Panorama

Lohan zickt vor Opernball-Besuch

Aktualisiert am 04.02.2010

Da hat sich Bauunternehmer Richard Lugner was eingebrockt. Seine diesjährige Begleiterin für den Wiener Opernball macht auf Diva. Dabei müsste das sinkende Sternchen Lindsay Lohan froh sein um jeden bezahlten Auftritt.

Hollywood-Sternchen Lindsay Lohan bereitet ihrem Gastgeber Richard Lugner schlaflose Nächte.

Hollywood-Sternchen Lindsay Lohan bereitet ihrem Gastgeber Richard Lugner schlaflose Nächte.
Bild: Keystone

Wie viel der österreichische Baulöwe Richard «Mörtel» Lugner seinen prominenten Begleiterinnen jeweils für ihre Teilnahme am Wiener Opernball zahlt, ist nicht bekannt. Heuer dürfte es Lugner allerdings teurer zu stehen kommen, als erwartet.

Lugners Auserkorene ist Lindsay Lohan. Natürlich besteht Lohans Aufgabe in Wien hautpsächlich darin, ihren Auftraggeber zu schmücken. Die Schauspielerin profitiert allerdings genauso von dem Deal wie Lugner. Bis vor wenigen Jahren war Lohan noch ein aufgehender Stern in Hollywood. Innert kürzester Zeit hat sich die 23-Jährige aber mit Sucht-Problemen, undiszipliniertem Verhalten und exzessiven, operativen Äusserlichkeits-Veränderungen ins Abseits gespielt.

Die Diva aus der Gosse

Lugners Auftrag dürfte Lohan also sehr entgegenkommen. Was sie nicht daran hindert, sich wie eine Diva aufzuführen. Wie Lugner in österreichischen Medien bekannt gab, hat Lohan eine ganze Liste von Spezialwünschen aufgesetzt, die er ihr erfüllen muss.

Madame Lohan weigert sich, im Linienflug anzureisen. Lugner musste ihr in letzter Sekunde einen Privatjet organisieren. Leider, so Lugner, sei das Flugzeug etwas unbequem. Lohan könne darin nicht schlafen. Welche Katastrophe.

Des weiteren erwartet Lohan, dass Lugner ihr ein Ballkleid besorgt. Sie selber hat nämlich keins. Irgendwas kommt nicht infrage, eine Robe des Designerlabels Ungaro muss es sein. Und geschminkt will die Dame auch nicht von irgendwem werden, der österreichische Star-Visagiste Sergej Benedetter ist gerade recht.

«Sie ist halt eine Spinnerin»

«Was soll ich machen, sie ist halt eine Spinnerin», seufzte Lugner in der Presse. Lohans Launen sind berüchtigt. Um zu verhindern, dass sein Gast in letzter Sekunde unpässlich wird, müsse Lugner im Auftrag von Lohans Management Babysitter spielen. Das heisst: Alle Suchtmittel aus Lohans Reichweite entfernen. Die Minibar in ihrem Zimmer im «Hilton» werde verschlossen, das Personal habe die Anweisung, keinesfalls Alkohol für Lohan reinzuschmuggeln. Und auch an der von Lugner extra für Lohan organisierten Pre-Party am Tag vor dem Opernball herrsche striktes Alkoholverbot für Lohan.

Der Opernball findet am 11. Februar statt. Noch weiss Lugner aber nicht, was sein Gast während ihrem zweitägigen Aufenthalt in Wien als Rahmenprogramm wünscht. «Sie will die Hofreitschule sehen, mehr weiss ich nicht», sagte Lugner. Auf den Gastgeber könnte noch die eine oder andere Überraschung zukommen.

(smh)

Erstellt: 04.02.2010, 16:54 Uhr

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