Panorama
Heute werden die Erdbebenopfer beerdigt
Die Messe in L'Aquila sollte unter anderem von der Nummer Zwei des Vatikans, Kardinal Tarcisio Bertone, zelebriert und landesweit im Fernsehen übertragen werden.
Als Gäste wurden auch Staatspräsident Giorgio Napolitano und Regierungschef Silvio Berlusconi erwartet. Berlusconi hatte sich den Zorn der Überlebenden zugezogen, indem er die Lage der obdachlosen Erdbebenopfer mit einem Campingurlaub verglich.
Starkes Nachbeben
In der Nacht auf heute erschütterte erneut ein Nachbeben der Stärke 5,1 die Region, berichtete der Fernsehsender Sky TG 24. Der Erdstoss war auch in Rom zu spüren. In den Not-Zeltlagern in der Stadt L'Aquila, die von dem Beben in der Nacht zu Montag besonders stark betroffen war, versetzte das Nachbeben die Menschen erneut in Angst.
Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens vom Montag stieg unterdessen auf 287, wie italienische Medien berichteten. Bis zu 30 Menschen wurden noch vermisst. Verletzt wurden 1170 Menschen, 179 von ihnen schwer. Rund 10'000 Häuser wurden zerstört. (oku/sda)
Erstellt: 10.04.2009, 08:10 Uhr

















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