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Erste Bilder der Berner Jungbären Urs und Berna
Sie sind Eltern geworden: Finn und Björk. (Bild: Keystone)
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Die beiden Jungbären im Berner Bärenpark kamen bereits im Dezember zur Welt und sollen Urs und Berna heissen. Allerdings wissen die Verantwortlichen vom Berner Bärenpark noch nicht, ob es sich um ein Männchen und ein Weibchen handelt. «Wir haben die Jungen nicht untersucht und erst via Kamera gesehen», sagte Bernd Schildger, Tierparkdirektor und als solcher auch verantwortlich für den Berner Bärenpark, am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Aber Bären würden üblicherweise ein Pärchen zur Welt bringen.
Wann sich die Jungbären zum ersten Mal der Öffentlichkeit zeigen, bestimmt die Bärenmutter selbst. «Es wird aber nicht mehr allzu lange dauern», vermutete Schilger in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. Tagsüber seien sie bereits jetzt aktiver als die Bärenmutter. Auch habe sie die Mutter schon alleine gelassen und sei nach draussen gegangen.
In der Höhle zur Welt gekommen
Björk brachte die Bärenjungen in einer Höhle draussen in der Bärenanlage zur Welt. Diese hatte sie zuvor mit Grasmatten und Schilf ausgestattet. Sie zog sich Mitte November dorthin zur Winterruhe zurück. Die Jungen warf sie vermutlich Mitte Dezember. Mittlerweile sind sie gut 30 Zentimeter gross und 3,5 Kilogramm schwer.
In Bern war schon seit längerem vermutet worden, dass Björk bald junge Bären zur Welt bringen könnte. Im Herbst wurde sie deshalb von Männchen Finn getrennt. Auch in den kommenden Monaten wird der Bärenpapa in einem eigenen Gehegeabteil sein müssen. Bärenmännchen kennen keine Vatergefühle, die Jungen wären Futter für ihn.
Namen sind natürlich kein Zufall
Dass die jungen Bären Urs und Berna heissen, ist kein Zufall. Im Berner Bärengraben habe immer ein Bär den Namen Urs getragen, sagte Schildger auf Anfrage. Denn es gebe eine entsprechende Abmachung aus dem Jahr 1925 zwischen Bern und Solothurn. Und mit Berna erweise der Bärenpark der Stadt Bern die Ehre.
Der letzte Berner Bär, der Urs hiess, musste 2008 eingeschläfert werden. Er sei der letzte von Hand aufgezogene Bär im Berner Bärengraben gewesen, sagte Schildger weiter. Die Handaufzucht habe in Bern eine grosse Tradition gehabt. (vin/sda)
Erstellt: 21.02.2010, 23:55 Uhr
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