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Der PR-Clan hinter den Basler Kopftuch-Attacken
Von Maurice Thiriet. Aktualisiert am 02.06.2010 28 Kommentare
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Eine etwa 45-jährige gepflegte Frau von 1,65 Meter Grösse und mit Föhnfrisur hat vergangenen Mittwoch am Basler Barfüsserplatz einer Kopftuchträgerin einen Handkantenschlag ins Genick verpasst. Zudem hat sie die 29-Jährige, ihre Schwägerin und die zweijährige Tochter rassistisch beschimpft.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bestätigte gestern, dass eine entsprechende Strafanzeige eingegangen und ein Verfahren wegen Tätlichkeit und Rassendiskriminierung gegen unbekannt eingeleitet wurde. Sowohl das Opfer wie auch die Schwägerin sind gestern Nachmittag von der Staatsanwaltschaft einvernommen worden. Diese hofft auf Zeugenaussagen – bis Redaktionsschluss hat sich aber niemand gemeldet, wie Markus Melzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft, sagte.
Wie der Vater, so der Sohn
Wie Recherchen des «Tages-Anzeigers» ergeben haben, handelt es sich beim Opfer um die Schwiegertochter von Cem Karatekin, dem Präsidenten der Basler Muslimkommission. Er verschickte bereits am Tag des Angriffs eine Medienmitteilung und wies auf eine zunehmende «Islamophobie in der Gesellschaft» hin. «Uns sind mehrere Fälle von tätlichen Angriffen oder Drohungen gegen Frauen mit Kopftuch bekannt, und sie werden immer massiver. Dieser Fall ist nun der erste, den wir zur Anzeige bringen», sagt Cem Karatekin. Es war indes nicht das erste Mal, dass die Medien ein Communiqué zum Thema gestiegener Islamfeindlichkeit in Basel erhielten.
Schon am 4. Mai erreichte sie die Nachricht, dass am Tag zuvor zwei Kopftuchträgerinnen in Riehen bei Basel «wegen ihrer Kleider massiv bedroht, verfolgt und am gleichen Tag fast von einem Auto überfahren» worden seien.
Pikant: Verfasser dieses Communiqués war Serhad Karatekin, Präsident der Schweizerischen islamischen Jugendvereinigung Basel und Sohn von Cem Karatekin. Weil Serhad Karatekin auf Nachfrage des Nachrichtenportals «Onlinereports» keinen Kontakt zu den angeblich belästigten Frauen herstellen konnte oder wollte, titelte dieses: «Angriffe auf Musliminnen – was ist dran, und was nicht?» Andere Medien griffen die Mitteilung Serhad Karatekins gar nicht auf.
Anzeige erstatten
Mit der nun erfolgten Anzeige wegen des Vorfalls auf dem Barfüsserplatz haben Vater und Sohn Karatekin eine grosse Medienresonanz erreicht. Die Identität des Opfers wollen sie wieder nicht preisgeben.
Auf die Frage des TA, ob es sich bei der besagten Frau um seine eigene handle, gab sich Serhad Karatekin zugeknöpft: «Dazu möchte ich keinen Kommentar abgeben.» Um die von «Onlinereports» angezweifelte Zunahme islamfeindlicher Übergriffe zu belegen, rät Cem Karatekin allen Opfern, unverzüglich Anzeige zu erstatten. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 02.06.2010, 10:01 Uhr
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28 Kommentare
Für was hat eigentlich jeder einzelne Stimmbürger ein eigenes Denkvermögen mitgekriegt dazu noch mit der Möglichkeit dieses im Normalfall und zunehmenden Alter auch zu erweitern und zu festigen. Vernachlässigen wir diese Fähigkeit aus irgendwelchen Gründen und machen uns von einer Partei sowie deren Politikern abhängig, brauchen wir uns hinterher nicht zu wundern das die Landespolitik entgegen eigener Vorstellung rapide aus dem Ruder zu laufen droht. Antworten
Phil Bösiger;was hat dieser Artikel jetzt mit Israel zu tun.Dasselbe könnte man von den Palästinenser sagen;vielleicht hat bei denen auch die PR ihre Finger im Spiel,wo Meldungen in die Medien gelangen, welche GAR KEINE sind und die Akteure von denen sogar bezahlt werden;was sagen wir den dazu?? Antworten
Liebe Landsleute, werdet ihr wirklich so oft beschimpft weil ihr Schweizer seid? Ich wohne im Kleinbasel und mir passiert das nie. Ich will nicht alles schönreden, ich weiss schon noch von wem ich auf dem Schulweg auf die Kappe bekommen habe und auch wer mich im Ausgang 'ausnehmen' wollte. Trotzdem, im Moment sind auf beiden Seiten irgendwie zu viele am verrückt werden. Antworten
Beruhigt euch doch. Diese Unsitte immer alles auf Nation und Ethnizität zu schieben und dann irgendwelche Umkehrschlüsse zu ziehen. Das tun die Rechten wie die Linken. Das ist doch lächerlich. Es ist doch wurscht wer wen angreift. Der Angriff ist das zu verurteilende und nicht ob Täter oder Opfer jetzt Schweizer, Grieche, Türke, Mikronesier, Jäger, Metzger, Politiker oder ein Elch ist. Antworten
@Kurt Leu. Ja es scheint so wie Sie es aussprechen. Aber sobald wir uns über Ausländer negativ äussern werden wir in die RECHTE Ecke gestellt. Andererseits wird es zugelassen dass sich Ausländer über uns CH negativ äussern können ohne dass etwas passiert !! Unseren BR in Bern sei Dank !!! Wir können nicht einmal auf unsere Regierung zählen die uns CH verteidigen sollten ! Was für eine Welt.... Antworten
Ich hoffe dass die Videoaufnahmen vom Barfi veröffentlicht werden! Dann werden all Eure Vorurteile im Wasser versinken. Da wird eine Frau öffentlich angegriffen egal ob Muslima oder Schweizerin, dass muss doch verurteilt werden!! Es geht nicht um die Rechte als Schweizer oder nicht, es geht um die Rechte als MENSCH!! Aber anscheinden haben hier viele ihre Menschlichkeit verloren. Antworten
Ich frage mich ernsthaft, wenn denn dieser Zwischenfall wirklich passiert sein sollte, warum ist dann niemand eingeschritten und warum gibts dann nicht mehr Zeugen?? Und warum muss ich mir als Schweizer gefallen lassen, wenn mich ein Ausländer im Tram grundlos beschimpft. Nur weil ich im Tram sitze! Aber mir wird in der Schweiz der Mund verboten! Wo leben wir? IN DER SCHWEIZ!! Antworten
Die Schöngeister die die da am 1.Juni so gelästert haben, was sagen sie jetzt? Das was da abläuft ist schlichtweg kriminell! Wenn das den Herren Karatekin in der Schweiz nicht passt sollen Sie sich zurück in Ihre Heimat! Was da abläuft ist schlichtweg rassistisch gegen die Schweiz. Wo bleibt da unser lieber Herr Kreis? Antworten
Das CH-Bashing darf weitergehen. Wenn da wirklich ein Komplott dahintersteckt dann gute Nacht liebe Schweiz. Ich hoffe dass es nicht um so etwas handelt, aber man kann ja nie wissen... Die Recherchen des Tagesanzeigers gehen ja eindeutig in diese Richtung !!! @Dominique Studer. Ja es scheint so dass wir uns alles gefallen lassen müssen..... leider !!! Antworten
Es ist schon erschreckend wie gewisse Leute sich hier benehmen. Wir suchen immer erst den Fehler bei uns und glauben vorerst an die Geschichten die uns erzählt werden. So selbstkritisch wie wir mit uns umgehen, sollten wir unsere Mitbewohner anderer Herkunft betrachten dürfen, ohne gleich in die rassistische Ecke gestellt zu werden. Aber da blockieren wir uns selber und verleugnen die Realitäten. Antworten
Ich werde in Zukunft auch jeden muslimischen Mann anzeigen, der mich auf der Strasse anmacht und so meine Würde als Frau verletzt. Das ist ein echtes Problem, das mich sehr nervt. Da kommen pro Woche sicher 10 bis 20 Fälle zusammen. Und mit solchen Aktionen erreichen Karatekin und Konsorten nicht mehr Verständnis sondern immer nur mehr Ablehnung. So gewinnt die SVP noch mehr Wähler. Antworten
das riecht schon nach lug und trug. in biel gabs vom "politiker"lumengo eine gleiche inszenierung. nur wars statt einer föhnfrisur ein langhaariger blonder mann der ein schwarzes mädchen anmachte. wie roduner mit seinem drohfax. und al gore mit den hyperfrisierten daten, die brasilianerin mit selber zugefügten verletzungen. wenn ihr keine argumente habt, bringt doch einmal etwas neues! Antworten
Schade, das Glaubwürdigkeit so leicht verspielt wird. Dieser Verein disqualifiziert sich selber und beraubt sich so seiner Stimme. Haben die Muslime in der Schweiz denn so viele Vereine oder Verbände, dass sie sich so ein Vorgehen leisten können? Zukünftige Communiqués der Basler Muslimkommission werden von mir entsprechend gewürdigt werden und stante pede "abgelegt" werden. Antworten
Ich habe von Anfang an geahnt, dass etwas faul ist an diesen Geschichten. Die Attacken sollen jeweils am hellichten Tag geschehen sein und es gab keine Augenzeugen... Irreführung der Justiz ist strafbar. Diese Muslimen haben auch gegen den Antirassismus-Artikel verstossen! Ich bin aber überzeugt, dass Sie deswegen nicht belangt werden in Basel, denn dieser Artikel gilt nur für Schweizer... Antworten




Rolf Jucker
Ich meine auch, die ganze Sache könnte sehr wohl inszeniert sein, Am belebtesten Ort zur belebtesten Zeit, und niemand sieht, hört, weiss etwas.... Nachtigall ich hör dir trapsen. Man kann solches ja nicht ernst nehmen. Es wird medial bewusst ein islamophobisches Klima insinuiert, daher weht der Wind. Antworten