Panorama

Albert Einstein schlägt Roger Federer

Aktualisiert am 03.01.2009

Der Physiker wurde in einer repräsentativen Umfrage zum wichtigsten Schweizer aller Zeiten erkoren – vor dem Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler und dem Tennisspieler Roger Federer.

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Albert Einstein wurde zum wichtigsten Schweizer gewählt. Hier schreibt er am 14. Januar 1931 eine Dichteformel der Milchstrasse an die Tafel des Carnegie Instituts in Pasadena, Kalifornien.
Bild: Keystone

   

Die Umfrage

Das Marktforschungsinstitut Isopublic führte über 1000 persönliche Einzelgespräche mit Schweizern aus allen Landesteilen und Altersgruppen durch. Zur Wahl standen 30 Schweizer Persönlichkeiten. Über 5100 Leser der SonntagsZeitung hatten diese Finalisten zuvor aus einer Liste ausgewählt, auf der Experten und Redaktion 100 Kandidaten zur Wahl stellten.

Albert Einstein erhielt in der Umfrage der «SonntagsZeitung» die Bestnote. Einstein ist gebürtiger Deutscher, der seine Staatsbürgerschaft schon früh ablegte und bis an sein Lebensende Schweizer blieb.

Er wanderte mit 17 in die Schweiz aus, machte die Matura in Aarau, studierte in Zürich Physik und Mathematik und publizierte fast alle seine bahnbrechenden Theorien als Bundesbeamter in Bern. Neben Einstein gelangten weitere Zuwanderer und deren Nachfahren in die vorderen Ränge: Der Arzt Paracelsus kam auf Rang sechs, Nicolas Hayek auf Rang sieben und Johann Heinrich Pestalozzi, dessen Familie aus Italien stammt, auf Rang vier. Knapp das Podest verfehlt hat Henri Dunant, Gründer des Roten Kreuzes, er landete auf Rang fünf. Die Zeitung stellt am Sonntag, 4. Januar, die Gewinner vor.

(oku)

Erstellt: 03.01.2009, 21:02 Uhr

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