Die Verhandlung über die «kleinen» Fische: Nach der Gerichtsverhandlung sind vier der fünf Angeklagten für schuldig befunden worden. Präsident Nixon, der alle Mauscheleien eingeleitet hat, ist nie verurteilt worden.
Die beiden Lokalreporter werden hellhörig. Mit aufwendigen Recherchen, Hartnäckigkeit und einem wichtigen anonymen Informanten decken sie nach und nach grosse Missstände der amerikanischen Regierung auf. Sie finden heraus, dass die Vertreter der republikanischen Regierung ins Hauptquartier der Demokraten eingestiegen ist, um Abhörmikrofone zu installieren und Dokumente zu kopieren.
Zudem bestätigt ihnen der Informant, dass Richard Nixon die Präsidentschaftswahlen manipulieren wollte. Die Identität des Informanten wird jahrzehntelang geheim gehalten. Erst 2005 wird durch einen Artikel der amerikanischen Zeitschrift Vanity Fair bekannt, dass es sich dabei um Mark Felt, seinerzeit Nummer zwei des FBI, gehandelt hat.
Nixon kommt durch, die Untergebenen nicht
Der letzte grosse Fehler, der Nixon schliesslich zum Fall bringt, ist die Verleumdung der Verschwörungen im Weissen Haus. Am 1. Oktober 1974 stehen fünf Mitglieder der Regierung Nixon vor Gericht. Vier davon werden für schuldig befunden.
Nixon jedoch tritt im August 1974 aus freien Stücken zurück. Er ist niemals verurteilt worden, da durch seinen Rücktritt das eingeleitete Amtsenthebungsverfahren beendet war. Sein Nachfolger Gerald Ford begnadigte ihn zudem wenige Wochen nach seiner Ernennung zum Präsidenten.
( bazonline.ch/Newsnetz )