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Die tödliche Touristenattraktion in Laos
Eimer voller billiger Whiskys, Trinkspiele und ein verhängnisvoller Fluss: Im laotischen Vang Vieng starben im Jahr 2011 mindestens 27 junge westliche Touristen. Augenzeugen berichten. Mehr...
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50 Kommentare
Es ist doch immer das Gleiche. Was schadet einer Region mehr? Eine Touristenattraktion die Geld bringt oder eine Mausarme Gegend, in die sich niemand verirrt? Klar wären ein paar Regeln nicht unangebracht (Es gab nicht mal Schwimmwesten als wir dort waren). Aber ansonsten profitieren alle davon. Ich würde jedenfalls sofort wieder hinfahren! Antworten
Ich verstehe nicht, wie all diese Laos-Kenner hier unter den Kommentatoren, immer und immer wieder nach Vang Vieng reisen, wenn es doch so traumatische Erlebnisse gab!? Steht doch bestimmt im Lonely Planet oder anderen Reisebüchern, wie es dort so zu und her geht. Wenn ich irgendwo Party machen will, dann geh ich dorthin, bewusst, weil ichs nachgelesen habe. Bocas del Toro in Panama zum Beispiel. Antworten
Ich fand VangVieng inklusive Tubing eine geniale Abwechslung - als "erfahrener" Backpacker muss man sich beim Tubing auch nicht überall hinlotsen lassen und einen hinter die Binde kippen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot - die Nachfrage sind die Touristen mit Ihrem (Konsum)Verhalten, und wenn diese zu blöd sind sich im Delirium den Fluss runtertreiben zu lassen - sorry - who cares? Antworten
VV hat micht aufgrund der pittoresken Landschaft fasziniert. Der Ort an sich ist ziemlich öde und ein kulinarisches Desaster, da so ziemlich alles auf westlichen Geschmack ausgerichtet ist. Das Tubingvolk ist teilweise primitiv, korrekt. Man darf jedoch nicht ausser Acht lassen, dass sich viele Einheimische eine goldene Nase verdienen und Vang Vieng zu den reichsten Orten des armen Laos zählt. Antworten
Die Leute, die tuben gehen (ich war darunter), tun dies auf eigenes Risiko. Und klar ist es nicht schön für die dortige Bevölkerung, aber andererseits verdienen sie damit Geld (und das wissen die Laoten auch). Und dieses heuchlerische Getue nervt, weil man sich hier am Oktoberfest und Ähnlichem besäuft, aber unbedingt die Jungen anprangern will, welche nach ihrem Schulabschluss feiern wollen. Antworten
Diese "Traveller", (Tourist sehen sie als Beschimpfung), sind genau wie die Baller- und Neckermänner. Sie reisen auf der Rucksacktouristenautobahn (KM 0 ist Khao San Road Bankok) um die Welt in Rucksacktouristenbussen mit anderen Rucksacktouristen, von Rucksacktouristenhotspot zu Hotspot, völlig isoliert von der lokalen Bevölkerung, soweit diese nicht von ihnen lebt. Gruss aus Saigon. Antworten
War vor 6 Jahren dort. Gab zwar auch schon Bier aber alles ging noch sehr entspannt zu. Mitunter eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens! Es bricht mir das Herz zu sehen, wie innerhalb weniger Jahre ein solches Kleinod komplett ruiniert werden kann. Oh Homo Stupendus! Antworten
Ja, ich war vor 10 Jahren dort. Das Tubing gabs schon und war die Attraktion, aber es gab definitiv kein Ballermann und ausser Bier kein Alkohol und nicht viel Drogen. Irgendein Doku Team von BBC hat kürzlich einen Film gemacht was für schlimme Auswirkungen das hat auf die lokale Jugend. Rucksacktourismus ist definitiv nicht mehr der Umweltschonende Tourismus von früher, sondern Massentourismus.
Wenn wunderts eine Flasche Lao Lao (1l) kostet 10'000 Kip (ca. 1 CHF), eine Cola (0.33l) ca 6'000 Kip. Laos ist wunderschön und an vielen Orten hat es keine Touristen und dort wird man herzliche begrüsst und lernt das Land von seiner wahren Seite kennen. Lao Lao ist nun mal das Nationalgetränk und wird oft zur Begrüssung gereicht, daher muss man seine Grenzen selbst kennen=> Eigenverwantwortung Antworten
Da sieht man wozu unsere ach so grenzenlose westliche Freiheit geführt hat. Ja ich bin der Meinung, dass Religion einen gewissen Schutz gibt. Lange hab ich auch das linke kommunistische , dann auch das Kapitalistische Gedankenbild gehabt. Doch hab ich gesehen, dass Sie nur Leid gebracht haben. Drogenmissbrauch, Alkoholmissbrauch, Geschlechtskrankheiten und die Gesellschaft blieb damit auch stehen. Antworten
Ich war vor sechs Jahren in Vang Vieng und hatte eine super Zeit da. Spass-Faktor 1000. Ungefährlich ist Tubing natürlich nicht, aber jeder ist für sich selbst verantwortlich, auch unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Nur weil sich ein paar Leute (es sind erschreckend viele) nicht richtig einschätzen können, muss nicht gleich alles verboten werden. Zu viel Tourismus ist auch anderswo schlecht. Antworten
und das sind dann die sogenannten "rucksack-touristen", die den "normalen" touristen vorwerfen, dass sie land und leute nicht kennen... ich finde es eine schande, vorallem, da das geld sicherlich nicht der normalen landbewölkerung zu gute kommt sondern ein paar wenigen, die sehrwahrscheinlich noch zugewandert sind... und in ein paar monaten/wochen kommen dann auch die prostituierten... Antworten
Ich war vor drei Jahren in Vang Vieng, übernachtete aber in einer abgelegenen ruhigen Lodge einige Kilometer ausserhalb. Was in Vang Vieng abgeht ist schade. Respekt vor anderen Kulturen kennen diese jungen Partytouristen leider nicht. Trinken und feiern ginge ja noch, aber alles im Bikini und dann auf den Fluss? Eines müsste klar sein: Wer trinkt geht nicht auf den Fluss. Antworten
Ich selbst war schon einige male in Laos und auch einmal in Vang Vieng. Alle Ignoranten, welche Laos besuchen, findet man in Vang Vieng. Der Ort gibt einen sich unwahren und schlechten Eindruck dieses Landes ab. Viele Touristsen die das Land besuchen haben keine Ahnung von der Geschichte, welche das Land heute noch quält und sie verhalten sich wie Idioten. Antworten
Schon mal was von Common Sense gehört? Tubing war für mich eines der besten Erlebnisse überhaupt. Ein fantastisches und friedliches Fest, wie es das woanders nicht mehr gibt und an das mich ewig erinnern werde. Ein willkommener Gegenpol zum überregulierten Alltag, der ebendiesen Common Sense obsolet werden lässt. Antworten
Die anliegenden Laoten verdienen ein Saugeld dabei. Die restlichen 230'000 km2 Laos' beweisen, dass es sich um ein einzigartiges Land Hinterindiens handelt. Nicht von anderen Nachrichtenagenturen übernehmen - selber hingehen, sehen, schreiben. Der Fluss heisst Song (Nam heisst "Wasser") und Tad Yui können Sie selber googlen; eine Veloalternative zu Amerika's Zukunft in Laos! Antworten
Komploetter Mist. Vang Vieng's Tourismus besteht hauptsächlich aus zugedröhnten Ami-Teenies, welche saufen und "Friends" Wiederholungen ansehen. Ihre Väter warfen vor 40 Jahren mehr Bomben über Laos als im gesamten 2. Weltkrieg; Aufräumung = MAG, EU und nirgends die USA. Von 170'000 Besuchern im 2011 waren gerademal 9'700 Schweizer dabei (davon ich 6 Mal am Zähler vorbei). Schlecht recherchiert.. Antworten
Also Ami-Touristen sind wohl die einzigen die man da nicht antrifft. Sie waren wohl selber noch nie da Herr Fässler. die mit abstand grössten Touristenanteile in VV haben Australier und Kanadier. Oder hat hier schon mal jemand im Überfluss amerikanische Backpacker in SEA gesehen? ich nicht.
Strebt die Schweiz ein Monopol auf lebensgefaehrliche Fluss"sport"arten an? Schwule HIV-Amisoeldner, die in Kambodscha ohne Kondom Knaben schaenden, Mehrwegbesteck fuer AIDS-Reihenuntersuchungen und von femokratischen Terroristinnen in toleranten Hotels freigesetzte chemische Kampfstoffe (mit denen sie sich gelegentlich selber vergiften), sind in Suedostasien viel gefaehrlicher und unangenehmer a Antworten
"Schwule HIV-Amisoeldner, die in Kambodscha ohne Kondom Knaben schaenden," Was ist denn das für ein absolut hirnloser, peilicher Kommentar, Herr von Bruk?
Ein Glück gibt es diesen Fluss, auf dem sich die jungen Touris tummeln, so dass sie die anderen grandiosen Örtlichkeiten nicht unsicher machen. Sie hocken in ihren Cafés, saufen sich voll und schauen dabei die mörerischsten Streifen, bevor sie beim Balzen sich vor den gleichwohl zugedröhnten Chicks im Fluss aufspielen. Rundum einfach gewickelte Kerle, die hier drauf gehen. Antworten
Ich finde es wirklich beschämend, wie sich viele Westler im Ausland aufführen. Und dann ausgerechnet noch in Laos, wo sich die Leute kaum genug zu essen leisten können. Laos ist ein wunderschönes Land aber wird jetzt von diesen Leuten in einen weiteren Prolo-Ballermann-Ort verwandelt. Ich bin gleich alt wie diese Leute, aber reise als Rucksacktourist. Das ist kulturell nachhaltiger und sensibler. Antworten
Ich war schon mehrere Male in Laos, auch in Vang Vieng und Umgebung. Wie sich die Jugend der westlichen Welt dort aufführt (nicht alle), ist schlichtweg eine Schande, Dekadenz pur. Alkohol und Drogen scheinen das Erstrebenswerteste im Leben vieler Rucksacktouristen zu sein. Am schlimmsten sind die Amis, Australier und Briten. Antworten
Auch ich war schon oft in Laos und den angrenzenden Ländern. Hier nur gewisse Nationen an den Pranger zu stellen finde ich unangebracht. Es sind auch viele Europäer, Israelis, Russen, Südamerikaner u.s.w. dabei, die sich nicht benehmen können. Ausserdem sind es nicht nur Jugendliche die sich täglich in einen Rausch saufen. In Pattaya z.B. sind die besoffenen Touristen in der Regel 60+...
Schade, dass diese Partytourismus-Unsitte jetzt auch das sonst so ausgeprägt friedfertige Laos erreicht. Vang Vieng ist das absolute Kontrastprogramm zum Rest des Landes. Ob in Luang-Prabang, in Paxe oder den Dörfern entlang des Mekong: die einem dort entgegengebrachte Herzlichkeit und Gastfreundschaft hat nichts, aber auch gar nichts mit Vang Vieng gemein. Antworten
Darf ich mal fragen, wie Sie jetzt auf die Idee zu diesem Artikel gekommen sind? Welcher Zusammenhang zu einem realen Interesse besteht? Oder wollte der Schreiber einfach seine Sommerferiengeschichte loswerden, so wie wir früher nach den Ferien einen Aufsatz schreiben durfte? Antworten
Ein Artikel über dieses Phänomen erschien vor ca. 1-2 Wochen in der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Liegt also nahe... Sowas passiert auch umgekehrt. Wer mehrere Zeitungen liest merkt das sehr schnell.
In nichts verglichen mit Südthailand's rituellen Full Moon Partys. Gibt immer wieder Tote, niemand stört sich dran, viele zocken ab, noch mehr haben Spass. Na und?
Denkt ihr an CH-Open-Airs geht's besser zu und her?
Klar, die Einheimischen... Laos hat viel grösseren Schmerz hinter sich als ein paar Touristenleichen.
Antworten
5-10 Verletzte pro Tag und 27 Tote pro Jahr an Schweizer Open Airs? Wohl kaum.
Ich hoffe ihr Kommentar ist einfach sarkastisch gemeint.
Ansonsten haben sie sehr tiefes Niveau erreicht.
Bünzli Held: klar trinken die Kids am Greenfield und in St.Gallen viel zu viel. Aber es gibt mit 30'000 Leuten kaum ernste Probleme und man beleidigt keine fremden Kulturen, sondern geniesst die Musik. Schon ein Unterschied. Ihnen aber viel Spass am nächsten Flöru- oder Francine - Konzert!
Für mich ist das Darwinismus pur. Wer so bescheuert ist, verdient es nicht, weiter zu leben. Ist bei den Unfällen in der Aare nicht anders: die meisten Ertrinkungsopfer sind alkoholisierte junge Männer, viele davon aus dem Ausland.
Mir tut die Bevölkerung leid, die sich an dieser Dekadenz stossen muss. Und der Fluss, der in seiner Ruhe gestört wird.
Antworten
@Fro Bussmann: Ich denke Frau Maier kennt wohl die Schattenseiten des Lebens genau und wenn man diese mal kennengelernt hat, kann man ihr Kommentar nicht verübeln. Jedenfalls ist mir Frau Maier symphatischer als die vielen anderen Idioten die sich zudrönen müssen, um überhaupt ihr klitze kleines Leben geniessen zu können oder solche, die bescheuerte Kommentare abgeben und ander zu beleidigen!
Spass hatten Sie wohl noch nie im Leben und lächerlich, wie Sie schon wieder die Ausländerkeule schwingen!!
Wer sich anmasst, darüber zu befinden, wer es verdiene zu leben und wer nicht, ist mir noch viel unsympathischer als diejenigen, die es Ihres Erachtens nicht verdienen zu leben und die Ruhe des Flusses stören. Und darunter scheint es tatsächlich Idioten zu haben, wie man hier lesen kann...
Wäre dies in Bern, so hätte man längst einen 50km Zaun in jeder Richtung gebaut, so dass ja kein Kind unbeaufsichtigt reinfallen könnte. Auch gäbe es ein Care-Team-Zentrum mit 200 vom Staat angestellten Psychologen, 50 Bademeister in Wachtürmen und eine Informatik-Infrastruktur, bei der man sich über die Gefahren informieren kann und die Gäste zählt. Wenn einer am Abend fehlt, wird gesucht. Antworten
Ich war gerade vor 3 Monaten in VV. Muss schon sagen, dass es sehr viel Spass gemacht hat so für ein par Tage. Tube mieten muss man sowieso nicht (man geht nicht weiter als die 4te bar). Die offene Drogenscene ist schon krass. (Bier gibt gratis nen Joint, Mushrooms etc.) Es muss halt trotz suff ein gewisser Menschenverstand erhalten bleiben. Logisch springt man nicht vom 5 meter turm bei 1m wasser Antworten
Dies sind die typischen kultur- und respektlosen low-budget party people, die man z.B. auch am Wasserfest (Songkran) in Thailand antrifft. Songkran, ein heilges Fest, wo die Jüngeren sich am Jahresende Absolution bei den Älteren holen und mit ein paar symbolischen Wassertropfen rituell clean werden. Das artete in Wasserschlachten der besoffenen Billig-Touris mit pressured waterguns aus. Appaling! Antworten
Das hat absolut nichts mit Billig oder low budget zu tun. Sondern mit der Partymentalität und dem unkontrollierten Alkohol- und Drogenkonsum.
Ich war im Februar auf einer vierwöchigen Tour durch SEA und wir verbrachten zwei Nächte in VV. Aufgrund der Warnungen habe ich davon abgesehen zu tuben und der Grossteil meiner Gruppe machten "nur" eine Kajaktour. Aber Vang Vieng ist genausowenig Laos, wie der Ballermann Mallorca ist (oder das Dörfli und die Langstrasse Zürich). Wer Laos sehen will muss nach Luang Prabang und auf den Mekong. Antworten
Ob Full Moon Party, Khao San Road (Bangkok) oder Vang Vieng. Die Touristenströme der Backpacker hetzen von Partyort zu Partyort. Die die sich Individualtouristen schreien, sind in Tat und Wahrheit Pauschaltouristen wie jene von 'el Arenal' - einfach organized by Lonely Planet... Antworten
Ja, ich hielt mich auch für einen Individualtouridten, als ich mich mit Rucksack ohne Ziel nach Thailand aufmachte. Bis ich mich eben in einem riesigen Freiluft-Disneyland wiederfand. Die reinste Kinderkacke..
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