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Bedroht der Klimawandel die Flugsicherheit?
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In ihrem am Donnerstag vorgestellten Bericht zum Absturz der Air France (AF 3.435 1.00%) 447 vor Brasilien kommt die französische Luftaufsicht zu einem brisanten Schluss. Flugzeuge würden heute für Bedingungen zugelassen, die der tatsächlichen Klimasituation nicht mehr gerecht werden, bilanziert die Bea. Das gilt besonders bei den für die Geschwindigkeitsmessung zuständigen Pitot-Sonden, wie «Le Figaro» schreibt.
Die Wissenschaft habe die Klimabedingungen, die von der Erderwärmung ausgelöst werden, noch nicht ausreichend erforscht, so die Zeitung weiter. Die «Financial Times Deutschland» nennt als ein Beispiel die vermehrte Entstehung von turmhohen Wolkenformationen.
Branchenkongress für 2010 geplant
Die Bea fordert entsprechend die Aufsichtsbehörden weltweit auf, die Zulassung von Flugzeugen zu verschärfen. Für diese ist das Problem offenbar nicht neu. Es müsse die Frage geklärt werden, «ob sich etwa durch Klimaveränderung die heutigen Flugbedingungen verändert haben», zitiert die «Financial Times Deutschland» den Sprecher der europäischen Oberaufsicht EASA. 2010 sei ein Kongress zu diesem Thema geplant.
Die Maschine mit der Flugnummer AF 447 ist am 1. Juni auf dem Flug von Rio nach Paris über dem Atlantik abgestürzt; 228 Menschen starben. Der Flugschreiber ist bisher nicht gefunden worden.
(oku)
Erstellt: 18.12.2009, 10:18 Uhr


















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