Panorama
Rottweiler gehört Verdächtigem im Fall der Schenkkreis-Morde
Aktualisiert am 28.07.2009 27 Kommentare
Hier geschah die Attacke: Majorenacker in Schaffhausen. (Bild: Polizei Schaffhausen)
Artikel zum Thema
Der 32-jährige Ex-Sportler aus dem Kanton Aargau gilt als der Hauptverdächtige im Fall des Dreifachmordes an der Familie Duprey in Grenchen. Da er im Gefängnis sitzt, kümmert sich seine 55-jährige Mutter um den einjährigen Rottweiler. Die Schaffhauser Polizei hat entsprechende Medienberichte bestätigt.
Mit dem Tier ging sie am Sonntagnachmittag im Industriegebiet Majorenacker in Schaffhausen spazieren. Ein 49-jähriger Vater wollte dort gleichzeitig mit seinen drei Kindern - zwei Töchtern im Alter von 19 und zehn Jahren und dem vierjährigen Sohn - auf einer Wiese grillieren.
Aus Angst geschrien
Laut Mitteilung der Schaffhauser Polizei lief der Hund, der nicht angeleint war, auf einmal auf die Familie zu, worauf das Mädchen aus Angst zu schreien begann. Gemäss ersten Erkenntnissen fiel der Hund darauf den Knaben an und verletzte ihn schwer am Kopf. Der Knabe musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Sein Zustand ist stabil. Die 19-jährige Tochter, die ihrem kleinen Bruder zu Hilfe geeilt war, erlitt leichte Verletzungen. Die Beteiligten wurden fachlich betreut. Der genaue Ablauf des Vorfalls ist noch in Abklärung.
Der Hund kam in polizeiliche Obhut. Was mit ihm weiter passiert, wird der Kantonstierarzt entscheiden müssen. Die entsprechenden Abklärungen seien eingeleitet, hiess es. Unter anderem ist ein Wesenstest durch einen speziell ausgebildeten Tierarzt vorgesehen, um das Gefährdungspotenzial abzuschätzen, wie der stellvertretende Kantonstierarzt Peter Uehlinger auf Anfrage sagte.
Die möglichen Massnahmen reichen vom Leinenzwang über eine Ausbildung des Halters bis zur Tötung des Hundes. Rottweiler gehören im Kanton Schaffhausen nicht zu jenen vier Hunderassen, die mit Auflagen für die Halter verbunden sind. Von einem «Kampfhund» könne also nicht die Rede sein, sagte Polizeisprecher Patrick Caprez. (sam)
Erstellt: 28.07.2009, 10:06 Uhr
Kommentar schreiben
27 Kommentare
@Jürg Schaub: Ja, der Mensch ist der Schuldige. Aber nicht das Bissopfer! Die Menschen sind schuldig welche solche Hunde halten, die Politiker sind schuldig welche solche Hunde nicht verbieten wollen, Leute wie Sie sind schuldig welche so gefährliche Hunde verteidigen Antworten
Panorama
Grandioses Berg-Erleben.
Weltberühmte Berge und 100 Jahre Jungfraubahn: Sommerurlaub vor der schönsten Kulisse der Welt!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!





