Die Kunst der Kälte

Aktualisiert am 09.03.2010

Der Wintereinbruch hat der Schweiz eisige Kälte gebracht. Er hat aber auch eindrückliche Eisskulpturen geschaffen, zum Beispiel am Neuenburgersee.

1/7 Yverdon am Neuenburgersee.
Reuters

Eisskulpturen

   

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Laut Kalender herrscht der Winter noch bis zum 20. März, und daran halten sich auch die Temperaturen. In der Nacht auf Dienstag massen die Meteorologen in der ganzen Schweiz eisig kalte Tiefstwerte. Auf der Glattalp im Kanton Schwyz registrierte Meteomedia minus 36 Grad, in Bodennähe sogar minus 41 Grad - der tiefste Wert in diesem Winter.

Seit Tagen weht zudem eine kräftige Bise. Am Dienstag lagen nach Angaben von SF Meteo die Maximalwerte im westlichen Mittelland zwischen 70 und 90 Kilometern pro Stunde. Auf dem La Dôle im Waadtländer Jura wurden mit einem Spitzenwert von 132 km/h Orkanböen gemessen. Die Bise sorgt dafür, dass die tiefen Temperaturen sich auf der Haut noch viel kälter anfühlen. Am Dienstagmittag wurde für Zürich eine so genannte «Windchill-Temperatur» von minus 16 Grad errechnet, für Genf minus 14 Grad, auf dem La Dôle minus 30 Grad und auf dem Säntis sogar minus 33 Grad.

Die Bise lässt am Mittwoch zwar langsam nach, und auch die Temperaturen steigen in den nächsten Tagen etwas an. Generell bleibt es aber vorerst winterlich. Richtung Frühling zeigt der Trend erst ab nächster Woche. (vin/sda)

Erstellt: 09.03.2010, 17:17 Uhr

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