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Lebende Echsen geschmuggelt

Aktualisiert am 24.06.2009 1 Kommentar

Zwei artengeschützte Echsen hat der Schweizer Flughafenzoll in einer Geschenksendung aus Oman entdeckt. Eine der Echsen ist beim Transport nach Basel verendet, das zweite Tier wurde dem Zolli zur Pflege übergeben.

Für Tiertransporte Ungeeignet: Die vermeintliche Geschenkschachtel aus Oman.

Für Tiertransporte Ungeeignet: Die vermeintliche Geschenkschachtel aus Oman. (Bild: Eidgenössische Zollverwaltung)

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Am 17. Juni kontrollierten Zöllner des EuroAirport eine Geschenksendung aus dem Oman. Dabei fanden sie eine unauffällige Pralinenschachtel mitsamt einer Geburtstagskarte gefunden. Eine genauere Prüfung zeigte jedoch, dass die Schachtel, neben der mehrheitlich geschmolzenen Schokolade, noch zwei Zahnpasta-Verpackungen enthielt. In beiden Verpackungen war je eine Socke mit einer Echse versteckt.

Eine Echse war während des Transports verendet. Das zweite Tier zeigte nur noch wenig Lebenszeichen. Beide Tiere wurden dem grenztierärztlichen Dienst in Basel übergeben. Die überlebende Echse befindet sich nun in der Obhut des Basler Zolli.

Bei den Echsen handelt es sich um bewilligungspflichtige Oman-Dornschwanzagamen, die dem Artenschutzabkommen unterstehen. Die Zollstelle wird ein Strafverfahren einleiten wegen schwerem Verstoss gegen die Tier- und Artenschutzgesetzgebung. (jg/PD)

Erstellt: 24.06.2009, 16:23 Uhr

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1 Kommentar

rudolf thoma

28.06.2009, 10:22 Uhr
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Unvorstellbar welch unsägliche Qualen die beiden Tiere erleiden mussten. Der Empfänger dieser traurigen Fracht gehört gar kräftig in eine Wolldecke eingewickelt und für ein paar Tage an die pralle Sonne gelegt! Die Busse sollte so hoch angesetzt werden, dass diesem Tierquäler das Liegen weh macht! Antworten



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