Panorama
Jetzt wird es in den Bergen sehr gefährlich – 25-jähriger stirbt in Lawine
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Zahlreiche, vorwiegend kleine Lawinen sind spontan niedergegangen; andere Schneerutsche wurden ausgelöst, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos mitteilt. Im ganzen Alpengebiet ohne mittleres und südliches Tessin ist eine erhebliche Schneebrettgefahr zu beachten. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an Triebschneehängen aller Expositionen. Am Alpennordhang sind Triebschneeansammlungen laut den Lawinenexperten bereits oberhalb von rund 1400 Metern Höhe heikel.
Im Unterwallis und im nördlichen Wallis liegen die Gefahrenstellen oberhalb von rund 1700 Metern, im südlichen Oberwallis, im nördlichen Tessin und in Graubünden oberhalb von rund 2000 Metern. Triebschneeansammlungen können sich spontan lösen oder sie können leicht ausgelöst werden, wie es weiter heisst. Die Gefahrenstellen sind verbreitet.
Vor allem am Alpennordhang und im Unterwallis seien auch mittlere Lawinen zu erwarten. In allen Gebieten seien abseits der Pisten grosse Erfahrung und gute Lawinenkenntnisse zwingend, heisst es im Lawinenbulletin.
Bereits ein Toter
Am Mittag ist im Wallis in der Region Tête de Balme ein Snowboarder ausserhalb der markierten Pisten in einer Lawine ums Leben gekommen. Beim Opfer handelt es sich um einen 25-jährigen Franzosen.
Der Snowboarder war mit zwei Kameraden von der französischen Seite auf den Tête de Balme und dann auf der Walliser Seite talwärts gefahren. Er befuhr gegen 11.50 Uhr ein Couloir und wurde von einer Schneeverwehung, die sich löste, erfasst, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte. Die Länge der Lawine betrug 150 Meter.
Über die Nummer 144 wurde, eine Gruppe der Gendarmerie de Haute- Montagne de Chamonix und 25 Männer der Rettungskolonne von Frankreich aufgeboten. Der von der Lawine mitgerissene Snowboarder wurde zwei Meter unter der Lawine von den Rettungskräften entdeckt. Er war nicht mit einem Lawinensuchgerät ausgerüstet.
Erhebliche Lawinengefahr
Am Montagmorgen war ein Skifahrer von einem Schneebrett in der Region Morgins erfasst worden. Verletzt wurde er ins Spital von Monthey eingeliefert. (bru/ap/)
Erstellt: 21.12.2009, 19:42 Uhr



