Umrankt von Algen und Legenden: Der Bugatti im Lago Maggiore.
Wie der Bugatti vom Typ Brescia seinerzeit in den Lago Maggiore gelangte, ist nicht restlos geklärt. Nach gegenwärtigem Wissensstand, sagt Heinz Müller, Sprecher der Stiftung, habe ein Schweizer Händler seinerzeit bei Bugatti drei Wagen bestellt. Diese seien in die Schweiz gebracht worden, doch nur zwei der Käufer hätten den Importzoll bezahlt. Der dritte, unverzollte Wagen sei dann offenbar vom Zoll im See versenkt worden und im Laufe der Zeit immer weiter in die Tiefe gerutscht. Tief im Schlamm steckend, blieb das Auto auch teilweise von Korrosion bewahrt. Sogar Luft war noch in den Pneus. Nach der Bergung, als das Fahrzeug an der Sonne stand, platzte jedenfalls einer der Reifen mit lautem Knall.
(Tages-Anzeiger)