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Schon im Juli rettete eine Frau beim Bärenpark ein Kind aus der Aare

Von Tobias Habegger. Aktualisiert am 12.08.2010 2 Kommentare

Der Unfall am Montag war nicht der erste Sturz ins Wasser beim Bärenpark. Bereits im Juli fiel ein Bub von der Treppe in die Aare.

Bevor die Retter kamen,  stieg Claudia Williams in die Aare 
beim Bärenpark. Ein Bub und sein Vater klammerten sich an einen Stein.

Bevor die Retter kamen, stieg Claudia Williams in die Aare beim Bärenpark. Ein Bub und sein Vater klammerten sich an einen Stein.
Bild: Beat Mathys

(Video: TeleBärn)

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Kinder spielen auf der Ufertreppe beim Bärenpark. Eines will die Füsse in die Aare halten. Die Mutter erlaubts. Kurz darauf: Geschrei. Ein Bub, geschätzte sieben Jahre alt, zappelt im Wasser, der Vater springt ihm nach, samt T-Shirt, Shorts und Schuhen. An einem Stein, der zehn Meter flussabwärts knapp aus der Aare ragt, finden die beiden Halt. Die 27-jährige Bernerin Claudia Williams, welche die Szene beobachtet, kann kaum glauben, was sie sieht. «Die Leute blieben seelenruhig auf der Treppe sitzen», erzählt sie einen Monat nach dem Unfall. «Einige assen sogar ihr Picknick fertig.»

Viele Besucher schauen zu

Etwa 50 Besucher waren am 9.Juli, an einem sonnigen Freitagabend, im Bärenpark. Doch nur Claudia Williams hat sich ein Herz gefasst. «Ohne nachzudenken, stieg ich ins Wasser und merkte dabei, dass mir dieses bis zum Bauchnabel reicht.» Schritt für Schritt watete sie bis zum Stein, wo sie auf den schockierten Vater und dessen durchnässten Buben traf. Als der Vater, der im Gegensatz zum Sohn kein Deutsch spricht, realisierte, dass ihnen geholfen wird, beruhigte er sich. «Doch der Bub war verängstigt», sagt Claudia Williams. «Ich musste auf ihn einreden, bis er mit ans Ufer kam.» Dem Buben reichte das Wasser bis über die Schulter.

Die Sanitätspolizei bestätigt den Vorfall. Sie traf laut der Retterin 20 Minuten später im Bärenpark ein. «Die Beamten und die Familie haben sich bei mir bedankt», sagt Claudia Williams. «Danach ging ich was essen.»

(Berner Zeitung)

Erstellt: 12.08.2010, 14:37 Uhr

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2 Kommentare

Simon Schmid

12.08.2010, 15:58 Uhr
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Es ist so schön, dort im Sommer die Füsse in die Aare bambeln zu lassen. Doch jetzt macht man wieder einen Zaun hin, weil die heutigen Eltern zu blöd sind, um ihre Kinder zu beaufsichtigen. Die Aare ist kein Flüssli und Kinder haben dort einfach nichts verloren. Darunter leiden müssen wieder mündige Erwachsene wie ich. Das nervt! Antworten


Jakob Harzenmoser

12.08.2010, 20:20 Uhr
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1) An das Geländer gehört ein Schwimmring an einem ausreichend langen Seil mit Karabinerhaken. 2) Meine Eltern haben mir klar gemacht, dass ich einfach nicht an den Rand eines tiefen oder reissenden Wassers gehöre, das hat mir lange vor dem Kindergarten eingeleuchtet 3) Desgleichen haben mir meine Eltern klar gemacht, dass ich alle unbekannten Pflanzen zunächst einmal als giftig betrachte etc Antworten



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