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Ölschwaden verseuchen Golf von Mexiko
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Immer wieder fragten sich Laien wie Experten in den vergangenen Wochen, warum der Ölteppich an der Oberfläche des Golfs von Mexiko nicht viel dicker und bedrohlicher ist. Jetzt haben US-Wissenschaftler eine Erklärung gefunden: Riesige Ölschwaden in der Tiefe des Meeres.
Diese seien bis zu 16 Kilometer lang, sechs Kilometer breit und hätten eine Höhe von rund 100 Meter. «Im Vergleich zu dem, was wir an der Wasseroberfläche sehen, gibt es eine erschreckenden Menge an Öl in der Tiefe», sagt die Meeresforscherin Samantha Joye von der University of Georgia.
Der Sauerstoffgehalt in der Nähe der Ölschwaden liege bereits rund 30 Prozent unter den Normalwerten, dies könnte sich zu einer echten Gefahr für Meerestiere auswachsen. «Dies ist alarmierend», sagte die Forscherin der «New York Times». Ursache könnte der Einsatz jener Chemikalien sein, die das Öl bereits unter Wasser zersetzen sollen. (jak/sda)
Erstellt: 16.05.2010, 18:22 Uhr
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