Panorama

Donald Trumps grosse Enthüllung

Aktualisiert am 25.10.2012

Ein Geheimnis über das Paar Obama würde er lüften, kündete Trump an. Gerüchte über Scheidungspapiere waren die Folge. Nun sind sie vom Tisch. Der Milliardär hat dem Präsidenten bloss einen Deal vorgeschlagen.

Fünf Millionen Dollar gegen persönliche Dokumente des Präsidenten: Donald Trump schlägt Barack Obama einen Deal vor. (Quelle: Youtube)


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Seine gestrige Ankündigung sorgte weltweit für viel Wirbel: «Morgen werde ich eine Bombe platzen lassen, die den US-Wahlkampf endgültig entscheidet», erklärte der US-Milliardär Donald Trump dem amerikanischen TV-Sender Fox News. Nun ist sie geplatzt, aber etwas anders als alle dachten.

Auf einem Youtube-Video hat Trump den US-Präsidenten Barack Obama zur Veröffentlichung seiner Hochschul- und Passdokumente aufgefordert und im Gegenzug eine Spende von fünf Millionen Dollar für einen wohltätigen Zweck in Aussicht gestellt.

Frist bis am 31. Oktober

Obama sei der «am wenigsten transparente Präsident in der Geschichte» der USA, erklärte Trump im Video, das er über Twitter verbreitete. Der Immobilienmogul gibt dem Präsidenten bis am 31. Oktober um genau 17 Uhr Zeit, die geforderten Dokumente vorzuweisen.

Fast drei Minuten dauert das Video, in dem Trump Obama den Deal vorschlägt. Ginge der Präsident darauf ein, würde dies nicht nur ihn selbst, sondern auch das amerikanische Volk und eine ausgewählte Wohltätigkeitsorganisation total glücklich machen, erklärt er darin.

Häufige Kritik an Obama

Dafür, dass sein Vorschlag an den Präsidenten viel Aufmerksamkeit erhält, hatte der Milliardär einen Tag zuvor gesorgt. Im amerikanischen Fernsehen kündigte er an, brisante Details über Barack und Michelle Obama zu veröffentlichen.

Daraufhin überschlugen sich die Medien mit Spekulationen. Die britische «Daily Mail» berichtete, Trump werde wohl die Scheidungspapiere der beiden vorweisen.

Trump, der im laufenden Präsidentschaftswahlkampf den Republikaner Mitt Romney unterstützt, sorgte bereits in der Vergangenheit mit seiner Kritik an Obama für Aufsehen. Im vergangenen Jahr zweifelte der Unternehmer öffentlich an, ob der amtierende Präsident wirklich in den USA geboren sei und damit Anspruch auf das höchste Staatsamt habe. Obama veröffentlichte daraufhin seine Geburtsurkunde, um zu beweisen, dass er im US-Staat Hawaii zur Welt kam. (wid)

Erstellt: 24.10.2012, 22:27 Uhr

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