30 Geiseln bei Überfall in Genf

Aktualisiert am 19.03.2010

Mehrere Personen sind in ein Geschäft für Fassadentechnik in Chêne-Bourg (Kanton Genf) eingebrochen. Sie nahmen gegen 30 Angestellte als Geiseln.


Wie viel Geld die Räuber erbeuteten, wollte die Polizei nicht sagen. Begonnen hat der Überfall in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag: Gegen zwei Uhr morgens drangen die Täter ins Haus eines Kaderangestellten ein und nahmen dessen Familie als Geisel. Während einer der Täter bei der in Frankreich wohnhaften Familie blieb, fuhren die anderen mit dem Mann zum Geschäft.

In Chêne-Bourg angekommen, zwangen die Räuber den Kadermann, sie ins Geschäft zu lassen. Dann warteten sie, bis die ersten Angestellten am Morgen eintrafen. Insgesamt hielten sie rund 30 Mitarbeitende fest. Einige wurden von den Geiselnehmern geschlagen und verletzt. Weshalb die Räuber bis am Morgen warteten, ist noch nicht geklärt.

Die Räuber leerten schliesslich den Tresor. Wie viel sie dabei erbeuteten, wollten die Behörden nicht mitteilen. Die Polizei leitete erste Ermittlungen ein. Auch dazu wollten die Verantwortlichen nichts sagen. Nur so viel: Die Familie des Angestellten sei frei und befinde sich an einem sicheren Ort. (bru/sda)

Erstellt: 19.03.2010, 12:50 Uhr

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