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Ein dramatischer Wetterwechsel findet statt

Atlantische Luft verdrängt die sibirische: Nachdem die Temperaturen gestern im Flachland auf bis zu minus 17 Grad gesunken sind, schnellen in der Schweiz nun die Temperaturen wieder nach oben.

Das Tauwetter hat eingesetzt: Pflotsch im Flachland.

Felix Schindler

Am Sonntagmorgen zeigte das Thermometer im Thurgau minus 17 Grad an, in Zürich waren es noch minus 14 Grad. Doch die Kälte ist vorläufig vorbei: «Es wird innert Stunden bis zu 20 Grad wärmer. Atlantische Luft von Spanien und Frankreich verdrängt die russische Kälte. Dazu kommt Föhn auf. In den Föhntälern wird es bis zu 7 Grad warm», sagt Meteorologe Roger Perret gegenüber baz.ch/Newsnet.

«Es ist ein eindrücklicher Wetterwechsel, der heute stattfindet. Doch im Winter ist das nicht ungewöhnlich. Morgen Dienstag wird es dann noch wärmer. In den Föhntälern gibt es bis zu 13 Grad. Dort wird der Schnee innert Kürze verdunsten», erklärt Perret. Im Flachland gibt es am Dienstag 5 bis 7 Grad. «Das wird eine pflotschige Angelegenheit.»

«Mit viel, viel Glück»

Und wie wird das Weihnachtswetter? Am Mittwoch folge eine Kaltfront, so der Experte von Meteo News. Es gebe jedoch keine Minustemperaturen. «Am Mittwoch gibt es Regen, das killt im Flachland den Schnee.» Und so dürfte es am Heiligabend in Flachland und den grossen Schweizer Städten Bern, Basel und Zürich grün sein. Der Föhn komme wieder auf, das Thermometer zeige 3 bis 4 Grad an.

«Mit viel, viel Glück schneit es am Weihnachtstag bis ins Flachland hinunter», sagt Roger Perret. Wahrscheinlicher sei wohl eher, dass es sich dabei um ein paar nasse Flocken handeln werde. Sicher sei eigentlich nur eines: «Es ist markant milder als letzte Woche. Kein Vergleich.» (sam)

Erstellt: 21.12.2009, 12:56 Uhr

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