Ein Dutzend Verletzte auf Lufthansa-Flug
Ein Lufthansa-Flugzeug ist am Samstag auf dem Flug von München nach Lissabon in schwere Turbulenzen geraten. Nachdem sich einige Passagiere dabei leicht verletzt hatten, landete die Maschine ausserplanmässig in Genf. Wie ein Sprecher der deutschen Fluggesellschaft der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa erklärte, wurde etwa ein Dutzend der 147 Insassen des Airbus A321 verletzt. Nach Angaben der portugiesischen Tageszeitung «Publico» waren einige von ihnen nicht angeschnallt, als die Maschine in heftige Turbulenzen geriet.
Aus Sicherheitsgründen habe der Flugkapitän eine ausserplanmässige Zwischenlandung in Genf eingelegt, sagte der Lufthansa-Sprecher weiter. Dort seien die Verletzten medizinisch betreut worden. Einige seien in Spitäler gebracht worden.
Ersatzmaschine für Weiterflug
Die Lufthansa schickte aus Frankfurt eine Ersatzmaschine für den Weiterflug nach Lissabon. Der Airbus werde technisch inspiziert, hiess es bei Lufthansa.
Nach Angaben von «Publico» befanden sich an Bord der Maschine der Präsident des portugiesischen Parlaments, Jaime Gama, und weitere Parlamentarier, die von einem offiziellen Besuch in China zurückkehrten, sowie die portugiesische Fado-Sängerin Dulce Pontes. Sie seien alle unversehrt geblieben. (cpm/sda)
Erstellt: 10.05.2009, 09:22 Uhr
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