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Chavez Ex-Arzt flieht aus Venezuela
Aktualisiert am 22.10.2011 3 Kommentare
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Ein venezolanischer Arzt ist nach eigenen Angaben wegen einer Äusserung über die Lebenserwartung des krebskranken Präsidenten Hugo Chávez zur Flucht aus dem Land gezwungen worden. In einem Interview hatte er Chávez wegen seiner Krebsart nur noch zwei Jahre zu leben gegeben. Salvador Navarrete schrieb am Freitag in einem offen Brief in der linken Tageszeitung «Tal Cual», er habe nach dem Interview mit dem mexikanischen Magazin «Milenio» am Montag wegen nicht näher benannter «Ereignisse» ins Ausland fliehen müssen.
In dem Interview hatte Navarrete gesagt, er habe bis 2002 zu Chávez Ärzteteam gehört und behandle derzeit seine Familienmitglieder. Von ihnen habe er erfahren, dass Chávez an einem Sarkom, einer sehr aggressiven Krebsart, leide, bei der ein Patient maximal zwei Jahre zu leben habe.
Dem 59-jährigen Präsidenten war im Juni in der kubanischen Hauptstadt Havanna ein Tumor entfernt worden. Seitdem reiste er wiederholt zur Chemotherapie nach Kuba. Am Donnerstag versicherte Chávez, die Behandlung sei ein Erfolg und er sei von der Krankheit geheilt.
(kpn/sda)
Erstellt: 22.10.2011, 09:11 Uhr
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3 Kommentare
Dieser Personenkult erinnert ganz an stalinistische Epochen. Dort wurde (und wird in Nordkorea immer noch!) die Geheimniskrämerei über den Gesundheitszustand der Despoten zum Staatsgeheimnis erhoben . . . Chavez sollte zur Kenntnis nehmen, dass sich die Erde auch nach seinem Ableben weiter in der gleichen Richtung drehen wird! Antworten
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