Dutzende Storchenküken im Zolli geschlüpft

Aktualisiert am 26.03.2010

Der Zoo Basel hofft nun auf milde Tage, damit möglichst viele der Jungen überleben. Im Juni wird nachgezählt, dann werden die Kleinen mit Hilfe der Feuerwehr hoch oben in den Bäumen beringt.

Im Bodenhorst beim Pelikanweiher hat am 12. Mai das dritte und letzte Küken seine Eischale verlassen. Kurz danach erhob sich die Mutter es gelang das erste Foto der drei Geschwister.

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Bei den Störchen im Zoo Basel herrscht derzeit Hochbetrieb. In allen rund 15 Baumhorsten sind die Köpfchen unzähliger Küken zu sehen. Meist sind es zwei oder drei, manchmal sogar vier, wie im Nest bei der Elefantenanlage.

Nun hofft der Zoo Basel auf «Storchenwetter». Wenn Böden und Gewässer austrocknen, kann das Futter knapp werden und bei langanhaltendem Regen kühlen viele Junge aus und sterben. Spielt die Umwelt mit, könnte es erneut zu einem Nachwuchsrekord kommen. Letztes Jahr wurden dank perfekten Bedingungen 42 Junge in den Nestern gezählt. Wieviele es dieses Jahr sind bleibt vorerst noch ein Geheimnis. Erst wenn der Tierpfleger im Juni mit Hilfe der Feuerwehr die Kleinen hoch oben in den Bäumen beringt, können sie gezählt werden.

Erfolgreiches Zuchtprogramm

Die Bruterfolge im Zoo Basel sind umso erfreulicher wenn man weiss, dass der Weissstorch in der Schweiz dank einem Zuchtprogramm wieder heimisch wurde. 1949 brütete nach einem dramatischen Zusammenbruch des Bestandes das letzte Paar. Mit Vögeln aus dem Ausland und aus Zoos konnte nach anfänglichen Misserfolgen der Bestand über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich vergrössert werden. Im Jahr 2005 brüteten erstmals wieder über 200 Paare in der Schweiz. (jg)

Erstellt: 26.03.2010, 14:45 Uhr

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