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«Wir wollten keine dunklen Wolken über dem Lauf»

Michael Bloomberg hat den New York Marathon nach massiver Kritik abgesagt: Er wolle keinen Streit über einen Leichtathletik-Event zulassen. Der Lauf wird nicht nachgeholt. Mehr...


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23 Kommentare

Willi Schweizer

04.11.2012, 22:43 Uhr
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Diese Absage ist vollkommen unsinnig. Kein Todesopfer wird dadurch zum Leben erweckt, keinem Obdachlosen ein Dach über den Kopf gezaubert. Das Argument der Einsatzkräfte die anderweitig gebraucht werden, scheint mir vorgeschoben.
Noch unverschämter ist es, dass die Absage in letzter Minute erfolgt. So wurden viele vor vollendete Tatsachen gestellt, nachdem sie bereits angereist waren.
Antworten


Alessandro Masiello

03.11.2012, 15:54 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Dass der Marathon nicht statt finden konnte, wusste man bereits am Dienstag, die Verwüstungen waren einfach zu gross. Hätte Bloomberg dies bereits am Dienstag so kommuniziert, hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Reise nach NY abgesagt. Stellen Sie sich mal den finanziellen Verlust / Schaden vor, die die Stadt erlitten hätte. Die Leute sind ja jetzt da und geben sicherlich viel Geld aus! Antworten


Robin Wicki

03.11.2012, 14:08 Uhr
Melden 7 Empfehlung 5

Dass der Marathon abgesagt wurde, kann wahrscheinlich jeder nachvollziehen. Aber die Art der Kommunikation und der Zeitpunkt der Absage ist schon ziemlich fragwürdig. Nachdem die Läufer aus aller Welt bereits angereist sind... und wer das Gefühl hat, diese könnten jetzt beim Wiederaufbau helfen, soll gefälligst selber anreisen (oder dies für noch viel schlimmere Katastrophen tun...?!). Antworten


Remo Roffler

03.11.2012, 15:47 Uhr
Melden 7 Empfehlung 3

Fragwürding scheint mir einzig, wie man bei diesen Bildern überhaupt anreisen konnte...


René Baron

03.11.2012, 12:35 Uhr
Melden 3 Empfehlung 25

Die Heftigkeit dieser Stürme ist mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Folge der Klimaerwärmung. Dass man da jetzt noch mit Gratisbenzin nachhilft, diese Bedrohung noch zu vergrössern, ist doch irgendwie - absurd - oder ?. Antworten


Roger Staub

03.11.2012, 11:00 Uhr
Melden 11 Empfehlung 4

Alle die am Marathon teilnehmen ansehen wollten, können ja die Hälfte der Spesen die Ihnen für Anreise und Besuch entstanden wären der Opferhilfe spenden. Damit hätten ja wohl alle profitiert.
Aber da hört der Spass wohl auf.
Antworten


Ruedi Wermuth

03.11.2012, 10:58 Uhr
Melden 13 Empfehlung 5

So ist leider ein Großteil der Weltelite bestehend aus Sportler, Marathonläufer, Politiker, es ist Ihnen sch…. Egal, was die Leute durchmachen, Hauptsache sie haben ihr Vergnügen. In welche Richtung geht die Menschheit, dass jeder nur für sich schaut egal ob die anderen daneben ver…..en. Anstelle von laufen könnten die Läufer/innen beim Aufräumen helfen, dann wäre ihre Reise nicht umsonst gewesen. Antworten


Max Weber

03.11.2012, 09:35 Uhr
Melden 13 Empfehlung 52

Ich frage mich was existenzbedrohender ist, ein paar Tage ohne Licht oder der Wegfall von 100'000 konsumierenden Touristen. Klar erscheint es hart, wenn man bedenkt, dass Leute obdachlos geworden sind. Aber soll man aus Solidarität zu diesen Menschen nun auch noch auf umso notwendigere Einnahmen verzichten? Es ist nicht nur eine Show, es hängen auch Hotels/Restaurants/usw. am Event. Antworten


Max Weber

03.11.2012, 15:45 Uhr
Melden 5 Empfehlung 4

Ich bin weder Läufer noch enttäuscht, dass der Lauf nicht statt findet. Ich dachte nur auch an das örtliche Gewerbe, das nun zusätzlich zum Schaden noch finanzielle Einbussen hat. Die kaputten Häuser werden übrigens auch zu Weihnahchten noch nicht wieder aufgebaut sein. Dürfen die Leute dann trotzdem NY-Christmas-Shopping machen? Oder ist das herzlos und gibt man das Geld besser in zB Prag aus?


Lukas Wirz

03.11.2012, 10:54 Uhr
Melden 22 Empfehlung 2

Max Weber: Läufer aus dem Ausland sind enttäuscht? So? es braucht schon super Egoismus dass man in einem solchem Moment an sich denkt wenn Millionen ohne Strom, Wasser etc sind- finde dies herzlos. Stellen Sie sich vor wenn die ganze Schweiz plus ein Katastrophengebiet wäre und die Regierung ein Skirennen trotzdem abhalten wollte- glaube da würden sich die Gemüter in der CH auch erhitzen...


Hans Meier

03.11.2012, 08:55 Uhr
Melden 25 Empfehlung 29

Anstatt eines "Yes we can" (Durchführung des NY Marathons), wird nun ein weiteres Mal ersichtlich in welch desolatem Status sich die Infrastruktur in den USA befindet. Schade, dass dem so ist und nichts dagegen gemacht wird! PS: Ich lebte mehrere Jahre sehr gerne in NYC! Antworten


Paul Ernst

03.11.2012, 10:40 Uhr
Melden 5 Empfehlung 7

Richtig, Herr Meier, habe ich selbst auch erlebt. Naja Steuern runter bringt halt keine goldenen Eier.


pascal Obstettler

03.11.2012, 08:44 Uhr
Melden 30 Empfehlung 26

finde es merkwürdig. Weshalb hat man ihn nicht früher abgesagt?-> Geld. Jetzt da sowieso alle Sportler/innen in NY sind, heissts auf einmal abgeblasen. So ein Fake und eine Verarschung all den Sportlern gegenüber. Entscheid ist sicher richtig, jedoch der Zeitpunkt ist äusserst Zweifelhaft und darf auch mal kritisch angeschaut werden. Wir fallen immer wieder auf die Amerikaner rein. ->Money rules Antworten


Tiziana Haug

03.11.2012, 01:59 Uhr
Melden 104 Empfehlung 11

Ich wohne in Manhattan und hatte keinen Strom waehrend den letzten 5 Tagen, d.h. keine Heizung bei unter 10 Grad. Relative unproblematisch wenn man jung ist. Leider hatten viele NYer nicht das gleiche "Glueck" und haben ihre Haeuser verloren. Obschon der NYC Marathon jedes Jahr etwas Grossartiges ist, bin ich der Meinung, dass die Stadt ihren Einsatz dieses Jahr auf Wichtigeres fokussieren muss. Antworten


Johann Kirchner

03.11.2012, 05:50 Uhr
Melden 58 Empfehlung 11

Liebe Tiziana, schön, dass Du zu diesem Thema eine solch gute Einstellung hast. Ich finde den Entscheid, obwohl ich weder US-Bürger noch wohnhaft in den USA bin, richtig. Leider gibt's sicherlich wieder solche "Selbstverherrlicher", die sich nun wegen der Absage des Marathons in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen. Aber eben, jedem das Seine. Wünsche Dir auf diesem Weg alles Gute!


Peter Oberli

03.11.2012, 01:37 Uhr
Melden 48 Empfehlung 6

Noch immer habe ich den katastrophalen Artikel vor Augen, den die Redaktorin des TA und Marathonläuferin mit speziellem Ego, Pia Wertheimer, formulierte. Und da habe ich mich gefragt, ob sie das auch geschrieben hätte, wenn Bloomberg von Beginn weg den Marathon abgesagt hätte. Ich behaupte nein. Es ist eben billig und opportun, etwas nachzuplappern, was andere vorgeben. Antworten


Tina Caruso

03.11.2012, 01:07 Uhr
Melden 37 Empfehlung 8

Obwohl der Spruch "The show must go on" gerade von den Amis so gerne zitiert wird... wie sich die Zeiten im Postiven ändern. Ich vermute jedoch, dass da die Pres.Wahlen doch eine Rolle spielen. Anyway endlich ein wirtschaftsunabhängige Entscheidung. Antworten


Marcel Senn

02.11.2012, 23:25 Uhr
Melden 53 Empfehlung 8

Doch noch eine vernünftige Entscheidung, auch wenn manchem Läufer jetzt zum heulen zumute ist - sich halt mit nächstem Jahr vertrösten... Antworten


Felix Rothenbühler

03.11.2012, 10:13 Uhr
Melden 11 Empfehlung 7

Es steht jedem Läufer frei, sich mit einer Bestleistung zu beteiligen, das Ereignis zu einem gelungenen Abschluss zu bringen und danach stolz zu sein auf die erbrachte Leistung: Den Aufräum- und Wiederaufbau-Marathon.


Peter David

02.11.2012, 23:20 Uhr
Melden 50 Empfehlung 9

Und auf der offiziellen Homepage des New York Marathon steht noch nichts, obwohl es hier alle Medien melden! Bei allem Verständnis für die Situation, aber die war ja eigentlich schon klar bevor sich Tausende aus aller Welt auf den Weg nach NYC gemacht haben! Antworten


karl stöcklin

02.11.2012, 23:14 Uhr
Melden 72 Empfehlung 13

der lauf ist so unwichtig in der zeit wo vielen new yorker am nötigsten fehlt ! Antworten


Philip Santschi (NY)

02.11.2012, 23:07 Uhr
Melden 169 Empfehlung 16

New Yorker gehen Katastrophen mit stoischer Gelassenheit an, aber nach einer Woche ohne Strom liegen auch die besonnensten Nerven langsam blank. Als dann bekannt wurde, dass für die Medien im Zielgebiet des Marathons mehrere grosse Diesel-Generatoren Strom liefern werden, während 1/3 der Bevölkerung immer noch im Dunkeln sitzt, da war's mit der Geduld vorbei. Gut hat Bloomberg endlich reagiert. Antworten


Erich Deiss

02.11.2012, 23:02 Uhr
Melden 153 Empfehlung 22

Den Marathon durchzuführen wäre meiner Meinung nach Respektlosigkeit gegenüber all den zehntausenden, denen vor wenigen Tagen unsägliches Leid widerfahren ist. Antworten



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