Panorama
29 Spitaleinlieferungen
Grösstenteils sei die Fasnacht friedlich verlaufen, hält sie fest und bucht das als Erfolg ihrer Deeskalations-Strategie.
Etwas relativiert wird die positive Bilanz von einer Messerstecherei am Abend des Schmutzigen Donnerstags. Dabei wurde ein 26-jähriger Mann verletzt; er konnte inzwischen das Spital verlassen. Sieben Personen wurden in diesem Zusammenhang festgenommen; zwei befinden sich immer noch in Untersuchungshaft.
Ausserdem kam es zu vereinzelten Festnahmen wegen Diebstählen und diversen Auseinandersetzungen, halten die Luzerner Strafuntersuchungsbehörden in einer Medienmitteilung vom Mittwoch fest. Dennoch fällt die Bilanz ingesamt positiv aus.
Schlägereien verhindert
Die Polizei sei mit zivilen und uniformierten Einsatzteams präsent gewesen, heisst es in der Mitteilung. Die Deeskalations-Strategie habe es ermöglicht, bei gewaltbereiten und gewaltsuchenden Gruppen sofort einzugreifen. Insbesondere am frühen Aschermittwoch habe man Unter der Egg Auseinandersetzungen und Schlägereien verhindert.
Auch in diesem Jahr beobachtete die Polizei viele alkoholisierte Fasnächtler, inbesondere Jugendliche. Für den Rettungsdienst 144 verlief die Fasnacht mit 29 Spitaleinlieferungen indessen eher ruhig. In 20 Fällen ging es um stark alkoholisierte Patienten, die andern betrafen kleinere Unfälle oder Hyperventilationen.
An den Fasnachtstagen waren schätzungweise 180'000 Personen in der Stadt unterwegs. Der Monstercorso, der offizielle Abschluss der Fasnacht am Abend des Güdisdienstag wurde von rund 34'000 Zuschauern besucht. (sam/sda)
Erstellt: 17.02.2010, 10:32 Uhr
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