Hallenbäder erlauben den Burkini
Das von der australisch-libanesischen Designerin Aheda Zanett entworfene Kleidungsstück namens Burkini.
Der Burkini ist eine Mischung aus Burka und Bikini. Dieses von der australisch-libanesischen Designerin Aheda Zanetti entworfene Kleidungsstück ermöglicht es muslimischen Frauen, in Einklang mit der Scharia öffentlich zu baden. In Berliner Hallenbädern wird der Burkini jetzt erstmals probeweise zugelassen.
Bislang sei der Burkini in der Stadt kein Thema gewesen, wird der Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, Klaus Lipinsky, auf Taz.de zitiert. Doch Musliminnen hätten versucht, mit Kleidern ins Wasser zu gehen, was aus Hygiene- und Sicherheitsgründen nicht erlaubt sei. Kleider aus Baumwolle zum Beispiel seien gefährlich, da sie sich rasch mit Wasser vollsaugen und schwer würden.
Berlin erlaubt den Burkini im Moment in zwei Berliner Bädern. Bademeisterinnen würden stichprobenartig überprüfen, ob es sich tatsächlich um einen Badeanzug handelt und nicht um ein Strassenkleid oder einen gewöhnlichen Sportanzug. (rek)
Erstellt: 06.07.2009, 16:56 Uhr
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