Alltagsbilder in Mexiko: Die Leiche eines erschossenen Drogendealers in Tijuana an der Grenze zu den USA.
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Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Guanajuato vermutet, dass die Attacken eine Reaktion des Drogenkartells «La Familia» auf die Festnahme eines führenden Mitgliedes seien. Die Explosionen seien genau zu dem Zeitpunkt erfolgt, als der Festgenommene ins Gefängnis gebracht worden sei.
Die meisten Morde in Mexiko gehen auf das Konto von Drogenkartellen, mit miteinander konkurrieren. Experten gehen davon aus, dass in diesem Jahr mehr als 7000 Menschen im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität ums Leben kommen, so viele wie nie zuvor. Staatspräsident Felipe Calderón hat im Kampf gegen die kriminellen Organisationen mehr als 30'000 Soldaten eingesetzt.
(raa/sda)