Notlandung wegen Bombenalarm – Schweizer an Bord

Eine Air-France-Maschine musste wegen einer vermeintlichen Bombe in Kenia notlanden – ein Fehlalarm. An Bord waren auch Schweizer.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Notlandung einer Air-France-Maschine mit mehr als 470 Menschen an Bord war nach Angaben des Unternehmenschefs die Folge eines falschen Bombenalarms. Frédéric Gagey erklärte in Paris, der angebliche Sprengsatz in einer Toilette der Maschine habe aus Karton, Papier und einer Art Zeitschaltuhr bestanden. «Das Objekt war nicht imstande, eine Explosion auszulösen», fügte Gagey hinzu.

Das Flugzeug war am Sonntag im kenianischen Mombasa notgelandet. Es war vom afrikanischen Inselstaat Mauritius nach Paris unterwegs. Die Insassen – 459 Fluggäste und 14 Crewmitglieder – waren mit Hilfe von Notrutschen in Sicherheit gebracht worden. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass die gestrandeten Passagiere noch am Sonntag mit einen anderen Flug nach Paris gebracht werden sollten.

In sozialen Medien verbreiteten sich mehrere Bilder, die angeblich die gefundene Bombenattrappe zeigen sollen. Die Echtheit der Bilder ist bislang unbestätigt.

Im Waschraum der Maschine habe ein Passagier einen verdächtigen Gegenstand entdeckt und dem Kabinenpersonal gemeldet, teilte die kenianische Polizei mit. Es sei vermutet worden, dass es sich um Sprengstoff handeln könne. Daraufhin hätten die Piloten eine Notlandung auf dem Flughafen der Küstenstadt Mombasa beantragt. Air France teilte mit, lokale Behörden würden sechs Passagiere befragen.

Wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet sagt, befanden sich auch mehrere Schweizer Staatsbürger an Bord der Maschine. Sie seien alle wohlauf, die Vertretung in Nairobi stehe mit ihnen in Kontakt. Wie viele Schweizer sich auf dem Flug befanden, konnte das EDA noch nicht sagen. (hvw/sda)

Erstellt: 20.12.2015, 16:42 Uhr

Artikel zum Thema

Auch Schweizer auf dem Air-France-Flug

In der Bordtoilette einer Boeing 777 befand sich eine Bombenattrappe. Der Pilot musste in Kenia notlanden. Unter den Passagieren gibt es mehrere Verdächtige. Mehr...

Bombendrohung gegen Air-France-Maschine

Eine anonyme Drohung hat Air France dazu veranlasst, einen Flug von Paris nach San Francisco umzuleiten. Das Flugzeug wird in Montreal durchsucht. Mehr...

Promotion

Kostenlose Ebooks

Laden Sie in unserem Weiterbildungs-Channel kostenlos Ebooks herunter.

Blogs

Nachspielzeit Aber natürlich ist das völlig absurd

Geldblog Hypothek reduzieren und Steuern sparen

Service

Agenda

Alle Events im Überblick.

Die Welt in Bildern

Grusel, Grusel: Taranteln krabbeln den Arm einer Frau in Kambodscha hoch, nachdem sie diese eingefangen hat 21. Juni 2017).
(Bild: Samrang Pring) Mehr...