Immer unter Strom: Wenn Finanzfachleute den Job ohne Aufputschmittel nicht mehr schaffen.
Suchtkranke Banker hätten andere Probleme als Drogenabhängige auf der Strasse, sagte Zullino. Dank ihrer Kaufkraft könnten sich die Banker Kokain von besserer Qualität leisten. Das ändere zwar nichts an der Gefährlichkeit des Stoffs, verhindere aber zusätzliche Probleme, die beim Konsum von gepanschtem Stoff auftreten. Bei Bankern und Brokern könne sich die Behandlung ganz auf die Suchtproblematik konzentrieren, sagte der Chefarzt - ohne soziale Schäden reparieren zu müssen. Sie hätten auch bessere Chancen, ihre Sucht zu überwinden, als andere Drogenabhängige.
(cpm/sda)