Panorama
Grosse Anteilnahme: Honig und Karten für Finn
Von Anne-Sophie Scholl. Aktualisiert am 23.11.2009 82 Kommentare
Artikel zum Thema
- Finns Schicksal entscheidet sich am Dienstag
- Bärenpark-Tragödie: Eindringling nicht in Lebensgefähr – aber der Bär
Stichworte
Finn wird beobachtet und von einem Tierarzt behandelt. Der Bär scheint Schmerzen zu haben, ist aber aufmerksam und frisst. Dies deutet Tierparkdirektor Bernd Schildger als positives Zeichen für dessen Gesundheitszustand. Mehr werde man erst am Dienstag wissen.
Drei Tage nach der Verletzung werde man feststellen können, ob sich der Bär infiziert habe und eine neue Prognose über seinen Gesundheitszustand machen.
Honig und Blumen für Finn
Schildger hofft, dass der Bär baldmöglichst wieder tiergerecht behandelt und in den Park gelassen werden kann. Diese Hoffnung teilen auch die Leute, die heute den Park besucht haben. Die Betroffenheit war gross.
Unverständnis, wie es zu dem Unfall vom vergangenen Samstag hatte kommen können und grosse Anteilnahme am Schicksal des verletzten Bären hielten sich die Waage. Einige Leute brachten selbst gemachten Honig, Blumen und Glückwunschkarten für Finn mit.
(baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.11.2009, 16:07 Uhr
WRITE A COMMENT
82 Kommentare
Ich stimme Jan Holler zu, der am 23.Nov. geschrieben hat: "Mir tut der Bär auch leid, DOCH DIESER MANN NOCH VIEL MEHR !! " Das versteht man doch, der verletzte Mann ist geistig behindert. Es ist schockierend, wie viel Mitgefühl der Bär erhält (in den Medien). Und wie wenig man diesem Mensch nachfragt, der sich eigentlich nicht richtig wehren kann! BITTE Bärengehege besser sichern Antworten
@Frau C. Rolli: Ihr Zitat "Wieder einmal wurde ein Tier für einen schlechten Mensch geöpfert" - Geistig Beinderte oder verwirrte Menschen sind also schlechte Menschen? Ich frage mich, was schlechter ist: ein solcher Kommentar oder die Denkweise desjenigen, der das schreibt. Traurig. Antworten
@D. Fässler: Nein, die sogen. Mannstoppmunition ist nicht etwas "härteres", sondern eben etwas weicheres, damit sie sich im Ziel aufpilzt und den Angeschossenen im Idealfall mit einem Schuss verletzt und somit stoppt, so dass nicht wie mit der gewöhnlichen Vollmantelmunition mehrmals geschossen oder direkt auf den Kopf gezielt werden muss, damit das Zielobjekt (Täter) kampfunfähig wird..... Antworten
Unglaublich!! Jetzt hat die Polizei wieder einmal alles falsch gemacht und mit der "schrecklichen Munition" den Bären ausser Gefecht gesetzt. Die gleichen Leute wären es auch, die, wenn ein Mensch durch eine "normale" 9 mm, welche zuvor einen Täter durchdrungen hat, getroffen würde. Die Munition der Polizei ist das einzig richtige und dient allen von uns zum Schutz, da es keine Duchschüsse gibt!!! Antworten
Ein Aspekt geht hier wieder einmal völlig vergessen: Bei dem Mann handelt es sich um einen gesitig Verwirrten. Wie war es in unserem System einmal mehr möglich, dass eine solche Person für sich selbst zur Gefahr werden kann und sich in Lebensgefahr bringt? Wo sind Heimleiter, Betreuer, Aufsichtspersonen in einer solchen Situation? Antworten
Es hat mich heute sehr, sehr gefreut im 20-Min. zu lesen, dass die ganze Schweiz um Finn besorgt ist. Es tut gut, wenn Menschen sich gefühlsvoll und lieb zeigen. Wieder einmal wurde ein Tier für einen schlechten Mensch geöpfert. Der Mensch hatte sich doch selbst in diese Situation begeben. Ich hoffe, Finn erholt sich bald. Antworten
wenn wir in unserem Leben immer alle Eventualitäten, die Gefahren und alle schlimmen Dinge die passieren, voraussehen und verhindern könnten, dann wäre es Einfach Unfälle, Morde, Misshandlungen usw. aus unserem Leben auszuklammern - aber leider ist das Leben lebensgefährlich und damit müssen wir uns abfinden. Ich wünsche ALLEN, an diesem Unglück Beteiligten, viel Glück für die Zukunft. Antworten
Liebe Frau Wanda Pulfer - Besserwisserisches Gehabe nützt allen nichts. Wir sollten auch mal Mitgefühl mit dem Polizisten haben, der diesen Entscheid alleine treffen musste - er hatte ja keine andere Munition, als eben diese. Ich schlage vor, dass rund um den Bärengraben immer ausgebildete Freiwillige kursieren, die ein waches Auge auf Mensch und Tier haben und wenn nötig, einschreiten. Antworten
@ Gustav Springer. Ein Bär ist ein Wildtier. Es liegt in seiner Natur sich zur Wehr zu setzen, wenn er sich bedroht fühlt. Würde ein schreiender Irrer auf mich zu rennen, hätte auch ich Angst! @Anton Schumacher. Das Leben eines Menschen steht über dem eines Tieres - in diesem Fall eines Bären?Das ist ja mal wieder menschliche Arroganz pur! Antworten
Ich hoffe von ganzem Herzen dass Finn überlebt, ich bin auch wütend und sehr traurig dass er in diesem Zustand ist, zumal es nicht seine Schuld ist. Wenn jemand geistig behindert ist, hat er meiner Meinung nach ohne Begleitung in einem Bärenpark nichts zu suchen. Antworten
Wofür braucht es einen "Bärengraben" ? Jedes mal wird ein Riesentheater aufgeführt, wenn in der Schweiz ein Bär in freier Wildbahn gesichtet wird. Aber natürlich ist es von absoluter Notwendigkeit solche mitten in einer Grosstadt zu halten. Kein Bärengraben = Keine Unfälle ! Antworten
Verstehe die Polemik in der Kommentarleiste nicht. Ein Behinderter steigt zu nem Bären ins Gehege, der reagiert artgerecht, der hinzugerufene Polizist angemessen. Sehen wir doch das ganze als das was es ist: Ein blöder Unfall. Man könnte einzig fragen, ob der Behinderte nicht besser beaufsichtigt hätte werden müssen. Wünsche allen Beteiligten gute Besserung. Antworten
An jene, die den jungen Mann entschuldigen, weil er ja geistig behindert sein soll: Es gibt erwiesenermassen verschiedene Formen von geistiger Behinderung, und als Folge unterschiedliche Grade an Zurechnungsfähigkeit. Damit zusammen hängt auch das Mass an (ständiger?) Betreuung, die er braucht. Ich frage mich, was wäre, wenn der Mann "normal", aber unter Alkohol oder Drogen gestanden wäre? Antworten
Beim Durchlesen der Kommentare habe ich nur noch darauf gewartet, dass jemand den Polizeieinsatz als 'unverhältnissmässig' taxiert! Nicht vergeblich natürlich! "Extreme Tierliebhaber=extreme Menschenhasser" hat mal jemand behauptet. Scheint etwas dran zu sein! >Der Polizeinsatz WAR verhältnismässig! Der Polizist hat richtig gehandelt! Und hat damit einem Menschen das Leben gerettet! Antworten
Frau Eva Banlaki Kok / Herr Stef Schmutz - Danke, sehr gute Ansicht. Und an die Jö-Bärli-Flauschi-Pelzli-Fraktion: Ich bin gespannt, was sie vom Bären halten, wenn der mit seinen 1.80-2.xx Meter vor Ihnen steht und schwer atmet und dann zubeisst. Möchten Sie dann immernoch mit ihm süss kuscheln gehen und ihm feini Honigli bringen? Antworten
An alle diejenigen Leute, welche jetzt höhere Zäune und mehr Personal im Bärenpark fordern: Eine 100% Sicherheit im Leben gibt es nun mal nicht, das Leben ist gefährlich, ob man nun geistig angeschlagen ist oder nicht. Nach Ihnen müsste man folglich auch alle Bahngeleise hermetisch abriegeln (vollständig Einzäunen), nur weil alle paar Monate sich jemand vor den Zug wirft??? Antworten
@ Martine Baumgartner; Dieser Umstand lässt sich durch die Diffusion von Verantwortung resp. Bystandereffekt erklären. @ Thomas Hitz; Ihr Argument ist falsch, da es ausser Acht lässt, dass während der Periode ohne Bären niemandem geschadet wurde. Der Nutzen eines Bärenparks ist auch nicht mit dem Nutzen der Mobilität gleichzusetzten. Ausserdem darf man sich wohl Gedanken über Sicherheit machen. Antworten
@Herr Meier: bei der Schussabgabe durch die Polizei wird nicht davon ausgegangen, dass ein Fehlschuss der Normalfall ist. Somit ist diese "Mannstoppmunition" darauf ausgelegt die volle Kraft auf das Ziel, im Normalfall ein Täter, zu entfalten, und nicht als Durchschuss Unbeteiligte zu gefährden. Hier beginnt die Abwägung. Mir ist die Sicherheit möglicher Durchschussopfer und der Polizei wichtiger. Antworten
Ja, an Kärtchen und Blumen hat Finn ganz sicher eine Freude, das bringt einem Bären ja so viel (IRONIE). Keinen Vorwurf kann man 1. dem Polizisten (richtig gehandelt), 2. dem behinderten Mann (nicht bewusst gehandelt) und 3. dem Bären (instinktiv-tierisch gehandelt) machen... Allenfalls kann man 1. die Erziehungsberechtigten/den Vormund des Behinderten und 2. die Planer des Parks kritisieren. Antworten
Die Polizei hat wenige Minuten um eine Entscheidung zu treffen. Wir können diese Entscheidung Tage danach diskutieren. Im Nachhinein kann man alles besser machen. Wichtig ist es jetzt, dass man die nötigen Lehren aus diesem Vorfall zieht und nicht mehr die gleichen Fehler macht! Aues Guete Finn! Antworten
Der Polizist hatte keine andere Wahl, denn über dem Leben eines Tieres steht nunmal dasjenige eines Menschen. Bezüglich Munitionsart: Jeder Schuss, egal mit welcher Munition und in welcher Trefferzone, kann tödlich sein. Den beiden Verletzten alles Gute und von all denen, welche über Dinge reden von denen sie keine Ahnung haben, hoffe ich, dass sie im Falle eines Problemes nie die Polizei rufen. Antworten
Mir tut Finn auch leid, dafür amüsiere ich mich köstlich über gewisse Kommentare hier. Besonders all diejenigen, welche im Menschen ein schlimmes Ungeziefer sehen. Ihr seid euch doch hoffentlich bewusst, dass Ihr auch dazugehört? Wie könnt Ihr mit dieser Tatsache überhaupt weiterleben? Nein, der Mensch ist kein Ungeziefer, nur schizophren... Antworten
@Eva Banlaki Kok Da wir nicht im Kindergarten sind, können Sie sich sparen uns "schämt euch" zuzurufen! Vom jungen Mann hört man nichts, ausser, dass er nicht ganz so schwer verletzt ist. Ich bin Mutter zweier erwachsenen Söhne. Wieso konnte der junge Mann ins Gehege gelangen und wurde nicht betreut? Von seiner Mutter oder wer sonst für ihn verantwortlich ist? Marie-Françoise Eigner Antworten
Da die Rettung von Menschenleben vor dem Raubtier Braunbär Priorität hat, hat der Polizist richtig gehandelt. Behinderte Menschen bleiben für Eltern Kinder auf ewig. Die Eltern des Verletzten kann man nicht beschuldigen, da ich aus Erfahrung sagen kann, dass Kinder nicht immer gehorchen und oft Herausforderungen provozieren, indem sie gerade das Verbotene in nicht erwarteten Momenten ausprobieren. Antworten
Wenn man der Argumentation einiger Leuten folgt, dann müsste man schon schweizweit alle Strassen noch auf den Seiten zumauern, dass auch jaaa keine Fussgänger auf die Strasse gelangen könnte... Ein geistig Behinderter hätte genau so gut einfach auf eine befahrene stark Strasse springen können. Und das wäre ja noch 1000 x leichter gewesen als in dieses Bärengehege zu gelangen... Antworten
Seit wann dürfen Polizisten mit Manstopper-Munition rumlaufen und damit schiessen? Sind wir hier in den USA, wo wild um sich geschossen werden darf? Zuerst schiessen und dann überlegen? Diese Munition ist nicht zum Töten sondern zum Stoppen und schwerste Verletzungen hervorzurufen. Ein unverhältmässiger Polizeieinsatz! Nichts anderes. Antworten
Mir tut der Mann leid, welcher vom Bär angefallen wurde und an, zweiter stelle tut mir auch das Tier leid. Die Gefühlskälte welche hier in den Kommentaren. dem geistig behinderten Menschen entgegenschlägt, passt zur schweizer Hunde- und Katzenkraullkultur, welche für Kinder nicht viel übrig hat. Schade. Antworten
Alle die nun anklagend die Schliessung des Bärenparks fordern oder bessere Sicherungsmassnahmen verlangen, sollten sich in Erinnerung rufen, wieviele Todesfälle und Verletzte der Bärengraben/Bärenpark in den letzten150 Jahren gefordert hat (4 Todesfälle, 1 verletzte Person) und wie viele Menschen jährlich im Strassenverkehr getötet oder verletzt werden (2007: 384 Tote, 5235 Schwerverletzte). Antworten
Der Vorfall im Bärenpark lässt einige Fragen offen: Weshalb hat niemand den geistig behinderten Mann daran gehindert, in das Bärengehege zu steigen? Zuschauer waren ja - gemäss Presse - genügend anwesend, die rechtzeitig hätten eingreifen können... Weshalb verwendet die Polizei überhaupt Mannstopp-Munition, wenn die "Folgeschäden" so gravierend sind? Alles Gute, Finn! und gute Besserung an beide. Antworten
Interessant, wie viele Menschen hier über die "gefährliche" Munition diskutieren, ohne geringste Ahnung von der Materie zu haben. Munition ist meines Wissens grundsätzlich dazu geschaffen worden, um zu töten, bzw. schwer zu verletzen. Sie hat den Auftrag erfüllt, fertig. Beschäftigt euch doch bitte zuerst mit der Theorie, dann mit der Praxis und am Ende gebt einen Kommentar ab. Danke! Antworten
Betäubungsmittel hätten Sinn gemacht, wenn die Wärter damit sofort eingegriffen hätten. In den 7 Minuten, die die Polizei brauchte, um dem Bären den Brustkorb mit brutaler Munition zu zerfetzen, hätte das Betäubungsmittel längst gewirkt! Das Rote Kreuz ist gegen den Einsatz dieser inhumanen Munition. Sofortmassnahmen: Gewehre mit Betäubungsmittel und an der fraglichen Stelle einen hohen Zaun. Antworten
Hoffen wir das Beste für alle Verletzten. Neue Überraschungen sind eingebaut im Park. Wenn die Aare ausserordentl. Hochwasser hat, kann das Aarewasser ins Becken der Bären laufen. Der Spiegel steigt, bis ein Bär ausbrechen kann, über das Geländer. Die Bären müssten also frühzeitig eingesperrt werden. Wasserhydranten um Bären zu vertreiben, fehlen im Sicherheitsdispositiv.Die Finnen kennen das. Antworten
Tiere sind weder schuldig noch unschuldig, denn um dies zu sein, müssten sie wie wir Menschen über ein Urteilsvermögen verfügen. Nochmals ist manches gut gegangen ist, das anders hätte kommen können (es ist davon auszugehen, dass der Bär den Mann getötet hätte). Und hätte der Bär getötet, hätten wohl die gleichen Menschen, die jetzt dem Streichelbär Honig bringen, die Tötung des Tieres gefordert.. Antworten
So, und nun möchte ich endlich wissen, wie es dem jungen Mann geht, und seinen Eltern, die das alles erleben und erlesen müssen!!! Stellt euch mal vor, ihr wärt nicht Finn's Mama -so führt ihr euch nämlich auf - sondern die Mutter dieses jungen Mannes. Schämt euch! Antworten
Das Argument für Mannstopp-Munition ist angeblich, dass normale Kugeln einen Menschen, auf Speed oder andere ähnliche Drogen, nicht stoppen können. Also wird halt was härteres verwendet. Solche Munition ist einfach menschenverachtend, aber unsere Politiker kümmern sich ja bekantlich nur noch um Wirtschaft und nicht mehr um den Mensch (Siehe Kriegsgüter etc...). Rendite über alles... Antworten
Tragisch was hier passierte! Aber liebe Leute wenn Finn den "Eindringling" wirklich töten wollte, so hätte er das mit einem Biss erledigt. Meiner Meinung nach hatte er dem Reviereindringling nur einen Denkzettel verpassen wollen. Das es in diesem Falle ein Mensch war, ist besonders tragisch für beide. Konsequenz wäre, wenn die Umzäunung so zu bauen, dass die Bären vor den Menschen sicher sind. Antworten
@Werner Holliger Sie fragen wieso die Welt für Tiere nicht gut ist? Wohl nicht Ihr ernst! Nix habe ich übersehen. Aber wieso konnte der Mann in so eine Situation geratenund wurde nicht betreut? Nicht Finns Problem. Erst Umzug aus Helsinki, dann eingesperrt und vorgeführt, dann bedrängt und jetzt schwer oder gar lebensbedrohend verletzt! Marie-Françoise Eigner und Fjell blind, aus dem Tierheim Antworten
Die eigentlich Schuldigen sind die Betreiber des Bärenparks. Völlig inakzeptabel, dass da jemand so leicht hineinkann. Und wie kommt es, dass ein geistig Behinderter nicht beaufsichtigt wird? Am allerwenigsten kann der Bär für den Vorfall. Er hat ja nur sein unnatürlich kleines Revier verteidigt, in das er zur Unterhaltung der Menschen eingeschlossen worden ist. Antworten
Ich war erstaunt was die Planer und die Stadtregierung da für 15 Millionen zustande gebracht haben. Was die Sicherheit anbelangt haben sie von der Seite der Bären ganz gross angewandt und z..Bsp. an einer ca. 5 Meter hohen Mauer Stachelzaun Montiert. Aber dabei ganz vergessen, dass man die Bären von den Zweibeiner schützen müsste und nicht umbekehrt. Gute Besserung Finn. Antworten
All die Menschen die hier für FINN kein Herz zeigen, müssen sich bewusst sein, dass die Tiere vor dem Menschen auf diesem Planeten lebten. Der Mensch hat sich breit geschlagen und den Tieren immer mehr Lebensraum weggenommen. Wir Menschen sind das Übel auf dieser Erde. Haben wir Tiere und nehmen ihnen die Freiheit, sind wir verpflichtet sie zu pflegen und sie möglichst artgerecht zu halten. aw Antworten
Der Bär - ein wildes Tier hat alles richtig gemacht. Der Mann ist in seine Wohnung eingedrungen, hat FINN angegriffen etc.etc. Da muss FINN in attackieren. Doch leider hat der Mensch hier alles falsch gemacht. Ein Luxusgehege und fehlerhafte Sicherheit. Ein vermutlicher Blattschuss und FINN ist vermutlich schon tot, doch die Presse und die Zoo-Direktion verschweigen das. Alles Gute für FINN. aw Antworten
Warum KEIN Warnschuss?Doch der Bär, der alles richtig gemacht hat, muss nun sein Leben lassen. Warum war das Einsteigen in diesem neuerstellten Luxus-Gehege überhaupt möglich? VORSCHLAG ohne zu viele Kosten: Elektro-Draht rund um das Gehege auf den Mauern, soll ein Reinklettern von übermütigen Erwachsenen und neugierigen Kindern verhindern. Sowas Darf NIE mehr passieren. Viel Glück FINN aw Antworten
Das Gejammer über die armen Tiere die vom bösen Menschen brutal behandelt ist dämlich und heuchlerisch. Hätte die Polizei nicht gezielt geschossen hätte der Bär den geistig behinderten Menschen qualvoll zerfetzt.Das wäre vermutlich den selbsternannten Tierfreunden egal,Hauptsache der Bär lebt noch. Welch niedrige Gesinnung, die Zerfall der Menschheit schreitet unaufhaltsam voran. Antworten
Unschuldiger Berner-Bär durch Polizisten schwer angeschossen: Als Zürcher gratuliere ich den Berner zur schönen neuen Bären-Anlage. Ich frage mich aber, was sich der "pflichtbewusste" Polizist gedacht hat, indem er dem Bären nun unnötig unsägliche Schmerzen beigefügt hat. Mir tut Finn unendlich leid. Flemming Gubler, Richterswil ZH Antworten
@Jan Holler: Wieso tut Ihnen der Mensch mehr leid? Der gehört doch einer Spezies an, die den Bären in freier Wildbahn erlegt wo immer es eine Möglichkeit dazu gibt. Und sogar eingesperrt ist der Bär von dieser Laune der Natur nicht sicher! Anscheinend hält sich der Mensch immer noch für die Krone der Schöpfung. Das ist vollkommen absurd. Nichts und niemand hat bisher soviel zerstört wie der Mensch Antworten
@HJ Meier: Die verwendete Munition war entweder ein 9mm Para Teilmantel- oder Hohlspitzgeschoss (die konnte man bis vor wenigen Jahren hier noch kaufen..), mit der von Hrn Gasser beschriebenen Wirkung, dass diese Geschosse in der Regel im Körper aufpilzen und steckenbleiben, Vollmantelgeschosse aber mit hoher Wahrscheinlichkeit den Körper durchschlagen und Dritte gefährden können. Antworten
@ Holler: Im Gegensatz zu besagtem Mann wurde der Bär lebensgefährlich verletzt und ringt nun mit dem Tod. Da darf man doch mehr (oder allermindestens gleichviel!) Mitleid haben mit dem Tier, wie mit dem Menschen, der "nur" verletzt ist, aber nicht lebensgefährlich. Selbst wenn man Menschen höher gewichtet: Den Tod verdient hat das Tier nicht, und den Fehler begangen haben Menschen! Antworten
..tierquälerei par excellence: tiere aus ihrer natürlichen umgebung rausreissen und hierhin in ein gehege stecken, damit all die "guttiere" dann hinpilgern können und entzückt "jöööö, lueg emal so herzig" ausrufen können. degenerierte, menschenfremde wohlstandsgesellschaft nenn' ich so was! ich bin kein tierverachter, aber solange es menschliches leid gibt, kümmere ich mich um meine artgenossen! Antworten
bin ganz der meinung von Jan Holler. kein wort des mitleids für den mann mit geistiger behinderung, aussschliesslich für das tier. eines von vielen beispielen, welche zeigen, dass das wohl des tieres so manchem schweizer mehr bedeutet, als dasjenigen des menschen. in dieser konsequenz müssten sich all diese "guttiere" dafür einsetzen, dass alle zoo's & tierparks geschlossen werden, denn das ist .. Antworten
@Jan Holler: wie kommt es dass ein geistig behinderter allein unterwegs ist?? müssen wir jetzt überall netzte, gitter und stacheldraht aufstellen?entlang der bahngeleise etwa wegen der vielen "personenunfälle"??es braucht mehr selbstverantwortung, man kann nicht alle eventualitäten voraussehen und die leute vor sich selbst schützen.eltern setzen ihre kinder auf die brüstung..braucht es da stacheld Antworten
Ich staune immer wieder über die Menschen, die Tiere anscheinend so sehr lieben, und so viel Verständnis haben für Zoo- und sonstige Gefangenenhaltung. Statt hier jöö-Kommentare zu schreiben, lässt die eingesperrten Tiere frei, in Rumänien oder Russland, wo sie mehr als ein paar Meter Auslauf haben und nicht begafft werden. Schrecklich, was mit diesen Wappentieren geschieht. Antworten
Schockierend, wie viel Mitgefühl der Bär erhält (auch in anderen Zeitungen) und wie wenig dieser arme Mensch! - Mir tut der Bär auch leid, doch der Mensch noch viel mehr. Die z.T. zynischen Kommentare lassen einem Angst und Bange werden. Wir spinnen doch alle zusammen ganz gehörig! Hey, er arme Mann ist geistig behindert und diese "Gut"menschen haben nur Mitgefühl fürs Tier? Beide sind unschuldig! Antworten
Die totale Sicherheit kann wahrscheinlich in keiner Anlage der Welt garantiert werden; das müssen wir alle wissen! Gut, hat der Mensch das Ereignis aber mit viel Glück noch überlebt! Schade, wenn «Finn» den schweren Verletzungen erlegen würde! Übrigens: Anlagen wie der Zoo Zürich das in jüngster Zeit vormacht, finde ich besser; tiergerecht(er)! Tiere wollen keine Aussicht, aber Raum für Rückzug! Antworten
@ Bruno: Das hat mit "jöh-wie-herzig" gar nichts zu tun. Bären sind intelligente, imposante und empfindsame Mitgeschöpfe und sollten als solche respektiert und nicht beliebig abgeknallt werden; erst recht aber nicht, wenn keine "Schuld" bei ihnen liegt. Im Übrigen werfen Sie sicher auch niemandem den "Jöh-Effekt" vor, der Kinder verteidigt, bloss weil sie herzig sind. Antworten
Scheisswelt! Verzeihung für den groben Ausdruck. Aber so ist sid doch für die meisten Tiere. Täglich! Eine von Menschen beherrschte Welt, in der sie immer und immer wieder den Kürzeren ziehen. Man kann nur versuchen an seinem eigenen Tier im Kleinen gut zu machen, was allen anderen Tieren angetan wird. Gute Besserung Finn! Marie-Françoise Eigner und Fjell, Waldkater, Zürich Antworten
Eine Tragödie, was mit dem armen Bären passiert. Wieder mal ein Beispiel dafür, dass Tiere die Dummheit und Überheblichkeit der Menschen schmerzvoll ausbaden müssen. Finn ist es, der die Konsequenzen ganz alleine tragen muss! Ob er überlebt steht in den Sternen. Milliarden!! anderer Tiere auf dieser Welt erleiden Änliches oder Schlimmeres. Der Mensch ist ein Parasit auf Kosten der ganzen Welt. Antworten
All diese dummen "jööh-wie-herzig-das-niedliche-putzi-putzi-Bäärli-mit-dem-flauschigen-Pelzli" - Kommentare; schliesst doch endlich diesen Bärengraben und schickt die überlebenden Bären nach Sibirien. Dann hört endlich auch dieser unsagliche Blödsinn auf und die Menschheit kann sich wichtigeren Dingen widmen. Antworten
Schrecklich diese "mannstopp" Munition. Armer Bär. Wird wirklich auf Menschen geschossen mit dieser Munition? So etwas darf doch nicht wahr sein. Hoffe, Finne erholt sich wieder und wird nicht dank den Menschen zum Problembär. Er hat doch nur sein Territorium verteidigt. Antworten
Wie war das? Das Geschoss tötet einen Bären fast, es zerlegt sich, die Splitter bleiben im Körper, es hat den schönen Namen "Mannstopp". Das Geschoss ist für Menschen gedacht. Im Krieg sicher verboten bzw. geächtet, aber unsere Polizei setzt es ein. Bin auf die Reaktionen unserer Politiker gespannt, wenn der erste Passant aufgewischt wird! Politiker machen mir definitiv mehr Angst, als so ein Bär. Antworten
sehr bedauerlich und zutiefst betrübend der vorfall. allerdings gilt mein mitgefühl einzig dem tier, welches erst gefangen gehalten, umher verschickt und wieder "hinter gittern" gehalten, dann bedrängt und am schluss noch erschossen wird. die menschen sind ein einziges übel für flora und fauna dieses planeten... Antworten



Regina Kuhny
wahrscheinlich ist es müssig, in dieser geschichte schuldige zu suchen - denn es gibt keine! hier hat das leben seine eigene geschichte geschrieben! das hat weder mit dummheit noch mit etwas anderem zu tun. alle, an dieser geschichte beteiligten, haben so gehandelt wie sie glaubten handeln zu müssen, so betrachtet hat sich jeder für sich richtig verhalten! Antworten