«Die Besucher bringen Honig»

Von Anne-Sophie Scholl. Aktualisiert am 24.11.2009 82 Kommentare

Selbst gemachter Honig und Glückwunschkarten geben Berner im Bärenpark für den schwer verletzten Finn ab.

Finn liegt im Stall: Das weissliche Plastik ist eine der Medikamenten-Gewehrspritzen.

Finn liegt im Stall: Das weissliche Plastik ist eine der Medikamenten-Gewehrspritzen.
Bild: zvg

Finn im Stall: Das weissliche Plastik ist eine der Medikamenten-Gewehrspritzen.

Finn im Stall: Das weissliche Plastik ist eine der Medikamenten-Gewehrspritzen.

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Bärenfreunde bringen Honig

Bärenpark-Direktor Schildger über die Anteilnahme der Besucher:


Reaktionen der Bärenpark-Besucher:

Finn wird beobachtet und von einem Tierarzt behandelt. Der Bär scheint Schmerzen zu haben, ist aber aufmerksam und frisst. Dies deutet Tierparkdirektor Bernd Schildger als positives Zeichen für dessen Gesundheitszustand. Mehr werde man erst am Dienstag wissen.

Momentan wird der Bär mit Antibiotika behandelt. Drei Tage nach der Schussverletzung werde man feststellen können, ob sich die Wunde infiziert habe und eine neue Prognose über seinen Gesundheitszustand machen.

Honig und Blumen für Finn

Schildger hofft, dass der Bär baldmöglichst wieder tiergerecht behandelt und in den Park gelassen werden kann. Diese Hoffnung teilen auch die Leute, die heute den Park besucht haben. Die Betroffenheit war gross.

Unverständnis, wie es zu dem Unfall vom vergangenen Samstag hatte kommen können und grosse Anteilnahme am Schicksal des verletzten Bären hielten sich die Waage. Einige Leute brachten selbst gemachten Honig, Blumen und Glückwunschkarten für Finn mit.

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 24.11.2009, 08:10 Uhr

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82 Kommentare

Martin Keller

23.11.2009, 12:08 Uhr
Melden

sehr bedauerlich und zutiefst betrübend der vorfall. allerdings gilt mein mitgefühl einzig dem tier, welches erst gefangen gehalten, umher verschickt und wieder "hinter gittern" gehalten, dann bedrängt und am schluss noch erschossen wird. die menschen sind ein einziges übel für flora und fauna dieses planeten... Antworten


Hansjürg Meier

23.11.2009, 12:23 Uhr
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Wie war das? Das Geschoss tötet einen Bären fast, es zerlegt sich, die Splitter bleiben im Körper, es hat den schönen Namen "Mannstopp". Das Geschoss ist für Menschen gedacht. Im Krieg sicher verboten bzw. geächtet, aber unsere Polizei setzt es ein. Bin auf die Reaktionen unserer Politiker gespannt, wenn der erste Passant aufgewischt wird! Politiker machen mir definitiv mehr Angst, als so ein Bär. Antworten



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