Gestrandete Swiss-Maschine ist in Zürich gelandet

Eine Woche nach der Notlandung in Iqaluit ist die Boeing 777 zurück in der Schweiz. Bereits am kommenden Freitag wird sie wieder in den Linienverkehr eingeführt.

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Die Swiss-Maschine, die wegen Triebwerkproblemen im kanadischen Iqaluit notlanden musste, ist – mit neuem Triebwerk – zurück in der Heimat. Nach einer Flugzeit von 5:49 Stunden und einer zurückgelegten Strecke von rund 4800 Kilometern ist die Boeing 777 um 8.14 Uhr in Zürich gelandet.

Swiss-Sprecher Stefan Vasic hatte zuvor bestätigt, dass der Flieger heute am frühen Morgen (Schweizer Zeit) in Iqaluit gestartet war, nachdem das defekte Triebwerk ausgewechselt worden war. «Nach einigen Tests und den anschliessenden Formalitäten konnte die Maschine dann in Richtung Schweiz starten.»

Nächster Linienflug bereits geplant

Bereits am Freitag soll die Boeing 777 wieder in den normalen Linienverkehr eingeführt werden, erklärt Vasic.«Sobald die Maschine da ist, werden noch kleinere Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchgeführt. Von Iqaluit aus hob nämlich lediglich die Crew ab. «Da es sich hierbei nicht um einen Linienflug handelt, waren keine regulären Passagiere an Bord», sagt Vasic.

Das Swiss-Maschine ist startklar. (Quelle: Twitter/Kuthula Matshazi)

Ursache des Defekts wird überprüft

Rund eine Woche stand das Flugzeug der Swiss im kanadischen Iqaluit. Das linke Triebwerk hatte sich auf dem Flug nach Los Angeles wegen einer Störungsmeldung automatisch abgeschaltet und der Flieger war darauf in der Arktis notgelandet. Eine Antonov An-124 hatte am Wochenende ein neues Triebwerk in die Arktis geflogen. Dasselbe Transportflugzeug wird nun das kaputte und ausgebaute Triebwerk zum Hersteller bringen. Dort soll es einer Analyse unterzogen werden, um die Ursache für den Defekt zu finden.

Das neu eingebaute Triebwerk wird lautstark getestet. (Quelle: Twitter/Frank Reardon Photos)

Ein Flughafen für Notfälle

Der Flughafen Iqaluit, der über eine 2600 Meter langen Piste, ein Terminal und ein Gepäckausgabeband verfügt, ist für Notlandungen auf der polaren Route vorgesehen. Er wird hin und wieder ausserplanmässig angeflogen, wenn sich an Bord eines Langstreckenfluges ein medizinischer Notfall ereignet oder ein technisches Problem auftritt.

Erstellt: 09.02.2017, 06:50 Uhr

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