Panorama
Angela Merkel in Unterwäsche
Aktualisiert am 02.05.2009 11 Kommentare
Das Plakat mit der gemalten Angela Merkel und anderen nur leicht bekleideten Politgrössen hängt in einem beliebten Berliner Shoppingquartier.
Mit dem Motiv wirbt ein Unterwäschehersteller um Kunden. Die Firma verspricht, wer alte Unterwäsche in den Laden zurückbringt, erhält Vergünstigung auf neue Kleider. Ganz analog der Abwrackprämie. Der Slogan lautet: «Wir tun alles, um die Nachfrage anzukurbeln.»
Die Medienstelle der Bundeskanzlerin wollte die Kampagne nicht kommentieren. (bru)
Erstellt: 02.05.2009, 08:25 Uhr
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11 Kommentare
In einer französschen Zeitung wurde das Bild nur z.T. abgedruckt und machte einen schlechten Eindruck. In unserem Kulturkreis sind wir ja schon allerhand gewohnt und regen uns fast nicht mehr auf. Aber Frau Merkel kommt ja auch in andere Länder, in denen Frauen noch verschleiert sind. Wieviel Respekt ist dann noch zu erwarten? Mir gefällt das überhaupt nicht. Deutschland, Land der "guten" Ideen ?? Antworten
Naja, auf den ersten Blick fand ich's ganz in Ordnung, allerdings sollte man mit sowas nicht die Autorität der Regierung untergraben. Auch wenn ich z.B. Calmy-Rey nicht so mag, würde ich es trotzdem nicht gutheissen, wenn sie auf einem Plakat mit einem String-Tanga abgebildet wäre. Antworten
Es mag ja so sein, dass wir Europäer für diese Bilder nur Schmunzeln übrig haben, denn PolitikerInnen sind auch nur Menschen. Aber in gewissen Ländern führt das zur Respektlosigkeit gegenüber unseren politischen Vertretern und das können wir uns nicht leisten. Vermutlich fehlt diese politische und menschliche Reife teilweise auch innerhalb Europas. Darum braucht es diese Bilder nicht. Antworten




Dieter Wundrak
Ja, wir haben ein grosses Problem. Welches? Wir lassen wegen dem Konsum einfach die Hose herunter. Und dazu sage ich nur dies, wer so das Leben sieht, der darf sich nicht wundern, wenn die Kinder dann später auch nicht besser sind. Werde für diese Zeilen Kritik bekommen. Offen gesagt, es würde mir einfach zeigen, dass ich in meiner Feststellung dieser Ethik von heute gar nicht so falsch liege. Antworten