Panorama
Französische Ministerin bringt Tochter zur Welt
Ihre Schwangerschaft sorgte für Schlagzeilen: Politikerin Rachida Dati. (Bild: Keystone)
Die französische Justizministerin Rachida Dati hat nach Medienberichten eine Tochter zur Welt gebracht. Das Baby sei am Freitag per Kaiserschnitt in einer Pariser Klinik entbunden worden, allen gehe es prima, berichtete das People-Magazin «Voici» in seiner Online-Ausgabe. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.
Die Schwangerschaft der temperamentvollen Ministerin hatte bereits reichlich für Schlagzeilen gesorgt, weil Dati ein Geheimnis um den Vater ihres Kindes macht. «Mein Privatleben ist kompliziert», kommentierte sie bislang alle Gerüchte. Zu den Männern, denen eine Liaison mit Dati angedichtet wurde, gehören neben Sportminister Bernard Laporte auch der spanische Ex-Premierminister Jose Maria Aznar. Die hartnäckige Weigerung Datis, den Namen des Vaters preiszugeben, brachte ihr inzwischen den Spitznamen «die unbefleckte Empfängnis» ein.
Nach kurzer Pause wieder in der Politik
Für die 43-jährige Ministerin ist es das erste Kind. Obwohl dem einstigen Star im Kabinett von Staatschef Nicolas Sarkozy der Wind in den vergangenen Monaten heftig ins Gesicht blies, ist die Schwangerschaft ohne Komplikationen verlaufen, wie «Voici» berichtete. Die ehrgeizige Politikerin stellte schon Monate vor ihrer Niederkunft klar, dass sie nach der Geburt nur wenige Tage pausieren wolle, bevor sie ins Justizministerium zurückkehre. (vin/ap)
Erstellt: 02.01.2009, 19:01 Uhr
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