Wie die Eltern ihre Sprösslinge nennen

Eltern folgten 2015 bei den Namen für ihre Sprösslinge dem Trend. Daniel und Maria führen hingegen eine andere Statistik an.

Wenig Lust auf Abwechslung: Eltern greifen bei ihren Kindern auf populäre Namen zurück. (Archiv)

Wenig Lust auf Abwechslung: Eltern greifen bei ihren Kindern auf populäre Namen zurück. (Archiv) Bild: Keystone

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Mia und Noah bleiben bei den Babynamen in der Schweiz die erste Wahl. Auf den Rängen zwei und drei der Vornamen-Hitparade 2015 folgen bei den Mädchen Emma und Lara, bei den Knaben Liam und Luca.

Eltern zeigen bei der Namenwahl für ihre Sprösslinge wenig Lust auf Abwechslung, wie die heute veröffentlichte Auswertung des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt. Noah steht mit einer Ausnahme schon seit 2010 an erster Stelle. Einzig 2012 machte ihm Luca den Spitzenplatz streitig. 2015 erhielten von den 44'650 neugeborenen Knaben in der Schweiz 443 diesen Namen.

Die Top-20 der Vornamen in der Schweiz im Jahr 2015.

Bei den 41'900 Mädchen mit Jahrgang 2015 steht Mia nach 2013 landesweit zum zweiten Mal zuoberst auf dem Podest. In der Deutschen Schweiz führt die Kurzform der biblischen Maria die Vornamen-Hitparade sogar schon zum fünften Mal in Folge an. Insgesamt wählten Eltern letztes Jahr 465-mal Mia als Mädchenname.

Unterschiede nach Sprachregionen

Je nach Sprachregion unterscheiden sich die Vorlieben der Eltern bei der Namenwahl zum Teil erheblich. In der Deutschschweiz dominiert neben der bewährten Mia der Name Leon. In der Romandie schwingen Gabriel und Emma obenaus, in der italienischsprachigen Schweiz Leonardo und Sofia.

Die Top-20 der Vornamen aller Jahrgänge in der Schweiz. (fal/sda)

Erstellt: 23.08.2016, 11:48 Uhr

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