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Wie Ban die Ozeane schützen will

Aktualisiert am 12.08.2012 2 Kommentare

Die Meere erwärmen sich, die Wasserstände steigen und der Bestand der Fische geht zurück. Diesen Problemen will die UNO nun mit einer neuen Initiative zum Schutz der Meere beikommen.

Bedroht: Ein Orka schwimmt in der Nähe von Seattle.

Bedroht: Ein Orka schwimmt in der Nähe von Seattle.
Bild: Keystone

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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat eine neue Initiative zum Schutz der Ozeane vor Verschmutzung und Überfischung lanciert. Die Initiative Oceans Compact soll die Bemühungen der UNO zum Schutz der Weltmeere effektiver gestalten, wie Ban am Sonntag im südkoreanischen Yeosu sagte.

Die Ozeane befänden sich in einem «kritischen Zustand». Angegangen werden sollen auch das Problem des steigenden Meeresspiegels infolge des Klimawandels und die Erwärmung der Ozeane. Mit der Initiative Oceans Compact solle die «Gesundheit der Ozeane» verbessert werden, sagte Ban auf einer Konferenz anlässlich des 30. Geburtstages des Beginns der Unterzeichnung der UNO-Seerechtskonvention.

Neue Weltkarte auf Kosten der Ärmsten

So soll ein Gremium aus Politikern, Wissenschaftlern, Vertretern von Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und von UNO-Organisationen einen Aktionsplan ausarbeiten, wie die Ozeane besser geschützt werden können.

«Unsere Ozeane werden wärmer und weiten sich aus», sagte Ban. «Es drohen unwiderrufliche Veränderungen von Prozessen, die wir kaum kennen, etwa wie grosse Meeresströmungen das Klima beeinflussen. Die Übersäuerung der Ozeane zerstört die Grundlage für das Leben im Meer; und der Anstieg des Meeresspiegels droht die Karte der Erde neu zu zeichnen, auf Kosten von Hunderten von Millionen der ärmsten Menschen auf der Erde.»

Die Initiative Oceans Compact ruft unter anderem alle Staaten dazu auf, bis 2025 Ziele festzusetzen, um das Einleiten von Abwässern in die Ozeane zu reduzieren. Bis 2020 sollen demnach zehn Prozent aller Küsten- und Meeresgebiete zu Schutzgebieten erklärt worden sein. (kpn/sda)

Erstellt: 12.08.2012, 13:51 Uhr

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2 Kommentare

Andy Thomann

13.08.2012, 09:11 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Tja Ban plappert, Watson handelt! Antworten


Georg Stamm

13.08.2012, 15:54 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Das ist sicher gut gemeint vom Generalsekretär Ban. Leider wird es gleich herauskommen wie bei den Klimagipfeln: Das magere Ergebnis kompensiert nicht einmal das CO2, das durch den Gipfel freigesetzt wurde ! Antworten



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