Heute werden die Erdbebenopfer beerdigt

Aktualisiert am 10.04.2009

In der schwer getroffenen Stadt L'Aquila ruft die Kirche heute zum Gottesdienst. Viele der fast 300 Todesopfer sollen heute beerdigt werden – doch in der Nacht bebte die Erde erneut.

1/39 1639043.jpg
Einige der Obdachlosen suchen Trost in der Kirche. Dieser Mann betet vor einer Zelt-Kapelle im Lager bei L'Aquila.
Bild: Reuters

   

Die Messe in L'Aquila sollte unter anderem von der Nummer Zwei des Vatikans, Kardinal Tarcisio Bertone, zelebriert und landesweit im Fernsehen übertragen werden.

Als Gäste wurden auch Staatspräsident Giorgio Napolitano und Regierungschef Silvio Berlusconi erwartet. Berlusconi hatte sich den Zorn der Überlebenden zugezogen, indem er die Lage der obdachlosen Erdbebenopfer mit einem Campingurlaub verglich.

Starkes Nachbeben

In der Nacht auf heute erschütterte erneut ein Nachbeben der Stärke 5,1 die Region, berichtete der Fernsehsender Sky TG 24. Der Erdstoss war auch in Rom zu spüren. In den Not-Zeltlagern in der Stadt L'Aquila, die von dem Beben in der Nacht zu Montag besonders stark betroffen war, versetzte das Nachbeben die Menschen erneut in Angst.

Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens vom Montag stieg unterdessen auf 287, wie italienische Medien berichteten. Bis zu 30 Menschen wurden noch vermisst. Verletzt wurden 1170 Menschen, 179 von ihnen schwer. Rund 10'000 Häuser wurden zerstört. (oku/sda)

Erstellt: 10.04.2009, 08:10 Uhr

Panorama

Populär auf Facebook Privatsphäre

Telefonbuch

Marktplatz

Meistgelesen in der Rubrik Panorama

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Grillsaison
homegate Besser grillieren mit unseren Experten-Tipps Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate

bluebanana.ch