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Das Rätsel um die geheimnisvolle Kugel ist gelöst

Aktualisiert am 27.12.2011 17 Kommentare

Während Wochen beschäftigte das seltsame Gebilde den Staat Namibia und die Welt. Handelte es sich bei der in der Wüste gefundenen Kugel um ein Objekt aus dem All? Das Rätselraten dürfte nun ein Ende haben.

Hinterliess einen vier-Meter-Krater: Die Kugel aus dem All.

Hinterliess einen vier-Meter-Krater: Die Kugel aus dem All.
Bild: Keystone

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Aus der unbemannten Raumfahrt: Einer der Tanks für die Ariane-5-Raketen. (Bild: astrium.eads.com)

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Der sechs Kilogramm schwere Metallball mit einem Durchmesser von 35 Zentimeter war im November in der namibischen Wüste vom Himmel gefallen. Seither hatte das seltsame Objekt die Behörden des Landes beschäftigt.

Das Internet-Magazin «Gawker» hat nun herausgefunden, dass es sich bei der Kugel wahrscheinlich um den Treibstofftank einer Rakete zum Transport von Satelliten handelt.

«Höchstwahrscheinlich handelt es sich um einen 39-Liter-Tank für den Brennstoff Hydrazin», heisst es im Artikel des Magazins. Diese Behältnisse würden in Ariane-5-Raketen verwendet, mit welchen die Europäische Raumfahrt-Agentur ESA Satelliten ins All schiesst. In den vergangenen zwanzig Jahren seien mehrere der Objekte in Südamerika, Australien und Afrika gefunden worden.

Vier Meter grosser Krater

Die namibischen Behörden hatten die US-Raumfahrtbehörde Nasa und die europäischen Weltraumagentur ESA eingeschaltet, um der Herkunft des Objektes auf den Grund zu gehen.

Die sechs Kilogramm schwere Kugel war nahe eines Dorfes im Norden des Landes, rund 750 Kilometer von der Hauptstadt Windhuk entfernt, gefunden worden. Laut dem Leiter der Kriminaltechnik von Namibia, Paul Ludik, hätten Dorfbewohner und Beamte einer nahegelegenen Polizeistation mehrere kleine Explosionen in rund drei Kilometern Entfernung gehört. Fünf Tage später hätten sie dann das runde Metallobjekt entdeckt.

Die Kugel ist hohl und besteht aus zwei zusammengeschweissten Hälften. Sie wurde 18 Meter von dem Punkt entfernt gefunden, wo sie offensichtlich aufgeschlagen war – einem 33 Zentimeter tiefen und knapp vier Meter weiten Krater. Auch nach wochenlangen Untersuchungen war es den Ermittlern nicht gelungen, das Rätsel um das seltsame Objekt zu lösen. (kpn)

Erstellt: 27.12.2011, 14:49 Uhr

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17 Kommentare

Laurens van Rooijen

27.12.2011, 15:11 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Klar, in Wahrheit ist diese kleine Kugel ein Vorbote des Weltuntergangs, Herr Gloor. Und die meisten Menschen werden sich von der als Erklärung getarnten Beschwichtigung ins Bockshorn jagen lassen. Eine Frage, Herr Gloor: Ist der Luftschutzkeller bezugsbereit, und haben Sie alle Notrationen aufgestockt? Das Ende ist nahe, oder so ähnlich. Antworten


Kurt Saurer

27.12.2011, 15:21 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Mit einem Durchmesser von 35 cm ist es schwierig sich vorzustellen, dass es sich um einen 39 Liter Tank handeln soll. Antworten



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