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Berner Geisel in Pakistan soll Baby zur Welt gebracht haben
Aktualisiert am 12.02.2012 40 Kommentare
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Neuigkeiten um das entführte Schweizer Paar in Pakistan: Die Verhandlungen um die Freigabe von Daniela W. und ihrem Partner David O. gestalten sich im Moment schwierig. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, ist es nun sogar zu einem Scheitern einer möglichen Freilassungen des Berner Paars gekommen. Die Verhandlungen zwischen der militanten Tehrik-e-Taliban (TTP), in deren Gewalt sich die Schweizer befinden, und der Lokalregierung in der Provinz Nord-Waziristan seien «eingestellt» worden.
Grund für den Unterbruch seien die Angriffe der Taliban auf paramilitärische Einheiten, wie ein anonymes Mitglied der TTP der «NZZ am Sonntag» bekannt gibt. Eine zusätzliche Neuigkeit dürfte die Situation der beiden Geiseln zusätzlich erschweren: Wie eine Sprecherin des Amtes für auswertige Angelegenheiten auf Anfrage der Zeitung bekannt gibt, sollen Daniela W. und David O. inzwischen ein gemeinsames Kind bekommen haben. Dabei soll es sich um einen Knaben handeln.
Seit dem 1. Juli in Gefangenschaft
Das junge Paar aus dem Kanton Bern ist am 1. Juli 2011 im Nordosten Belutschistans unweit der Taliban-Hochburgen an der afghanischen Grenze verschleppt worden. Die 28-Jährige und ihr 31-jähriger Begleiter waren in einem Campingbus aus Indien Richtung Iran unterwegs und wollten in den Bergen des Distrikts Loralai übernachten.
Doch in der misslichen Lage gibt es auch eine Nachricht, die etwas zuversichtlicher stimmt: Inzwischen soll sich das Paar in der Gewalt des Anführers der TTP, Wali-ur-Rehmann, befinden, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Die Gruppe ist dafür bekannt, dass sie ihre Geiseln normalerweise nicht misshandelt. Sie hält sie lediglich, um Lösegeld zu erpressen. (mrs)
Erstellt: 12.02.2012, 10:53 Uhr
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40 Kommentare
Es tut mir leid um die junge Familie. Andererseits frage ich mich, wie dumm und weltfremd man sein muss, um schwanger in einem Bus über Pakistan's Talibangebiete in den Iran reisen zu wollen? Hoffen wir, dass die Taliban das Kind als mildernden Umstand anerkennen, so erhöht sich der Geiselwert und somit auch die Sicherheit der Familie. Antworten
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