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Der Nachtzug nach Barcelona wird eingestellt

Ende Jahr fährt der letzte Nachtzug von Zürich nach Spanien. Schuld sind die Billigflieger und mangelnde Investitionen in die Wagen. In Richtung Norden rollt das Geschäft besser. Mehr...

Von Peter Aeschlimann.

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56 Kommentare

samuel scherrer

07.11.2012, 17:55 Uhr
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So schlecht war das Rollmaterial nun auch wieder nicht - sauber und ruhig laufend. Was aber leider stimmt: die RENFE ist ein ganz trauriger Laden mit einer völlig undurchsichtigen Angebots- und Preispolitik. Antworten


huske hende

27.10.2012, 20:26 Uhr
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und die nachtzüge citynightliner der DB nach kopenhagen usw. Antworten


Fabio Flepp

04.10.2012, 12:20 Uhr
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:-( Habe am Tag des Erscheinens des Artikelt darüber diskutiert doch im Januar nach Barca zu fahren mit dem Zug. (nicht das erste Mal...).
SCHADE!
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Rodrigo Rodriguez

03.10.2012, 08:34 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wer wir ich regelmässig den Talgo gefahren ist, konnte sich nie des Eindrucks erwehren, dass keine von den beteiligten Gesellschaften diesen Zug wirklich wollte: Renfe hat den unattraktiven 2-Tages-Rhytmus und die hohen Preise besorgt. SNCF die Streiks und Verspätungen und die SBB hat ihn wie Dreck behandelt, etwa in Flamatt stets 30 Min sinnlos stehen lassen. Und man musste ihn trotzdem lieben. Antworten


Carlos Vergés

02.10.2012, 22:31 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Wir haben als vierköpfige Familie in den letzten paar Jahren Luft und Schiene für diese Strecke benutzt. Die günstigeren Fluglinien fliegen nicht ab Zürich sondern ab Basel und Genf - die Flüge hatten/haben nicht selten Verspätung, Umsteigen und Sicherheitskontrolle sind zeitraubend bis nervig. Beim Nachtzug verliert man keinen (halben) Reisetag und es war für uns immer ein gemütliches Erlebnis. Antworten


Franz Huber

02.10.2012, 21:50 Uhr
Melden 2 Empfehlung 5

300 Zugreisende pro Monat, ca. 10 pro Tag. Die Swiss fliegt 4 Mal (A321), Vueling 2 Mal (A319 und A320) am Tag. Bei einer Auslastung von 75% transportiert die Swiss ca. 150 Passagiere, die Vueling ca. 120 Passagiere pro Flug. Es ergeben sich ueber 800 Passagiere pro Tag, zudem fliegt Swiss + Easyjet ab Basel. Pro Tag gehen fliegen ueber 1000 Leute. Es fuellt hier eine Minderheit die Kommentare! Antworten


Thomas Moser

02.10.2012, 23:01 Uhr
Melden 7 Empfehlung 1

Ja, die liebe Theorie. Immerhin kennen die KommentarschreiberInnen den Zug + wissen, dass dieser (leider) nicht täglich fährt. Rechnung geht also nicht auf. Zudem glaube ich die Zahlen nicht. Zumindest nicht, wenn man die wartenden Personen auf dem berner Perron zählt. Ich kenne den Zug nur gut ausgebucht. Ach ja, Sie haben Bern (Skywork) und Genf (Swiss / EasyJet) vergessen in Ihrer Rechnung.


Thomas Moser

02.10.2012, 17:02 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Wir fuhren in den letzen 15 Jahren sicher 10-15 Mal diesen Nachtzug. Auch wenn die Infrastruktur nicht mehr die Neueste war, ein Erlebnis war es immer wieder. Finde es sehr schade. Denn wie schon von Andern erwähnt, ehrlich gerechnet geht es nicht günstiger und relaxter. Ohne das ganze CheckIn-Theater am Flughafen ;) ...vielleicht profitiert wenigstens Skywork davon. Antworten


Ursula Meyer

02.10.2012, 11:52 Uhr
Melden 12 Empfehlung 1

Schade. Als Möglichst-nicht-da-äusserst-ungern-Fliegerin habe ich diesen Nachtzug schon mehrmals benutzt und geliebt. Von Barcelona aus war man, seit es den AVE gibt, innert nichts in Madrid, und von dort aus dann im ganzen Land. Das heisst nun wohl, keine Reisen nach Spanien mehr, denn elf Stunden tagsüber? Nicht wirklich eine Alternative. Antworten


Christoph Landolt

02.10.2012, 11:10 Uhr
Melden 42 Empfehlung 1

Ich bin riesig enttäuscht, denn ich liebe das Nachtzugfahren. Gopferteli, warum wird man eigentlich zum Fliegen gezwungen? Ich hasse dieses Gewarte auf den sterilen Flugplätzen und dieses Eingequetscht-Sein im Flugzeug. Die Bahnverantwortlichen sollen doch bitte etwas Kreativität zeigen und wieder ein gutes Nachtzugangebot einrichten! Es ist zum Aus-der-Haut-Fahren! Antworten


Franz Mueller

02.10.2012, 11:01 Uhr
Melden 8 Empfehlung 2

Die Zukunft der Eisenbahnen in E düfte in absehbarer Zeit so aussehen wie zu Opas Zeiten: Bis an die Grenze mit der SBB, dann halt schauen wie man weiterkommt. Preislich um das x-fache teurer als ein Billigflieger. Können in Zukunft nur noch Reiche mit der Eisenbahn quer durch Europa tuckern? Dann bitte sehr auch dementsprechend luxuriöse Züge, ja? Nicht wie heute! Antworten


Thomas Abderhalden

02.10.2012, 12:34 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Spanien ist eines der Länder, welches am meisten in den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes investiert hat und noch investiert. Auch an einem Anschluss an das TGV Netz wird gearbeitet. Auch Italien hat die Nachtzüge erst abgeschafft, als die Hochgeschwindigkeitszüge soweit waren.


Uta Klein

02.10.2012, 10:56 Uhr
Melden 39 Empfehlung 2

Diese Nachricht ist mal wieder ein richtiger "Uffsteller". Wir lieben den Nachtzug von ZH nach Barcelona. Wer die Angebote nutzte, kam schon mit CHF 420.- inkl. Abendessen/Frühstück für 2 Personen in Gran Classe ans Ziel, sehr viel günstiger die übrigen Schlafmöglichkeiten. Wer hat Lust auf die Warterei am Flughafen, um dann eingepfercht in einem Billigflieger zu hocken? - Sehr schade drum. Antworten


Verena Luisa

02.10.2012, 10:53 Uhr
Melden 38 Empfehlung 1

Traurig. Schon der Einstieg in Zürich war ein Erlebnis. Der Bezug des Abteils, der erste Aperitif im weiss aufgedeckten (!!) Speisewagen, die Wahl des Menüs und des dazu passenden Weins, draussen die Landschaft, die langsam eindunkelte. Am Morgen blühender Ginster und ein verschlafenes Figueras. Ankunft im nostalgischen Bahnhof Barcelona Francia. Wieder geht ein Stück echtes Reisen verloren. Antworten


Tobias Buser

02.10.2012, 10:45 Uhr
Melden 30 Empfehlung 1

Gerade eben bin ich aus den Ferien in Spanien mit dem Nachtzug von Barcelona zurückgefahren. Ich kann mir kaum eine komfortablere Art des Reisens vorstellen. Abends im Zentrum der Stadt ins Zweierabteil einsteigen, in einem bequemen Bett übernachten, Frühstück inklusive und am nächsten Morgen im Zentrum von Zürich aussteigen. Das ganze hat uns 144 Euro pro Person gekostet... Antworten


M. Seiler

02.10.2012, 10:27 Uhr
Melden 6 Empfehlung 43

" Die täglichen Verbindungen (in 11 Stunden von Basel nach Barcelona) würden bestehen bleiben."
Ist natürlich schon eine Zumutung für Herr und Frau Hochwohlgeboren aus Zürich, einmal umsteigen zu müssen. Oder verdient man zuwenig in Ziri um sich angenehmes Reisen leisten zu können ? Vielleicht der schlechte Einfluss der Teutonen mit ihrer Geiz-ist-geil- Mentalität ?
Antworten


M. Seiler

02.10.2012, 21:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

Herr Stark, ich bin früher schon bis Nizza 3 x umgestiegen. Bis Spanien (Grenze) warens tagsüber bis 5 x. Was solls. Entweder man nimmt sich die Zeit oder bleibt zuhause.


Johann Stark

02.10.2012, 20:05 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Eine "Verbindung" heisst nicht "ohne Umsteigen". Hätten Sie sich im Fahrplan schlau gemacht, dann wüssten Sie, dass die einzige Verbindung von Basel nach Barcelona in 11 Stunden eine Verbindung über Paris ist mit zweimal umsteigen. Und weil der TGV 9210, der diese Verbindung ermöglicht, 9.34 bereits in Zürich losfährt (über Basel), müssen auch Zürcher "nur" 2x umsteigen. Aber tagsüber schlafen?


Isa Wirth

02.10.2012, 12:46 Uhr
Melden 21 Empfehlung 2

Sorry liebe Basler, eigentlich mögen wir Zürcher Euch ja – das mit der angeblichen Feindschaft ist einzig Eurer Fantasie entsprungen… –, aber genau so versaut Ihr es immer und immer wieder! Und genau deshalb nimmt man Euch auch in anderen Teilen der Schweiz nicht für ganz voll – denn wer will schon mit Leuten zu tun haben, die aus einem Mangel an Selbstbewusstsein dauernd die Anderen anfeinden?


Marc Müller

02.10.2012, 10:11 Uhr
Melden 7 Empfehlung 32

Ich verstehe diese Logik nicht vieler Schweizer. Wieso meinen diese Leute immer, dass der Zug aus oekologischer Perspektive automatisch besser ist als das Flugzeug. Im Unterschied zu diesen verlalteten Nachtzügen, hat in der Luftfahrt massiver Fortschritt stattgefunden. Ein Flugzeug ist gemessen an der Gesamtbelastung nicht automatisch schlechter als der Zug!! Antworten


Hans Weder

02.10.2012, 23:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

Rechne hier gerne mit ZRH - MUC eine Stunde plus 10 Min. zum Flughafen plus 40 Min vorher einchecken. In MUC ca. eine Stunde ins Stadtzentrum: macht den Flieger immerhin eine Stunde schneller. Ausserdem fährt der Zug durchs Allgäu mit ZWEI DIESELlokomotiven und maximal fünf Waggons. Super, wirklich. Get real lieber Herr Gretener!


Adam Gretener

02.10.2012, 10:44 Uhr
Melden 8 Empfehlung 2

Dann rechnen Sie mir mal bitte vor. Ich gebe Ihnen Eckdaten: Zürich - München. Zürich HB - München HB. Fahrtdauer 4,5 Stunden. Bitte inkl. Transfer HB - ZRH und MUC - HB München (ca. 1. Stunde). Bin gespannt.


Alain Burky

02.10.2012, 09:55 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

Es gäbe eine Alternative:
Nachtzug nach Lissabon - mit oder ohne Buch von Pascal Mercier.
Antworten


Thomas Moser

03.10.2012, 08:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ich weiss nicht, ob es den noch gibt, aber ich hab in in 1995 genutzt um nach Lissabon zu fahren - via Paris, nach Irun - dort in den Nachtzug - in den Bergen Lok defekt, keine Klimaanlage, dafür ne Flasche Rotwein im Gang - mit fremden Plaudern. Ein unvergessliches Erlebnis - und Lissabon kann längstens mit Barca mithalten. I LIKE ;)


Adam Gretener

02.10.2012, 10:13 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Guten Morgen Herr Burky, stimmt. Oder erst von Basel nach Moskau und dann da in die Transsibirische umsteigen. Als kleiner Bub mit einem Onkel gemacht, unvergesslich, das war ein Abenteuer.


Yves Schmoker

02.10.2012, 09:43 Uhr
Melden 21 Empfehlung 2

Nun, 360 Franken für einen Sitz im Ruhesessel (!) ist einfach zuviel. Warum ist es möglich, nach Hamburg im City Night Line ein Bett im Liegewagen für 85 Franken zu bekommen? Irgendwie stimmen da die Relationen nicht ganz.
Aber schade um den Pau Casals - unsere erste Interrail-Reise fing mit ebendiesem Zug (im Ruhesessel - man fühlte sich wie in einem Wohnzimmer!) an und wird unvergessen bleibe
Antworten


Sascha Hiltebrand

02.10.2012, 09:39 Uhr
Melden 30 Empfehlung 1

Ich war dieses Jahr schon in Kopenhagen (Zug!) und Südfrankreich (Auto) und gehe noch nach Griechenland (Zug und Schiff) und werde ende Jahr kein einziges mal geflogen sein, das ist immer noch möglich!
Schade um den Talgo, damit geht in Zürich ein Stück Spanien verloren!
Antworten


Franz Mueller

02.10.2012, 09:30 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Richtung Süden von Europa fährt bald kein Zug mehr, auch Tagsüber. Die Billigflieger gruben den Nachtzügen bisher erfolgreich das Wasser ab. Bald einmal müssen wir wie zu der Steinzeit der Eisenbahn an den Grenzen umsteigen. Wann kommt der Norden dran? Abwarten. Persönlich bedaure ich diese Entwicklung, ist aber leider nicht aufzuhalten. Antworten


Manuel Gomez

02.10.2012, 09:26 Uhr
Melden 20 Empfehlung 2

Schade!!! Ich bin früher mit meinen Eltern nach Barcelona gefahren. Heute fahre ich mit meiner eigenen Familie und es immer sehr spannend. Die Kinder haben immer eine riesen Freude. Wirklich schade. Antworten


Rudolf Ryser

02.10.2012, 09:25 Uhr
Melden 27 Empfehlung 2

Bin vielleicht nosttalgisch: aber es gab nichts schöneres als im Hauptbahnhof Zürich, einer der stimmungsvollsten Europas einzusteigen und am anderen Tag mit regelmässiger einstündiger Verspätung in der Estacion de Francia in einem der sehenswertesten Viertel Barcelonas, zwar etwas zerknittert, anzukommen. Dieser ¨meiner Ansicht an schönste und bestgelegene Sackbahnhof soll auch geschlossen werden Antworten


Maria Corti

02.10.2012, 10:54 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

überhaupt stimmt das mit den Preisen nicht ganz. Wenn man genug früh buchte, zahlte man die Hälfte, wenigstens wenn man in Spanien buchte (Schlafabteil Hin- und Rückreise 320€). Rechnet man da noch die Übernachtung ab, war der Preis OK


Manuel Braun

02.10.2012, 09:16 Uhr
Melden 25 Empfehlung 4

Wirklich schade. Bedauerlicherweise verkommen, trotz dem Wissen um die Schädlichkeit des Flugverkehrs, Europas Bahnen immer mehr zu einem Flickenteppich von einigen nationalen Hochgeschwindigkeitszügen, die bestenfalls eine Strecke von ein paar Stunden fahren.
Immerhin gibt es noch den Nachtzug Basel-Moskau als Anachronismus.
Antworten


Blanche Wu

02.10.2012, 09:59 Uhr
Melden 9 Empfehlung 3

Wow, dann muss ich diesen Zug Basel-Moskau umbedingt besuchen. Heut zu Tage ist eben Zug fahren out, man stinkt am nächsten tag, ist übermüdet, etc. der moderne Mensch möchte in 1h überall sein auch wenn der die Lust verschmutzt mit seinen Billig Flügen. Eigentlich eine wiederliche Entwicklung dieser Massentourismus!!


Adam Gretener

02.10.2012, 09:15 Uhr
Melden 27 Empfehlung 1

Schade, habe auf diesem Zug viele schöne Reisen und Begegnungen erlebt. Abends in Zürich einsteigen, ein Bier oder zwei auf dem Gang mit noch fremden Mitreisenden trinken. Dann ein kleines Nachtessen mit einer immer grösseren werdenden Reisegruppe von Alleinreisenden einnehmen. Anschliessend ins Bett oder am Fenster, philosophierend und schwatzend noch einen schönen Abend verbringen. Genial. Antworten


Kurt Bachstett

02.10.2012, 09:14 Uhr
Melden 14 Empfehlung 18

Diese Talgo sind Rumpelkisten.
Keine Steckdosen, unbequem, die Wagen sind so laut da kann man nicht wirklich zur Ruhe kommen. der Zug fährt mit Schneckentempo durch die Schweiz.
Hätte die Schweiz endlich ein Hochgeschwindigkeits-Streckennetz könnte man innert 5 Stunden in Barcelona sein.
Von Paris nach Marseille braucht man 2h50m - Distanz 750KM
Nur Irre nehmen den Flieger bei diesem Angebot.
Antworten


Gottfried Hugentobler

02.10.2012, 14:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung 2

Eine seltsame Kritik... Ich habe meinen Laptop bei der letzten Reise nach Barcelona im Talgo aufgeladen - ja, tatsächlich mittels einer Steckdose!
Und wer mit dem Nachtzug nach Barcelona reist ist vermutlich nicht an höchstmöglicher Geschwindigkeit interessiert, sondern an anderem...


Rudolf Ryser

02.10.2012, 11:38 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Das mit dem Bummeln stimmt schon. War da auch schon auf einer Nebenstrecke von Burgdorf durchs morgentliche winterliche verschneite Emmental gebummelt. Aber das war einer der schönsten Reisen, um mich nach längerem Spanienaufenthalt wieder an die Schweiz zu gewöhnen


Blanche Wu

02.10.2012, 10:00 Uhr
Melden 24 Empfehlung 2

Warum muss man immer möglichst schnell am Ziel sein? Unterwegs zu sein ist auch schön. Da erlebt man noch was, man kann die Landschaft betrachten, mit Leuten sprechen. Wenn sie Ruhe brauchen, dann bleiben sie zuhause oder gehen sie in die Berge relaxen.


Cedric Nägeli

02.10.2012, 09:00 Uhr
Melden 15 Empfehlung 44

Man hat die Wahl zwischen 11 Stunden schlaflos in einem Wackelzug zu liegen und einer Stunde bequem im Flugzeug zu verbringen. Kann mir wirklich nur schwer vorstellen, wie man sich für ersteres entscheiden kann... Antworten


rosemarie imholz

02.10.2012, 09:34 Uhr
Melden 28 Empfehlung 2

C.Nägeli, so ist das heute, alle habens eilig, ich bin vor 40 Jahren für einen Sprachaufenthalt mit dem Nachtzug nach Barcelona geritten, das Flugi war für gewöhnlich Sterbliche noch nicht zu bezahlen, ich hab in diesen abenteuerlichen Reisen ohne grossen Comfort viele nette Bekanntschaften gemacht. Heute bin ich 70, topfit, weil ich wohl nicht so bequem liegen konnte


Adam Gretener

02.10.2012, 09:21 Uhr
Melden 46 Empfehlung 7

Bequemes Flugzeug? Man kommt sich vor wie durchgeschleustes Schlachtvieh auf dem Weg zur Bestimmung. Nachtzüge sind nach wie vor die edelste Art zu reisen in Europa. Wer das Klatschen nach der Landung erträgt, bitteschön.


Frank Baumann

02.10.2012, 08:58 Uhr
Melden 39 Empfehlung 6

Eine schlechte Entwicklung. Man sollte endlich Kerosin versteuern oder eine Lenkungsabgabe einführen. Immer mehr Leute jetten ständig in Europa herum - Strecken, die man mit der Bahn zurücklegen könnte. Und das Angesichts der Klimaprobleme. Erschreckend. Wann wird endlich etwas getan? Antworten


Daniel Zollinger

02.10.2012, 08:33 Uhr
Melden 26 Empfehlung 4

Das ist es ja, es muss immer alles schnell schnell gehen. Wenn man ein Arrangement auf morgen gebucht hat, möchte man am liebsten gestern schon dort sein. Aber das man dabei die Landschaft geniessen kann im Zug daran denkt heutzutage niemand mehr. Ich persönlich fahre sehr gerne mit der Bahn! Antworten


Adam Gretener

02.10.2012, 10:18 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Ach Braun, Sie haben eine Ahnung. Gerade im Sommer gibt es kaum stockfinstere Nächte und die Abend- wie auch Morgendämmerung sind mitunter die schönsten Stunden.


Manuel Braun

02.10.2012, 09:22 Uhr
Melden 11 Empfehlung 17

In einem Nachtzug sieht man nicht viel von der Landschaft ;)


Urs Ruegg

02.10.2012, 08:29 Uhr
Melden 94 Empfehlung 8

Schade! Ein Problem ist die Marktverzerrung wegen des zu günstigen Kerosins. Dieses sollte ähnlich besteuert werden wie Dieseltriebstoff; damit wäre nicht nur für die Nachtzüge, sondern auch für die Oekologie etwas getan. Antworten


Karl Mrak

03.10.2012, 15:34 Uhr
Melden

So ist es @Stocker. Und durch Frankreich bis Barcelona wird er ja ohne diskutieren zu müssen mit Atomstrom angetrieben.


Anton Aeggimann

02.10.2012, 10:34 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

Stocker:Das Argument war nicht Effizienz, sondern Marktverzerrung. Die angebl. 300 Zugpassagiere gibt es, weil der Preis im Vergleich zum Flugi hoch ist. Rüegg schreibt richtigerweise von der Marktverzerrung durch unbesteuertes Kerosin. Mit anderen Worten: Würde der wahre Preis bezahlt, wären es wohl mehr als 300 Zugpassagiere (Der arme Erasmusstudent wählt das günstigere Verkehrsmittel.)


Paul Stocker

02.10.2012, 09:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung 8

Wegen 300 Reisenden im Monat einen Zug hin und her zu schieben ist ja auch nicht gerade effizient.


Henri Leuzinger

02.10.2012, 08:19 Uhr
Melden 26 Empfehlung 2

Tja, schade, aber kein Einzelfall. Der Nachtzug Zürich-Prag über Linz wurde auch gestrichen, mit gleichen dünnen Argumenten. Die Alternative über Basel-Frankfurt-Dresden (14 Stunden im Zug...!) ist keine, auch preislich nicht. Die Frage ist nur: sind die Billigflieger (inkl. Swiss!) schuld oder ist die miserable Politik der Bähnler dafür verantwortlich?
Henri Leuzinger
Antworten


Urs Müller

02.10.2012, 18:39 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Die miserable Politik der Liberalisierungsfans vielleicht? Wenn es ein Geschäft wäre, würden die Bähnler es wohl gerne weiterführen. Aber wenn man über mehrere Ländergrenzen hinweg einen Zug führen will, wird es eben aufwändig. Integration in Tarifsysteme, in Fahrplansysteme etc. und in der Reisedauer sind die Verbindungen nicht konkurrenzfähig. Und untereinander sind die Bahnen in Konkurrenz.


Thierry Emanuel

02.10.2012, 08:17 Uhr
Melden 48 Empfehlung 1

in zürich eingestiegen und schon war ich in spanien respektive katalonien
die zugbegleiter sprachen kaum english geschweige den deutsch
in der bar kostete der cafe solo 1.50€ im restaurant das bifsteak 15€
nie war es einfacher mit reisenden in Kontakt zu treten
der rhythmus deines tokotok hat mich stets in den schlaf gewiegt
und es war schön mit dir in barcelona anzukommen
R.I.P. Talgo Pau Caza
Antworten


Hans Meyer

02.10.2012, 08:16 Uhr
Melden 24 Empfehlung 4

Schade, wäre gerne wieder einmal nach Barcelona gefahren. Habe nur immer wieder zugewartet, dass es vielleicht einmal vernünftige Preise gibt. Das Ganze ist zwar einiges bequemer als der Flieger, aber mindestens doppelt so viel ist einfach zu viel. Antworten


Helbling Rolf

02.10.2012, 07:45 Uhr
Melden 27 Empfehlung 5

Damit fällt Spanien nächstes Jahr wohl weg :( . In den blöden Flieger steig ich nicht . Die Nachtzugreisen dieses Jahr waren extrem angenehm, das werden wir wieder so machen. Antworten


Clina Rüegg

02.10.2012, 07:36 Uhr
Melden 123 Empfehlung 5

Qué lástima! Mit dem Talgo fing die Reise gleich im HB an, wenn man von den Zugbegleitern freundlich auf Spanisch begrüsst wurde. In der Bar ergaben sich oftmals spannende Gespräche und spätestens wenn bei Sonnenaufgang bei Port Bou langsam die Spurbreite gewechselt wurde, war man seelisch und mental in den Ferien. Und jetzt sollen wir uns in einen engen Charterflieger setzen? Schade! Antworten


Helen Stalder

02.10.2012, 07:28 Uhr
Melden 43 Empfehlung 4

Ich fliege nicht gerne und ich gehe wirklich lieber mit dem Zuge ist doch viel bequemer und verbraucht nicht viel zeit, und viele Familien finden es auch praktischer, ich verstehe das nicht der Zug war immer voll. Antworten



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