Federer-Herausforderer: Novak Djokovic steht morgen in Basel im Final.
Im ersten Durchgang führte Chiudinelli mit 4:3 und bei Federers Aufschlag 40:0. Bei den drei Breakmöglichkeiten liess ihm Federer aber keine Chance. Im Tiebreak führte Marco Chiudinelli noch 4:1, 5:3 und besass bei 7:6 einen Satzball, den Federer mit einem magistralen Rückhand-Passierball abwehren musste.
Zu Beginn des zweiten Satzes trauerte Chiudinelli wohl den verpassten Chancen nach; Federer realisierte zum 2:0 das einzige Break der gesamten Partie.
Djokovic drehte erneut ein Spiel
Im Final treffen die Nummern 1 (Federer) und 3 der Welt (Djokovic) aufeinander. Roger Federer ist in Basel seit 19 Spielen ungeschlagen. In den Direktduellen gegen Novak Djokovic führt er vor dem Final mit 9:4 Siegen.
Djokovic wiederholte im Halbfinal das Kunststück vom Freitag, als er gegen Stanislas Wawrinka nach Satz- und Breakrückstand noch weiterkam. Gegen Radek Stepanek sah es für Djokovic noch düsterer aus als gegen Wawrinka (3:6, 3:4). Beim Stand von 6:7, 4:5 und 0:40 sah sich der Serbe mit drei Matchbällen konfrontiert. Djokovic steigerte sich indessen im rechten Moment und gewann zuerst fünf Punkte und dann fünf Games hintereinander. Nach zwei Stunden 31 Minuten verwertete er den ersten Matchball zum 6:7 (4:7), 7:5, 6:2-Sieg.
(si)