Panorama

Pussy Riot wollen Putin weiterärgern

Aktualisiert am 15.08.2012 15 Kommentare

Die russische Protest-Band Pussy Riot will sich trotz dem Prozess gegen drei ihrer Mitglieder nicht mundtot machen lassen. Im Gegenteil: Weitere Protestaktionen gegen Putin stehen an.

Grosse Solidarität für die verhafteten Bandmitglieder: Sympathiekundgebung in Moskau. (15. August 2012)

Grosse Solidarität für die verhafteten Bandmitglieder: Sympathiekundgebung in Moskau. (15. August 2012)
Bild: AFP

Weltweite Solidarität: Vor der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau demonstrierten Unterstützer der Frauen-Punkband Pussy-Riot gegen den Prozess gegen drei Musikerinnen der Gruppe. (Video: Reuters )

Bildstrecke

Der Prozess gegen Pussy Riot

Der Prozess gegen Pussy Riot
Zwei Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot müssen ins Straflager. Eine der drei Sängerinnen wurde überraschend freigelassen.

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

Die russische Band Pussy Riot plant weitere Protestaktionen gegen Präsident Wladimir Putin und bittet um Unterstützer. Trotz der möglichen Verurteilung von drei Musikerinnen würden die Proteste fortgesetzt, sagten Mitglieder der Band der Nachrichtenagentur Reuters.

«Es ist hart für uns, ohne sie zu sein. Wir spüren das, aber es bedeutet für uns nur eins: Wir müssen noch stärker werden, vielleicht auch noch dreister», sagte heute eines der weiblichen Bandmitglieder, die anonym bleiben wollten.

Grosse internationale Unterstützung

Mit Blick auf den Prozess gegen die drei inhaftierten Musikerinnen, in dem am Freitag ein Urteil erwartet wird, sagte ein anderes Mitglied: «Wir haben uns für diesen Weg entschieden. Natürlich ist es sehr gefährlich, das wissen wir. Und wir wollen brenzlige Situationen in Zukunft vermeiden. Aber ich fürchte – und das macht etwas Angst – dass wir alle bereit sind die Konsequenzen zu tragen.»

Inzwischen machen internationale Popstars bei ihren Konzerten auf die Situation von Pussy Riot aufmerksam. «Jetzt gibt es sehr viele Pussy Riots überall auf der Welt, Menschen die eine Sturmmaske aufziehen und uns unterstützen», sagt ein Bandmitglied. «Die Idee hinter Pussy Riot ist es, dass man uns gar nicht alle einsperren kann und wir immer mehr und mehr werden.» (ses/sda)

Erstellt: 15.08.2012, 20:48 Uhr

15

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

15 Kommentare

Werner Schittenhelm

16.08.2012, 06:25 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Vor ein paar Jahren wurde ein Schweizer in Thailand zu lebenslanger Haft verurteilt weil er ein Plakat mit dem Bild des Königs verschmiert hat. Die weltweite Reaktion ? " Ja, so was tut man aber auch nicht ". Im Jahr 2012 werden in Moskau ein paar schreiende Gören verhaftet die ein öffentliches Aergernis sind und werden in der Schweiz wie Heldinnen gefeiert ! Antworten


Roman Meier

16.08.2012, 08:34 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Auch bei uns im Westen werden Banden, die randalieren und sich gegen die Staatsmacht stellen, verhaftet und abgeurteilt. Neben vielen andern Ländern soll auch Russland offenbar destabilisiert werden. Man will überall ein möglichst grosses Puff veranstalten. Antworten



Panorama

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Agenda

Alle Events im Überblick.

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Genusswelt

Entdecken Sie Weine, Spirituosen, Zigarren und vieles mehr!

Flugpreise vergleichen

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.

Kino

Alle Kinofilme im Überlick