Leben

Swiss gebucht,
Ukraine International geflogen

Die Schweizer Fluggesellschaft lässt immer mehr Flüge durch andere Airlines ausführen. Müssen Reisende das hinnehmen?

Ab in die Ferien: Eine Swiss-Flugnummer garantiert nicht, dass man auch in einer Swiss-Maschine reist.

Ab in die Ferien: Eine Swiss-Flugnummer garantiert nicht, dass man auch in einer Swiss-Maschine reist.
Bild: Walter Bieri/Keystone

Unlängst schlug der Verband der Swiss-Piloten Alarm: Swiss lasse zu viele Flüge durch ihre Muttergesellschaft Lufthansa und die Tochtergesellschaft Edelweiss durchführen. «Eine derartige Auslagerung von Swiss-Flügen an andere Gesellschaften können wir nicht akzeptieren», sagte Aeropers-Geschäftsführer Henning Hoffmann den Medien. Gesagt, getan: Der Verband, der um die Arbeitsplätze seiner Mitglieder fürchtet, klagte gegen Swiss wegen Verletzung des Gesamtarbeitsvertrags. Dieser legt fest, wie viele Flugzeuge anderer Airlines für Swiss Flüge durchführen dürfen.

Ob das Problem nur Lufthansa und Edelweiss oder auch andere Gesellschaften betrifft, wollte Hoffmann dem TA aus Rücksicht auf das laufende Verfahren nicht sagen. Tatsache ist jedoch, dass die Liste der Partner-Airlines, die unter einer Swiss-Flugnummer (LX) Passagiere befördern, immer länger wird. Waren es vor zehn Jahren noch rund 20, sind es aktuell 33. Zum Teil mietet Swiss Flugzeuge inklusive Besatzung von anderen Gesellschaften (sogenanntes Wetlease), meist aber beruht die Partnerschaft auf einem Codesharing-Abkommen. Das bedeutet, dass ein Flugzeug eine bestimmte Strecke für beide beteiligten Airlines fliegt.

560-mal nach Deutschland

Allein zwischen der Schweiz und Deutschland führt Swiss zusammen mit Partnerin Lufthansa pro Woche 560 Codeshare-Flüge durch. Je nach Datum und Abflugzeit kommt eine Maschine der einen oder anderen Airline zum Einsatz. Im Swiss-Flugplan gibt es aber auch ein gutes Dutzend Strecken, auf denen nie ein Swiss-Flugzeug zum Einsatz kommt. Wer zum Beispiel einen Swiss-Flug von Zürich nach Kiew, Dresden oder Zagreb bucht, erhält zwar eine LX-Flugnummer, steigt aber immer in eine Maschine von Ukraine International Airlines, Cirrus Airlines respektive Croatia Airlines ein. Dasselbe gilt für grössere Destinationen wie Singapur (Singapore Airlines), Toronto (Air Canada) oder Washington (United Airlines).

Zwar informieren Airlines und Reisebüros ihre Kunden heute besser als früher, welche Fluggesellschaft den gebuchten Flug durchführt. Trotzdem gibt es immer wieder Reisende, die am Flughafen aus allen Wolken fallen, wenn statt einer Swiss-Maschine ein Flugzeug von LOT Polish Airlines, Spanair oder Turkish Airlines am Gate steht. Grund dafür kann nicht nur ein Codesharing sein, sondern auch eine kurzfristige Umbuchung, zum Beispiel wegen zu geringer Auslastung des gebuchten Flugs.

Kunden ist Airline nicht egal

Für 52 Prozent aller Pauschalreisenden ist laut einer Umfrage der Elvia-Reiseversicherung wichtig, mit welcher Airline sie fliegen. Doch welche Rechte haben sie?

«Bei einer Pauschalreise kommt es darauf an, wie sie angeboten wurde», sagt der auf Reiserecht spezialisierte Rechtsanwalt Rolf Metz: «Wirbt ein Veranstalter mit der Aussage «Flug mit der bekannten Schweizer Fluggesellschaft XY», darf er die Airline nicht wechseln. Der Kunde hat sonst das Recht, vom Vertrag zurückzutreten und sein Geld zurückzuverlangen. Oder er kann einen Minderwert der Reise geltend machen, falls die neue Airline einen deutlich tieferen Standard aufweist.» Anders, wenn die Fluggesellschaft in der Werbung nicht genannt ist. «Dann muss sich der Reisende mit einer durchschnittlichen Airline begnügen», so Metz.

Wer hingegen nur einen Flug buche, müsse sich einen Wechsel der Fluggesellschaft gefallen lassen, sofern die neue Airline qualitativ ungefähr der gebuchten entspricht. «Fliegt Lufthansa statt Swiss, sehe ich kein Problem», sagt Metz, «wohl aber bei einer Airline aus Schwarzafrika.» Wer nur mit einer bestimmten Airline fliegen wolle, müsse sich dies schriftlich zusichern lassen.

Finnair schneidet am besten ab

Doch wie sollen Passagiere die Gesellschaft, die den Flug durchführt, mit der gebuchten Airline vergleichen? «Das ist in der Tat schwierig, weil verschiedene Kriterien infrage kommen», sagt Rolf Metz. Im Internet finden sich Vergleiche zu Sitzabständen, Servicequalität und Pünktlichkeit.

Das wichtigste Kriterium für viele Passagiere ist aber die Sicherheit. Verlässliche Angaben dazu liefert der weltweit anerkannte Flugsicherheitsexperte John Trevett. Der Engländer bewertet die Airlines seit vielen Jahren nach elf Kriterien wie Unfallhäufigkeit oder Durchschnittsalter und Zusammensetzung der Flotte. Seine Liste umfasst rund 1000 Gesellschaften. Aktuell schwingt Finnair obenaus, Schlusslicht ist die kambodschanische PMT Air.

Schweizer Airlines im Aufwind

Für den TA hat Trevett, der früher am renommierten College of Aeronautics im englischen Cranfield lehrte und heute Regierungen und Organisationen berät, die Sicherheit der Swiss-Partner unter die Lupe genommen – und ist zu einem beruhigenden Ergebnis gekommen: «Alle sind gut etabliert und liegen punkto Sicherheit im ersten Drittel.» Auf der Skala von 0 bis 10 erreichen die Swiss-Partner einen Durchschnittswert von 7,93. Der Durchschnitt aller Airlines beträgt 5,39.

Die Spanne der Swiss-Partner reicht von Air Canada (9,12) bis Ukraine International Airlines (6,07). Das vergleichsweise bescheidene Abschneiden der Schweizer Gesellschaften Darwin und Helvetic erklärt Trevett damit, dass es sich um relativ junge Gesellschaften handle. «Mit zunehmender Erfahrung wird sich ihre Bewertung dem Durchschnitt der Swiss-Partner annähern.» Er weist auch darauf hin, dass kleine Unterschiede nicht überbewertet werden sollten.

Nur selten können Ansprüche erhoben werden

Fazit für Reisende: Steht am Abreisetag statt des erwarteten Swiss-Flugzeugs eine Maschine einer Partner-Airline am Gate, können sie keine Ansprüche wegen mangelnder Sicherheit stellen. Besser sieht es aus, wenn zum Beispiel der Sitzabstand auf einem Langstreckenflug deutlich kleiner ist als bei der gebuchten Swiss. Allerdings gibt es dazu in der Schweiz bisher keine Gerichtsurteile. Erste Anlaufstelle wäre der Ombudsman der Reisebranche. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 06.09.2010, 11:53 Uhr

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56 Kommentare

Stephan Bader

11.09.2010, 14:42 Uhr
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Ich gehöre zu denen, die geschäftlich viel mit dem Flugzeug unterwegs sind. Wenn ich Swiss buche un dann Lufthansa, Edelweiss oder Austrian Airlines fliege, ist dies nicht weiter schlimm (haben meist den besseren Service und nicht nur eiskalte Käsesandwiches). Wenn ich dann aber mit irgend einer schlagmichtod-Airline fliegen muss, bei der der Sitz noch voll Dreck ist, fühle ich mich verarscht. Antworten


Josef Kaminski

07.09.2010, 11:45 Uhr
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Es gibt einen Riesenunterschied zwischen Code-Sharing (ausführende Gesellschaft meistens bei dem Buchungsvorgang genannt) und "Ersatz-Airlines" wie Helvetic, ContactAir etc. Diese sind bei der Buchung nicht erkennbar unf fliegen wohl bei SWISS ausrangierte, alte Flugzeuge (Fokker 100 etc.) Gegen Code-sharing habe ich nichts; "Ersatz-Airlines" sind für mich hart an der Betrugsgrenze! Antworten


Pascal E. Heuberger

06.09.2010, 20:45 Uhr
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Da lob ich mir die easy Jet - seit 12 Jahren fliege ich mit dieser Airline nach Barcelona und nur einmal eine Stunde Verspätung, und das nur, weil bei unseren lieben französischen Nachbarn wieder mal die Flug-Lotsen streiktein. Antworten


Giovanni Bernasconi

06.09.2010, 20:42 Uhr
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Als Vielflieger (und als solcher bei einigen Airlines gern gesehen) kann ich nur Folgendes sagen: 1. Ich war ein STC bei der Swissair seit den Anfang meiner Karriere. Heute fliege ich nicht Swiss. 2. Die Swiss ist keine Qualitaets-Airline ausser im Preis. 3. Sie koennen z. B. Swiss via United buchen und haben es um viele Hunderte CHF billiger. 4. Man muss sich nicht einfach Alles gefallen lassen. Antworten


José da Silva

06.09.2010, 19:53 Uhr
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Meinen letzten Buchungen mit Swiss: Nach Newark, Swiss gekauft und mit Privat Air geflogen; nach Lugano, Swiss gekauft und mit Darwin geflogen; nach Budapest Swiss gekauft und mit Contact Air geflogen; nach Manchester, Swiss gekauft und mit Helvetic geflogen; nach Amsterdam, Swiss gekauft und mit Edelweiss geflogen...!!! Antworten


Paul Auer

06.09.2010, 19:04 Uhr
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@Christoph Mayer Das war einmal. Auf Langstrecken ist es noch so, auf Europaflügen gibt es 3 und 4-stellige LX-Nummern die mit Swiss Maschinen geflogen werden. Erkennbar sind sie in der Regel dadurch, dass die 4-stelligen mit einer 1 oder 2 am Anfang Swiss-Flüge sind, solche mit einer 4 Code-Share. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber etwas stimmt: es ist ersichtlich wer fliegt. Ausnahmen gibts. Antworten


Victor Brunner

06.09.2010, 18:40 Uhr
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Ich buchte SWISS und musste mit EDELWEISS fliegen. Mallorca Hinflug 20.09.2010, Rückflug 27.09.2010. Da es Abendflüge waren natürlich Verspätungen "gebucht". Rückflug ca. 2 1/2 Stunden verspätet. Die Informationen in Mallorca absolut dürftig und nicht verwertbar. Die Sitze musste man von Speiseresten selber reinigen. SWISS und EDELWEISS sollten sich besser im Cargo-Geschäft positionieren. . Antworten


Max Caster

06.09.2010, 17:52 Uhr
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Etikettenschwindel, mangelnde Transparenz oder ungenügende Lesefähigkeit der Konsumenten..... Es ist nicht ok, andere Airlines nieder zu machen. Diese fliegen ZRH mit Boeing oder Airbus an. Von Tupolevs kann keine Rede sein. Wären diese Airlines nicht sicher, dürften sie die CH gar nicht erst anfliegen. Die Swiss ist nicht Mass aller Dinge und beim Service nicht unbedingt führend. Antworten


Radovan Ismael

06.09.2010, 17:45 Uhr
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Jeder ist nur über einen Klick von den Fluginformationen entfernt. Die Flüge die von Codeshare Partnern geflogen werden sind sogar mit einem Sternchen gekennzeichnet. Antworten


Robert Marek

06.09.2010, 17:30 Uhr
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Habe Swiss-Flug nach Budapest mit Jagdwaffe gebucht (bei Swiss völlig unproblematisch). Die durchführende Airline Helvetic sagte dann, dass sie keine Waffen transportieren würde. Nach langem Hin und Her ist es dann doch gegangen... Antworten


hans Boll

06.09.2010, 17:03 Uhr
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Wer immer noch nicht weiss, wie's heute funktioniert, ist selber schuld. Aber, aus eigener Erfahrung (ca. 12 Flüge mit UI): Diese Ges. ist nicht schlechter als die Swiss: Meistens neue Boeing 737-er Typen, saubere Flugzeuge, freundlicher und anständiger Service! Zudem billiger als Swiss - mit dem gleichen Flugzeug! Wer nicht bei UI bucht ist selber schuld wenn er bei der Swiss zuviel bezahlt.... Antworten


Werner Stadelmann

06.09.2010, 17:00 Uhr
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@Peter Meier: Mir schwant Schlimmes. War schon persönlich beim einzigen Swiss-office in Basel (am Flughafen). Dort hiess es: Wir haben hier nix mit Buchungen zu tun. Dann: Sie können ja bis Mitte Dezember andere Flüge buchen. Was, wenn ich das nicht mache? Streicht dann Swiss das Geld ein? Witz daran ist. Ich buchte inzwischen neue Flüge. Anstatt abzurechnen, kassierte Swiss einfach nochmals!! Antworten


Urs Holzapfel

06.09.2010, 16:22 Uhr
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@A.Muri: Sind wir uns dahingehend einig,dass jeder fliegen kann,mit wem er will? Der eine mit Swiss,der andere mit Lufthansa,wieder ein anderer meinetwegen mit Tdschadschikistan Airlines:-) Antworten


Martin Bachmann

06.09.2010, 16:09 Uhr
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@Mayer: Anhand der Flugnummer lässt sich eben gar nichts mehr erkennen. Beispiele: LX450 nach Birmingham wird öfters von Helvetic geflogen. LX1050 nach Hamburg fliegt mal Swiss, mal Contactair. LX350 Genf nach London wird praktisch ausschliesslich von British Midland geflogen, gelegentlich auch von Swiss. Antworten


Dante Eggenberger

06.09.2010, 15:58 Uhr
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Gute Recherche. Danke. Mache auch wie andere hier die Erfahrung, dass beim Buchen immer deklariert wird, mit wem ich fliegen werde. Von daher... Zudem ist der SWISS-Service oft schlechter als bei anderen Gesellschaften. Und/aber: SWISS ist nicht teurer als andere, wie hier z.T. behauptet wird. Also, Information ist alles... Antworten


beat stutz

06.09.2010, 15:42 Uhr
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absolut unzulaessig ist dass derselbe Flug mit Ukraine Airlines nach Kiev 400 CHF kostet wenn man ihn bei UA bucht, aber 700 CHF wenn man es bei SWISS tut! Antworten


Sibylle Weiss

06.09.2010, 15:37 Uhr
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Aber wenn man dann die Umsatzzahlen zu lesen kriegt, wird von Gewinn und Umsatzsteigerung geschrieben.Wie dies möglich ist, wenn eine andere Airline die Route übernimmt, ist ein echtes Rätsel.Es hiess auch immer wieder Swiss befördere mehr Passagiere, jetzt ist auch klar warum, mit Hilfe anderer Airlines! Antworten


Martin Bachmann

06.09.2010, 15:28 Uhr
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@Falsi: Na, wie erkennen Sie denn bitte "altes Swissairpersonal" 10 Jahre nachdem es diese Airline nicht mehr gibt? SInd Sie bei Mike Shiva in die Schule gegangen? Das "alte Swissairpersonal" ist auf alle Airlines verstreut. Vielleicht treffen wir uns bei ihrem nächsten Flug? Ich werde dann ein wenig Arroganz durscheinen lassen. Damit Sie mich auch erkennen. Antworten


otto ris

06.09.2010, 15:16 Uhr
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Die Lösung ist ganz einfach: Nicht mehr Swiss fliegen! Die haben nämlich nur ein Monopol: Das Schweizerkreuz am Seitenruder und das scheint je länger je weniger ein Garant für irgendwas zu sein... quo vadis Helvetia? Antworten


Christoph Mayer

06.09.2010, 14:55 Uhr
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Dies ist ganz einfach zu durchschauen. LX + 3 stellige Flugnummer ist eine SWISS-Maschine. LX + 4-stellige Flug- nummer ist eine andere Airline Antworten


Mark Berger

06.09.2010, 14:53 Uhr
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Ich bin mal mit der LOT statt Swiss geflogen und muss sagen, das Personal war einiges freundlicher und der Service ausgezeichnet. Flugzeug und Start/Landen auch sehr angenehm... Antworten


Ruedi Amsler

06.09.2010, 14:52 Uhr
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Und eben hiess es noch bezüglich easyjet, bei der Swiss sei alles so viel besser und feiner... Na, da können wir ja getrost weiter easyjet buchen! :-) Antworten


Toby Grieder

06.09.2010, 14:48 Uhr
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@Falsi: Danke, damit tun sie dem hart arbeitenden Personal einen super Gefallen! Wann sind sie zuletzt Swiss geflogen?? Und schon bemerkt, dass ca. 80% des jetzigen Personals die Swissair nur vom Hörensagen kennen? Zum Artikel: Wo liegt das Problem? Wer lesen kann ist im Vorteil und die Praxis ist überall üblich. Vielleicht sind die Tickets ja auch darum so viel günstiger als früher?? Antworten


albert muri

06.09.2010, 14:39 Uhr
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Das ist eine Phantomdiskussion bei der so getan wird, als hätte die Lufthansa-Agentur mit dem Namen "Swiss" irgendwie noch etwas mit der alten Swissair zu tun. Wer nur grossmäulig Reklame macht und dann dem Kunden Self-Check-In zumutet, die Verpflegung streicht und in AGBs Rückerstattungen für nicht genutzte Flüge ohne Klagen unmöglich macht,kann noch viel von LOT oder Ukrainian Airline lernen. Antworten


Patricia Murbach

06.09.2010, 14:33 Uhr
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Bin schon desöfteren nach Istanbul geflogen und kann nicht behaupten, dass mit einer anderen Airline als mit der Swiss zu fliegen etwas negatives ist. Flüge mit Turkish Airline waren mir eher lieber als mit der Swiss. Essen ist viel besser (bei Swiss gibt's nur ein trockenes Sandwich), Flugbegleitung meistens sympatischer und bessere Stimmung. In Swissflügen herrscht beinahe Beerdigungsstimmung Antworten


Oskar Schuster

06.09.2010, 14:31 Uhr
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Endlich nimmt sich jemand dieser Situation an. Ich fliege familienbedingt öfters indie Ukraine. Zuerst habe ich immer die Swiss gebucht und musste prompt jedes Mal mit der Ukrainien Airlines fliegen. Die Preisdifferenz macht doch einiges aus. Also dann halt notgedrungen gleich direkt bei der Ukrainern buchen. Im Grunde genommen finde ich es aber Etikettenschwindel. Antworten


Henri Lapin

06.09.2010, 14:29 Uhr
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Beschwert sich Aeropers auch darüber, dass die meisten Swissflüge auch Lufthansa- und/oder andere Flugnummern tragen? Transportieren sie damit nicht "zu viele" Passagiere und werden dadurch vielleicht sogar erst Gewinn bringend? Geschäftssinn im Sinne des Arbeitgebers war ja noch nie eine Stärke dieser Gewerkschaft. Antworten


Lee Jarvis

06.09.2010, 14:27 Uhr
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@ tagi-journalist, thomas mueller: wo liegt das problem ? auch der 'scheinbar' getaeuschte kunde weiss mit bestimmtheit bei der buchung, resp. vor dem abflug, dass es sich um einen 'codeshare-flug' handelt...(ausser bei kurzfristigen, moeglichen operationellen aenderungen; so ganz naiv sind wirklich die wenigsten flugkunden...aber journalismus kann bestens aufbauschen...! Antworten


Peter Meier

06.09.2010, 14:18 Uhr
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@Werner Stadelmann, es kommt noch viel besser. Auch ich habe geschlagene vier Monate auf die Rückzahlung des annulierten Vulkanasche Flug gewartet, während andere Firmen innert 48 Stunden zurückzahlten. Sie werden feststellen, dass Swiss noch 10% abzieht für Gebühren... Als ich damals trotz mehrfachen Nachfragen kein Geld bekam, gaben klein bei und meinten, mein Antrag sei vergessen gegangen... Antworten


Justin Schweizer

06.09.2010, 14:16 Uhr
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Danke Roger Martin! Wo liegt das Problem? Beim Buchen und Anklicken der LX Nummer erscheint jeweils die ausfführende Airline. Dann kann man immer noch entscheiden ob man das will oder nicht! Gibt es heute noch Menschen die an den Flughafen gehen und dann überrascht sind wenn sie in einem Flugzeug einer anderen Gesellschaft sitzen??? Das sind dann wohl die bekannten Besserwisser vom Stammtisch... Antworten


Regula Falsi

06.09.2010, 14:10 Uhr
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Na ist doch prima, dann besteht wenigstens nicht die Gefahr dass man dem alten arroganten Swissairpersonal in die Quere kommt !! Antworten


Alexander Meier

06.09.2010, 14:02 Uhr
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jep... es steht mindestens bei der swiss immer schön geschrieben wenn man mit ner anderen gesellschaft fliegt... ABER: wieso nicht einfach noch ne checkbox machen bei der man anwählen kann, dass man wirklich nur swiss fliegen möchte und nicht was anderes? so schwer wäre das nicht... Antworten


Hans Meier

06.09.2010, 13:49 Uhr
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Ukraine International ist "topp"! Für Swiss Passagiere die richtige Alternative denn, Ukraine International ist, wenigstens für mich, die bessere Gesellschaft. Die rühren die Suppe zum Glück nicht mit der grossen Kelle an wie die Swiss und da ist man noch freundlich zu den Kunden. Ich auf jedenfall buche immer "Ukraine International"! Antworten


Peter Meier

06.09.2010, 13:48 Uhr
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wenn ich bei AF Basel-Paris-Canton buche und dann umgebucht werde auf Basel (mit AF) nach Paris, dann KLM nach Shanghai und dann mit China Southern von Shanghai nach Canton,und ich dann deswegen noch die Geburt meiner 1.Tochter verpasse,dann hört bei mir der Spass auf,dann ist feuer im Dach.und als man per mail reklamiert kommt eine Rückmail mit Postardesse!!! wo man reklamieren soll...lachhaft Antworten


John Brendon

06.09.2010, 13:48 Uhr
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Der Kunde möchte für einen Service immer weniger bezahlen, aber immer mehr dafür kriegen. Gerade im airline business, welches sehr volatil ist, und Gewinnmargen praktisch inexistent, soll sich der durschnittliche passagier mal daran gewöhnen einen normalen und keinen exklusiven service zu bekommen. Ist ihm dies nicht recht, soll er mehr bezahlen und Klasse wechseln,oder zuhause bleiben. Antworten


hans Hauri

06.09.2010, 13:48 Uhr
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Ist doch egal womit man fliegt, sicher sind sie doch alle, bis auf wenige Ausnahmen. Schlimmer finde ich dagegen die Preise bei der Swiss die man von uns Schweizern verlangt - Swiss-Flüge übers Ausland gebucht sind teils um einiges billiger. Antworten


Peter Rietsch

06.09.2010, 13:45 Uhr
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Der wahre Skandal ist der Preis. Bucht man bei Swiss zum Beispiel einen Flug von Zürich nach Kiev vom Montag 13. September bis zum Donnerstag 19. September, bezahlt man heute CHF 980. Bucht man direkt bei der ausführenden Gesellschaft (UIA), bezahlt man CHF 440 inklusive aller Taxen. Also weniger als die Hälfte für die exakt gleichen Flüge und Dienstleistungen. Antworten


Werner Stadelmann

06.09.2010, 13:45 Uhr
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Dieses System hat Methode. Die Swiss hat mir z.B. (trotz mehrmalige Reklamation) bis heute die von de Swiss selbst annulierten Flüge von April (Vulkanasche) nicht zurückbezahlt. Seit mehreren Monaten liegt mein Geld also auf dem Swisskonto und gibt der Swiss Zins. Werde ich je mein Geld wiedersehen? Müssen Reisende das hinnehmen? Antworten


Stefan Scherrer

06.09.2010, 13:37 Uhr
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Ich bezahle für eine Leistung (Transport von A nach B) und wer diese erbringt ist zweitrangig. Man sollte aufhören mit der Ansicht, nur Schweizer Firmen (z.B. die SWISS) erbrächten erstklassige Leistungen. Das kommt halt von der eingeschränkten Sichtweise, wenn der Horizont an der Landesgrenze aufhört. Antworten


thomas sevcik

06.09.2010, 13:31 Uhr
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Der Artikel ist aus typisch Schweizer Sicht geschrieben. So bleibt unerwähnt, dass Codesharing auch POSITIVEN Effekt haben kann. So sind sowohl die Business-Class Sitze der United (nach Washington) als auch der Air Canada (nach Toronto) BESSER als die der SWISS (UA/AC alle komplett flach; SWISS rüstet erst jetzt langsam um). Geheimtipp also: Swiss buchen, aber bessere Airline fliegen. Antworten


Georges Dubi

06.09.2010, 13:09 Uhr
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Gibt es nichts anderes zu berichten? Wenn man bei SWISS einen Flug bucht ist immer klar deklariert, von welcher Gesellschaft oder von welchem Partner dieser durchgeführt wird. Man müsste einfach nur hinsehen und dann wäre alles klar. Antworten


Hubert Feigenwinter

06.09.2010, 13:08 Uhr
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Nur weiter so. Swiss ist ebenfalls ein Abstiegskanditat. Auf Langstrecken kann man die Schweizer Airlines bereits vergessen! Man vergleiche Singapore Airlines oder auch andere Asiatischen Airlines. Der Unterschied sind Welten..... Antworten


Heiny W. Dürr

06.09.2010, 13:08 Uhr
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Ja das ist ein Problem und ich würde, wenn ich so hinters Ohr geführt würde, nicht in das Flugzeug einsteigen. Wenn ein Flug mit einer renomierten Gesellschaft im Codesharing gemacht wird, habe ich kein Problem, z.B. Singapore Airlines, LH, Edelweiss, Thai, Cathay Pacific etc. Aber wenn Gesellschaften wie Ukraine Airlines, Türkish Airlines, oder noch viel schlimmere Namen verwndet werden, hört de Antworten


Roger Martin

06.09.2010, 13:07 Uhr
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Beim Buchen im Internet wird beim Anklicken der LX-Flugnummer die ausführende Airline mit vollem Namen angezeigt - wo ist das Problem? Zudem geniesst man bei LOT, Ukraine International, Malev usw.. den besseren Service als bei Swiss wo das Marketing zwar grosse Versprechungen macht welche aber nicht eingehalten werden - bei LOT, Malev, Ukraine usw. ist es umgekehrt. Antworten


Christian Huber

06.09.2010, 13:02 Uhr
Melden

Einmal mehr viel heisse Luft um nichts! Wie schon mein Vorredner richtig festgestellt hat, wird beim Buchen die ausführende Gesellschaft IMMER angezeigt. Im Übrigen kann man auch anders herum argumentieren, die codeshares kommen auch dem Konsumenten zu gut, hat er doch eine viel grössers Auswahl an Flügen zur Verfügung. Also, immer locker bleiben. Antworten


Gianin May

06.09.2010, 12:48 Uhr
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Gegen das Coad-Sharing ist ja generell nichts einzuwenden, wenn ich aber Swiss buche und bezahle und dan z.B. American oder sowas fliegen muss, dann habe ich eine Sprachbarriere und oft auch schlechteren Service. Ergo habe ich nicht bekommen, was ich bezahlt habe, darum nämlich fliegt man u.A. Swiss, wegen der Sprache und dem Service. Antworten


Andres Hünenberger

06.09.2010, 12:45 Uhr
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An den Autor: Herr Müller, reisen Sie sehr selten? Schauen Sie doch einmal auf orbitz.com oder ebookers.ch nach, überall in der Welt, auch in Asien, Amerika und Afrika gibt es codeshare Flüge und sie sind als solche stehts sehr gut deklariert. Ich auf jeden Fall weiss schon bei der Buchung immer welche Airline dann "am Gate steht". Antworten


Hans Graf

06.09.2010, 12:40 Uhr
Melden

Auf der Buchungsbestätigung der Swiss oder dem Swiss e-ticket steht immer, durch welche Gesellschaft der Flug durchgeführt wird. Es lohnt sich also, sich diese Informationen genauer anzuschauen. Überraschungen, die durch Ausfälle oder sonstige Probleme entstehen können, sind zwar nicht auszuschliessen, aber eher selten! Das code-share Problem ist ein altes und es sind alle airlines davon betroffen Antworten


Hans Meier

06.09.2010, 12:36 Uhr
Melden

In der Zeit der Informationsgesellschaft stehen im Internet genug Wege zu Verfügung um sehr schnell heraus zu finden was ein Code-Share ist und von wem er durchgeführt wird. Die Code-Share Flugnummern der Swiss sind jeweils 4 stellig. Ich sehe daher die Aufregung nicht. Alle Airlines deklarieren auf allen Reservations-Kanälen ganze genau wer und auch was für eine Maschine den Flug durchführt Antworten


Patrick Wiedemann

06.09.2010, 12:29 Uhr
Melden

Na toll. Da bezahlt man einen Swiss-Preis, muss dann aber mit irgend so einem Tupolew-Seelenverkäufer fliegen und beten, dass man lebendig am Ziel ankommt. Antworten


Vonlanthen Simon

06.09.2010, 12:27 Uhr
Melden

Ich habe mal einen Flug mit SWISS nach Wien gebucht. Am Flughafen habe ich erfahren, dass er von der Austrian Airlines durchgeführt würde. Die hat den Flug aber der Tyrolean Airways überlassen, die ihn durch ein mir völlig unbekannte österreichische Gesellschaft durchführen liess. Das ist wirklich übel, ich bezahle für eine Premium Airline und bekomme irgendeine Chartergesellschaft ohne Ruf. Antworten


Joe Lang

06.09.2010, 12:23 Uhr
Melden

An die Swiss: Ich werde nicht mehr Swiss buchen, wenn auch nur ein einziges Mal statt einer Swiss-Maschine ein Flugzeug aus Osteuropa, der Türkei oder Afrika auf mich wartet. Antworten


urs kuebler

06.09.2010, 12:18 Uhr
Melden

Es ist doch ganz normal das man nicht immer mit der swiss fliegen kann. die staralliance ist eine gemeinschaft verschiedener airlines und dies hat für uns kunden nur vorteile. wer das nicht will soll sich überlegen wie die anschlüsse ohne diese wär. diese airlines haben einen standard und eine airline die dabei ist erfüllt diese. meistens zumindest... Antworten


Ulrich Raumer

06.09.2010, 12:18 Uhr
Melden

Die Kunst ist es, den Kunden mit der Geschwindigkeit über den Tisch zu ziehen, dass er die dabei entstehende Hitze als Nestwärme empfindet. Aber. wo z.B. Audi draufsteht, ist manchmal auch zu Teilen VW dabei. Beim Telefonieren mit einem Nicht Swisscom Mobil, läufts trotzdem über das Swisscom Netz etc. und Strassen werden mit etwas Steinchen planiert und man sagt dem Sanierung. Verarsche überall. Antworten


Brigitta Nara

06.09.2010, 12:08 Uhr
Melden

Es gibt sehr viele Airlines mit denen ich nicht fliegen moechte. (Pakistan Air, Aeroflot, etc.) Wenn ich mit denen fliegen moechte, bekaeme ich ein sehr sehr viel billigeres Flugticket. Ich lasse es mich etwas kosten, deshalb fliege ich mit Swiss. Wenn Swiss mich dann in eine Aeroflot setzt, dann ist das Betrug. Swiss steckt Teil meines teueren Flugtickets in die eigene Tasche! Werde das checken Antworten


Kurt Aegeri

06.09.2010, 12:03 Uhr
Melden

Da könnte man ja dann gleich einen Buchungs-Pool einrichten. Darüber wird gebucht. Vergleichbare Tickets kosten bei allen Airlines gleichviel. Wozu es dann allerdings noch all diese vielen Airlines geben soll, ist mir dann schleierhaft. Von Markt kann doch auch so schon kaum noch gesprochen werden. Zumal ich ja gar nicht entsprechend buchen kann! Antworten



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