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«Die Politiker sind vorsichtiger – wegen Strauss-Kahn»
Aktualisiert am 30.01.2012 4 Kommentare
Fürs WEF wenig gebucht: Angestellte einer Schweizer Escort-Agentur (Screenshot).
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Wo sich die Schwerreichen und Mächtigen dieser Welt treffen, ist das Geschäft mit der Liebe nicht weit. Ergo müsste das Escort-Business in Davos derzeit boomen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der Grundtenor der führenden Anbieter: Die WEF-Teilnehmer konzentrieren sich auf die Meetings.
Auf Anfrage von baz.ch/Newsnet sagen die Geschäftsführer zweier Zürcher Escort-Agenturen, dass tatsächlich keine Buchungen aus dem Bündnerland vorlägen. Wenn, dann würden erfahrungsgemäss Anbieter vor Ort angefragt. Überhaupt sei in den letzten Jahren während der WEF-Tage wenig los gewesen. Deshalb habe man auch auf eine aktive Bewerbung der Dienstleistungen verzichtet.
Zeit der Escort-Services und leichten Damen vorbei
Aber auch im Bündnerland löst der politische Grossanlass praktisch keine erhöhte Nachfrage nach käuflicher Liebe aus. Ein führender Anbieter aus Chur spricht von «Sparlust». Das sei vor fünf Jahren noch deutlich anders gewesen. Damals habe seine Agentur zwischenzeitlich keine Buchungen mehr entgegengenommen, sagt der Inhaber einer Escort-Agentur. Die diesjährige Baisse führt er auf den jüngsten Sex-Skandal des ehemaligen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn zurück. Politiker seien heute vorsichtiger. Dafür fänden sich Vertreter der Wirtschaft auf der Kundenliste. Diese würden sich allerdings zunehmend «geiziger» verhalten. Vielen seien die teuren Anreisekosten der Frauen zu hoch. Deshalb gingen die Buchungen auch in diesem Kundensegment zurück.
Und was sagen die Hotelmanager vor Ort? Mussten ihre Concierges vermehrt nachts zum Hörer greifen, um entsprechende Wünsche zu ordern? «Nein», sagt eine Davoser Hotelmanagerin eines Fünfsternehotels. Die Frau arbeitet seit zehn Jahren in Davos und hat schon verschiedene Luxushotels geführt. Während ihrer Karriere musste sie noch nie Escort-Damen organisieren. Das würden die Gäste in der Regel in Eigenregie erledigen. ()
Erstellt: 27.01.2012, 16:23 Uhr
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4 Kommentare
Auch so eine widerliche Begleiterscheinung. Dieses Affentheater um das WEF gibt wirklich zu denken. In jeder Hinsicht. Ich wäre froh, sie würden das WEF ins Ausland verlagern. Mir wurscht wohin. Aber es bringt weder der Schweiz nachhaltig etwas noch der Welt. Es ist Palaver und der Eiertanz der machtgeilen und gierigen Eitelkeiten um sich selbst. Antworten
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