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25 Tote in chinesischem Bergwerk

Bei einem Brand in einem illegal errichteten Bergwerk in Zentralchina ist ein Grossteil der Arbeiter ums Leben gekommen.

Zhengzou.


Beim Brand in einem illegalen Bergwerk in China sind 25 Grubenarbeiter ums Leben gekommen. Der Brand sei am Montagabend ausgebrochen, als Kabel Feuer gefangen hätten, teilten die Behörden mit.

Zu diesem Zeitpunkt seien in der Mine in Zhengzhou, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Henan, 31 Bergleute unter Tage gewesen, sechs von ihnen konnten gerettet werden. Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich um ein illegal betriebenes Bergwerk. Drei Verantwortliche seien festgenommen, ihr Besitz und die Mine beschlagnahmt worden, hiess es in der Erklärung.

Die Kohlebergwerke in China zählen zu den gefährlichsten der Welt. Vor allem kleinere Zechen halten sich aus Kostengründen häufig nicht an die Sicherheitsvorschriften. Vergangenes Jahr sank die Zahl der verunglückten Bergleute nach offiziellen Angaben um 18 Prozent auf 2631. Das entspricht sieben Todesfällen pro Tag. In China werden 70 Prozent des Energiebedarfs durch Kohle gedeckt. (oku/sda/)

Erstellt: 16.03.2010, 07:24 Uhr

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