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Weiterer Brand im Gotthardtunnel verursacht Schaden von 500'000 Franken
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Im Gotthard-Strassentunnel hat heute Morgen wieder ein Lastwagen gebrannt. Der Tunnel blieb während rund fünf Stunden gesperrt. Das italienische Sattelmotorfahrzeug fuhr um 7.35 Uhr von Göschenen in den Gotthard-Strassentunnel. Zwei Kilometer nach der Tunneleinfahrt geriet das Fahrzeug aus noch nicht geklärten Gründen in Brand. Zu einer Kollision kam es nicht.
Wie die Urner Kantonspolizei mitteilte, gelang es der Schadenwehr Gotthard, den Brand innert kürzester Zeit zu löschen. Verletzt wurde niemand, auch wurden keine weiteren Fahrzeuge beschädigt.
Die Brandanlagen im Tunnel funktionierten nach Angaben der Polizei einwandfrei, und die Verkehrsteilnehmer verhielten sich vorbildlich. Die Fahrzeuge wurden aus dem Tunnel herausgeführt. Laut Fränzi Stalder, Sprecherin der Urner Kantonspolizei, bildeten sich keine grösseren Staus vor den Tunnelportalen. Die Fahrzeuge wurden über den Gotthardpass umgeleitet, der Schwerverkehr im Schwerverkehrszentrum Uri zurückgehalten.
Fünf Stunden gesperrt
Fachleute des Bundesamts für Strassen (Astra) überprüften nach dem Unfall die Tunnelinfrastruktur. Dabei zeigte sich, dass der Lastwagenbrand Schäden an den Beleuchtungs- und Signalanalgen des Tunnels verursacht hatte. Auch die Elektronik wurde beschädigt. Laut Polizeiangaben entstanden am Fahrzeug und an der Tunnelinfrastruktur insgesamt Schäden von rund 500'000 Franken.
Das Amt für Betrieb Nationalstrassen konnte die Schäden jedoch schnell reparieren. Somit konnte der Tunnel um 12.30 Uhr wieder ohne Einschränkungen für den Verkehr freigegeben werden.
Bereits am vergangenen Samstag hatte ein Lastwagen im Gotthardtunnel gebrannt. Knapp vor der Mitte des 17 Kilometer langen Tunnels begann es beim Motor eines ebenfalls italienischen Sattelmotorfahrzeugs zu brennen. Verletzt wurde niemand. (fko/sda)
Erstellt: 20.10.2012, 11:01 Uhr
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