Böenwalze im Zeitraffervideo

In Bern und Basel haben die Niederschläge für Schäden gesorgt. Neben kräftigem Regen und starken Windböen brachte das Gewitter auch beeindruckende Wolkenstrukturen mit sich.

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Eine Gewitterfront zog über die Schweiz. Sie brachte Regen und starke Windböen mit sich. Die «Böenwalze pflügte sich durch das Seeland weiter bis in die Zentral- und Ostschweiz. Dort schwächte sich die Gewitterzone dann aber deutlich ab», schreibt Meteonews in einer Mitteilung. Auf dem Pilatus wurden Windgeschwindigkeiten von 90 km/h gemessen, auf dem Titlis waren es 83 km/h.

Der Wetterdienst Meteonews veröffentlichte ein Zeitraffervideo von gestern Abend/Nacht: Neben kräftigem Regen und starken Windböen brachte das Gewitter beeindruckende Wolkenstrukturen, wie Meteonews mitteilte. Bilder, die der Wetterdienst SRF Meteo am späten Abend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter unter dem Titel «Weltuntergangs-Stimmung» veröffentlichte, zeigen dunkle, schwarze Wolken am Himmel über Sempach LU und Luzern.

In der Region Bern wurde die Feuerwehr ab 19.50 Uhr zu mehreren Wassereinbrüchen und anderen Schäden im ganzen Stadtgebiet gerufen. Auch umgestürzte Bäume und herabfallende Äste mussten entfernt werden, wie die Berufsfeuerwehr am späten Abend mitteilte. Insgesamt gingen rund 30 Meldungen bei ihr ein. Davon betroffen wurde auch die Postfinance-Arena, die Heimat von Schweizer Meister SC Bern. Leserbilder zeigen, wie Wasser in die Arena eindringt.

Das Gewitter hielt auch die Feuerwehr in Basel auf Trab. Gemeldet wurden 21 überschwemmte Keller und andere Wasserschäden. Zudem mussten Feuerwehrleute in Riehen zwei Bäume wegräumen, die auf die Strasse gestürzt waren.

Für die Region Zürich gab der Unwetterservice Meteocentrale gegen 21 Uhr eine Gewitterwarnung der Stufe Rot heraus. Schäden wurden in erster Linie durch den abrupten Windwechsel verursacht – von annähernder Windstille zu Sturmstärke in ein paar Sekunden. (fal/woz/sda)

Erstellt: 17.08.2016, 23:43 Uhr

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