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Masskrugschläge auf dem Oktoberfest

Aktualisiert am 19.09.2010

Es ist die Kehrseite des feuchtfröhlichen Fests: Am ersten Wochenende des Oktoberfests gab es zwischen den Gästen bereits zahlreiche Auseinandersetzungen. Einige davon endeten blutig.

Durch den Bierkonsum kann die Stimmung am Oktoberfest schnell ins aggressive kippen: Gast am Oktoberfest 2010.

Durch den Bierkonsum kann die Stimmung am Oktoberfest schnell ins aggressive kippen: Gast am Oktoberfest 2010.
Bild: Keystone

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Oktoberfest

Oktoberfest
Alles begann mit der Hochzeit von Prinz Ludwig, dem späteren König Ludwig I und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburhausen vor 200 Jahren: Heute ist das Oktoberfest das grösste Volksfest der Welt.

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Grosser Umzug am Oktoberfest

Mehr als 8000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland sind beim traditionellen Trachten- und Schützenzug zum Münchner Oktoberfest gezogen. Auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude beteiligten sich an dem Spektakel am Sonntag, das im Jahr des 200. Wiesn-Geburtstags erneut einen der Höhepunkte des grössten Volksfestes der Welt darstellt.



Bei Schlägereien mit Masskrügen sind auf dem Oktoberfest mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Ein australischer Tourist erlitt eine Hirnblutung, wie die Münchner Polizei am Sonntag mitteilte. Er war am Samstag in einem der Festzelte mit zwei Franzosen in Streit geraten. Einer der beiden soll ihm den massiven Krug auf den Kopf geschlagen haben.

Ein Kanadier trug der Polizei zufolge am Samstag eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde davon, als ihm ein 20-jähriger Münchner im Streit einen Masskrug so fest auf den Kopf schlug, dass der Krug zersplitterte. Die Scherben verletzten zudem zwei Begleiter des Kanadiers.

Platzwunde am Kopf

Ein dritter Masskrugschläger verpasste seinem Kontrahenten eine stark blutende Platzwunde am Kopf. Nach seiner Festnahme leistete er heftigen Widerstand und verletzte eine Polizistin am Oberschenkel. Er wird der Polizei zufolge wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Auch den beiden anderen Masskrugschlägern drohen ernsthafte juristische Konsequenzen. Die massiven, einen Liter fassenden Trinkgefässe wiegen mehr als ein Kilo und können, wenn sie als Waffe eingesetzt werden, schwere Verletzungen hervorrufen. (mrs/dapd)

Erstellt: 19.09.2010, 13:18 Uhr

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