Panorama

Nachwuchsglück im Basler Affenhaus

Aktualisiert am 13.05.2009

Schon bald rekordverdächtig ist der reichliche Kindersegen bei den Weisskopfsakis im Basler Zolli. Innerhalb von nur sechs Jahren hat Mop (10) am 21. April ihr siebtes Kind zur Welt gebracht. Und bei den Lisztäffchen gabs Zwillings-Nachwuchs.

1/6 PA_2009_05_09B7645_Saki.jpg
Weisskopfsakis leben in den tieferen Stockwerken des Regenwaldes in Brasilien nördlich des Amazonas, in Guyana und Venezuela. Es sind keine häufigen Zootiere.

   

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Mit grosser Ruhe und Vertrautheit trägt die Weisskopfsaki-Mutter Mop (10) ihr siebtes Kind, neugierig umgeben von den beiden Töchtern Estrella (2) und Feliz (1). Es braucht schon ein etwas geübtes Auge, um den mit glasigen Äuglein in die Welt blickenden Winzling in den langen Haaren seitlich am Körper der Mutter zu entdecken.

Mop und der schon bejahrte Patric (25) wurden erst im Jahr 2003 in Basel zusammengeführt. Schon bald war klar, dass sich die beiden bestens vertrugen. Noch im selben Jahr gebar nach einer Tragzeit von rund fünfeinhalb Monaten Mop ihr erstes Kind. Leider überlebte es nach Komplikationen bei der Geburt nicht, ebenso die nächsten zwei Kinder in den zwei darauffolgenden Jahren. Das nun am 21. April geborene ist das vierte, welches gesund heranwächst.

«Kuckuckskinder» bei den Lisztäffchen

Bereits am 10. April sind im Zolli ein Zwillingspärchen Lisztäffchen auf die Welt gekommen. Sie werden von zwei männlichen Tieren betreut, die beide nicht die Väter sind. Wie es sich für Lisztäffchenmänner gehört, tragen sie die zwei Jungtiere - auch ohne die vorangehenden Freuden der biologischen und ohne die Genugtuung der genetischen Vaterschaft.

Bei Krallenäffchen, die selbst nur wenig mehr als 400 Gramm wiegen, sind Jungtiere von 45 Gramm wahre Riesen. Verglichen mit menschlichen Verhältnissen müsste eine Mutter von 60 Kilogramm Körpergewicht Zwillinge von insgesamt 12 Kilogramm zur Welt bringen! Diese hohe Investition der kleinen Affenmutter wird dadurch ausgeglichen, dass der Vater und gelegentlich auch die Söhne die Kleinkinder auf ihrem Rücken tragen und lediglich zum Stillen der Mutter übergeben. (amu/PD)

Erstellt: 13.05.2009, 13:09 Uhr

0

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

Noch keine Kommentare

Panorama

Populär auf Facebook Privatsphäre


Grandioses Berg-Erleben.

Weltberühmte Berge und 100 Jahre Jungfraubahn: Sommerurlaub vor der schönsten Kulisse der Welt!

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!