Panorama

Eine nasse Nacht in der Nordostschweiz

Aktualisiert am 17.08.2012 9 Kommentare

Der Hochsommer hat eine kurze Pause eingelegt und teils kräftigen Gewittern, Regenfällen und Windböen den Vortritt gelassen. Am meisten Regen fiel in Zürich.

Der Regen traf neben Zürich besonders die Ost- und Innerschweiz: Eine Gewitterfront bei Weesen am Walensee.

Der Regen traf neben Zürich besonders die Ost- und Innerschweiz: Eine Gewitterfront bei Weesen am Walensee.
Leser-Reporter: Daniel Keller

Laut Angaben des Leserreporters zeigt das Bild einen Blitz über Therwil BL (links unten). (Bild: Leserreporter Stefan D. Widmer)


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Eine Kaltfront hat in der Nacht die Alpennordseite der Schweiz mit Gewitter, grossen Regenmengen und Böen eingedeckt. Dennoch wird es in den nächsten Tagen noch einmal so richtig heiss. Am frühen Morgen nässte ein gewittriger Starkregen die Böden in der Zentral- und Ostschweiz: Laut Meteo News fielen in Zürich Oerlikon innerhalb von 12 Stunden 60,6 Liter Wasser pro Quadratmeter. Auch im zürcherischen Augwil bei Kloten und in Zürich-Reckenholz waren die Mengen mit 51 beziehungsweise 50,1 Litern pro Quadratmeter beträchtlich.

Bis zu 52 Liter pro Quadratmeter fielen zwischen Hildisrieden LU und der Linthebene, wie Meteomedia mitteilt. Am intensivsten regnete es in Brunni-Alpthal bei Einsiedeln SZ, wo innerhalb einer Stunde 24 Liter Regen vom Himmel prasselten. Windspitzen verzeichnete der Wetterdienst in Selzach SO mit fast 97 Kilometern pro Stunde und auf der St. Chrischona BS mit 93 km/h.

Nach dem Regen die Sonne

Die Abkühlung ist nur von kurzer Dauer, denn hinter der Gewitterfront nimmt der Hochsommer noch einmal richtig Anlauf. Vom kommenden Sonntag an bis am Dienstag können gemäss Prognosen von SF Meteo in weiten Teilen der Schweiz Höchsttemperaturen zwischen 32 und 36 Grad erwartet werden.

Mit der grossen Hitzewelle von 2003 dürfe die jetzige Hitzeperiode aber nicht verglichen werden, meint SF Meteo. Hitzewellen in der zweiten Augusthälfte hätten Tradition. Auch im letzten Jahr war der Juli nicht wirklich hochsommerlich, dafür wurde es Ende August richtig heiss.

Der «Schweizerrekord» vom 13. August 2003 – gemessen in Grono im Misox mit 41,5 Grad – bleibt bleibt nach Meinung der SF-Meteorologen in den kommenden Tagen unangetastet. Im Gegensatz zum Sommer 2003 oder zur Julihitze 2006, als es wochenlang keinen Regen gab, muss auch keine Dürre befürchtet werden. (mw/sda)

Erstellt: 15.08.2012, 19:27 Uhr

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9 Kommentare

Nadja Rossi

15.08.2012, 20:36 Uhr
Melden 28 Empfehlung 1

Schade, dass die Kaltfront von kommender Nacht nur eine Sommerpause und nicht das Sommerende bedeutet. Immerhin freue ich mich auf die kräftigen Gewitter und hoffe, dass dann spätestens nächste Woche der Sommer für dieses Jahr in den wohl verdienten Ruhestand befördert wird. Antworten


Karl-Heinz Gutknecht

16.08.2012, 08:24 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Darf man an dieser Stelle auch einmal die professionell schreibende Zunft darum bitten, dieses ewige "Marke wird gekackt" etwas seltener zu benutzen. Im Sinne einer differenzierten Mitteilung würde man gerne auch einmal eine korrekte Schreibweise erwarten. Antworten



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