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Julian Assange erhält australischen Friedenspreis
Für seinen Mut ausgezeichnet: Wikilieaks-Gründer Julian Assange. (Bild: Keystone )
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Bisher erhielten nur drei Menschen die Goldmedaille: Der Dalai Lama, Nelson Mandela und der japanische Buddhistenführer Daisaku Ikeda. Die Friedensstiftung würdigte Assanges Entschlossenheit im Kampf für mehr Transparenz und Rechenschaft von Regierungen weltweit. Damit habe er «jahrhundertealte Praktiken der Geheimniskrämerei von Regierungen» angegriffen.
Die von Assange gegründete Enthüllungsplattform Wikileaks hatte unter anderem tausende Depeschen von US-Diplomaten veröffentlicht. Auch stellte sie zahllose Geheimdokumente über die Kriege in Afghanistan und im Irak ins Netz. Im vergangenen Dezember war Assange auf Grundlage eines schwedischen Haftbefehls wegen Sexualdelikten in London festgenommen worden.
Vorwürfe zurückgewiesen
Der Internetaktivist hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und sieht diese als Teil eines Komplotts. Er befürchtet, dass Schweden ihn letztlich an die USA ausliefern könnte. Die US-Justiz prüft derzeit rechtliche Schritte gegen Assange wegen der Veröffentlichung geheimer Regierungsdokumente über Wikileaks. (pbe/AFP)
Erstellt: 11.05.2011, 06:23 Uhr
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