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So kam die Wende für Jörg Kachelmann

Von Thomas Knellwolf, Mannheim. Aktualisiert am 03.09.2010 36 Kommentare

Der TV-Moderator durfte das Gefängnis verlassen, weil die Richter der Klägerin weniger Glauben schenken als ihm.

1/6 Jörg Kachelmann verlässt am 29. Juli 2010 um 13.35 Uhr das Gefängnis in Mannheim.
Bild: Reuters

   

Im weissen langärmligen Leibchen und mit einer gesunden Bräune im Gesicht trat Jörg Kachelmann gestern am frühen Nachmittag aus der Justizvollzugsanstalt Mannheim in die Freiheit. Über vier Monate hatte er hinter Gittern verbracht, weil ihm eine seiner ehemaligen Partnerinnen vorwirft, er habe sie vergewaltigt.

Von einem Gefängniswärter verabschiedete sich der Wetter-Präsentator aus Schaffhausen mit einer Umarmung. Rasiert und frisiert, zufrieden und zuversichtlich dreinblickend stellte er sich den Kameras. Die Sonne schien, und Jörg Kachelmann tat, wie ihm seine Berater geheissen hatten: Er verschmähte die dargebotenen Mikrofone und sagte kein Wort. An seiner Stelle redete Strafverteidiger Reinhard Birkenstock. Kachelmanns wichtigster juristischer Beistand bedankte sich artig bei allen, die seinen Mandanten und die Verteidigung «auf dieser harten Strecke der ungerechten Haft und der persönlichen Verunglimpfungen unterstützt haben». «Besonderer Dank» gebühre «allen Sachverständigen, deren Gutachten die Wahrheit ans Licht gebracht haben, und denjenigen Kolleginnen und Kollegen, die die Verteidigung aktiv unterstützt haben».

Keine Fluchtgefahr

Auch Kachelmann weiss, dass er ihnen seine zumindest vorübergehende Freiheit zu verdanken hat. Des Schweizers Juristenschar hat gestern ihren ersten Grosserfolg in der Sache feiern können. Die Haftlassung könnte gleichzeitig die definitive Wende im Verfahren bedeuten. Sicherlich ist sie keine sechs Wochen vor dem anberaumten, aber nicht mehr sicheren Prozessauftakt eine herbe Niederlage für die Mannheimer Staatsanwaltschaft. Anders als die Anklagebehörde findet das Oberlandesgericht Karlsruhe, dass «im derzeitigen Stadium des Verfahrens kein dringender Tatverdacht mehr bestehe». Es bleibt ein «hinreichender Tatverdacht».

In den Augen der Richter besteht auch keine Fluchtgefahr. Gemäss TA-Recherchen hatte Kachelmann am vergangenen Montag in einer Erklärung versichert, er werde sich der Hauptverhandlung stellen. Dort wolle er zu seinen «Lebensführungsfehlern» stehen und um seine Rehabilitierung kämpfen.

Lüge drei Mal wiederholt

In ihrem gestrigen Beschluss, der dem «Tages-Anzeiger» vorliegt, folgen die Richter weitgehend den Argumenten der Verteidigung des 52-Jährigen. Eingangs heisst es noch, es stehe «Aussage gegen Aussage». Doch auf der vorletzten Seite ist die Rede von der Konstellation «Aussage gegen Aussage eines nur teilweise glaubwürdigen Zeugen». Dazwischen führen die Richter aus, wie die «einzige Belastungszeugin», also das mutmassliche Opfer, «falsche Angaben gemacht» hat: Dies tat die Radiomoderatorin bereits, als sie Anzeige erstattete. Sie stellte die Vorgeschichte ihrer folgenschweren letzten Nacht mit Kachelmann falsch dar.

Die Frau aus Schwetzingen bei Mannheim wiederholte – so steht es im 14-seitigen Beschluss – ihre Lüge dreimal bei Einvernahmen und auch mehrfach gegenüber ihrem Therapeuten. Sie gab vor, sie habe am Nachmittag des verhängnisvollen 9. Februar 2010 «in ihrem Briefkasten einen anonymen Brief zusammen mit einer Ablichtung von zwei vom September datierenden Flugtickets» vorgefunden. Die Tickets hätten auf den Angeklagten und eine andere Frau gelautet. In Tat und Wahrheit hatte sie den Brief eigenhändig gefälscht und der möglichen Nebenbuhlerin auf dem Ticket unter falschem Namen über Facebook bereits Monate früher nachspioniert. Die Unwahrheiten gab sie erst zu, als ihr die Ermittler «einen eindringlichen Vorhalt» machten.

Opfer erinnert sich nur an wenige Details

Die «Brieflüge» – wie es die Karlsruher Richter in Anführungszeichen nennen – «erschüttert zweifellos die Glaubwürdigkeit der Nebenklägerin, wie sie selbst weiss». Der 3. Strafsenat findet, die Frau habe damit «ein nicht unbeachtliches Fantasie- und Beharrungsvermögen unter Beweis gestellt». Ihre Unwahrheiten verteidigte sie nach der Aufdeckung mit dem Argument, sie habe Angst gehabt, dass ihr die Justizbehörden nicht glaubten.

Eine entscheidende Rolle bei Kachelmanns Freilassung spielt ein Gutachten der Aussagepsychologin Luise Greuel. Die gemäss den Richtern «überzeugende aussagepsychologische Begutachtung» der Bremer Psychologin weist erhebliche Mängel in der Aussage der Klägerin nach, was «logische Konsistenz, Detaillierung, Konstanz und Strukturgleichheit» betrifft. Das mutmassliche Opfer kann sich nur an ungewöhnlich wenige Details der angeblichen Vergewaltigung erinnern. Die Staatsanwälte führen dies auf eine posttraumatische Belastungsstörung zurück, hervorgerufen durch die Tat. Für Gutachterin Greuel, die Verteidigung und die Richter ist es aber auch plausibel, dass die eher verschlossene Frau durch ihre Enttäuschung über Kachelmann traumatisiert sei. Entscheidend im Strafprozess könnte ein Obergutachten sein, das noch in Arbeit ist.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 29.07.2010, 23:17 Uhr

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36 Kommentare

Georg Stamm

01.08.2010, 16:01 Uhr
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Der Fall K. zeigt: Recht ist was man daraus macht. Hat man Geld, kann man mehr daraus machen. Es gibt kein absolutes Recht. Daran sollte man bei Bundesgerichtsurteilen und auch anderen Urteilen von "höchster Instanz" denken. K. hat sich seinen Frauen gegenüber sehr schlecht benommen. Das rechtfertigt aber nicht aus Rache von einer Vergewaltigung mit Messerdrohung zu reden. Schlecht für die Dame. Antworten


Rosa Hofstettler

31.07.2010, 09:43 Uhr
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Mir tut die Frau auf jeden Fall leid. Ebenso die anderen Frauen, mit denen Kachelmann "Beziehung" spielte. Wer so gezielt jahrelang lügt, betrügt und das Vertrauen von Menschen ausnützt, die ihn lieben ist verachtenswert. Das alles ist nicht strafrechtsrelevant, aber einen miesen Eindruck hinterlässt es trotzdem. Und ob es zur Vergewaltigung kam, ist noch nicht abschliessend beurteilt. Antworten


cyprus hill

31.07.2010, 06:41 Uhr
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kann jetzt nicht behaupten, ein grosser kachelmann fan zu sein - zu aufgedreht, zu madonnenhaft, wirkte er mir stets, während er seinen nicht gerade arbeitsintensiven beruf ausübte. dass er seine freundin hintergeht, soll wohl vorkommen. da hätte er dann auch mit so etwas, vor allem als so genannt prominenter, rechnen müssen - vor allem dann, wenn seine freundin eine verschlossene ist. Antworten


katharina Lange

30.07.2010, 18:32 Uhr
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na das ist ja mal wieder interessant, das potentielle Opfer sei evtl nicht glaubwürdig, deshalb sei J.K freizulassen. Ist ein Typ, der angeblich mehrere Geliebte gleichzeitig verarscht hat , also offensichtlich ein perfekter narzistischer Lügner zu sein scheint, denn wirklich glaubwürdiger??? Ist Vergewaltigung immer noch ein Kavaliersdelikt? Verkehrte Welt! Antworten


Ursula Haass

30.07.2010, 15:49 Uhr
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Eine Frau, die sich als einzige Freundin wähnt und danach feststellen muss, dass sie lange schon belogen und betrogen wurde, wird sich voller Zorn und Hass fürchterlich rächen wollen - ihr ist dann alles egal. Hauptsache, "dieser" Mann wird so sehr bestraft, dass er sie nie vergisst! Und falls K. unschuldig im Sinnne der Anklage sein solltet, dann tut sie mir jetzt schon fast leid. Antworten


rudolf meyer

30.07.2010, 13:52 Uhr
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Das Urteil des Oberlandesgerichts hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Zunächst weiss man nicht, ob nicht Herr K. dank erheblicher finanzieller Mittel, die Aussage einer vergewaltigten Frau zerpflücken konnte. Zum anderen kamen die vielen Artikel einem modernen Scheiterhaufen gleich, wurden die sexuellen Vorlieben des K vor eine geifernde Meute geworfen. Wir sind eben sensationslüstern. Antworten


Willi Widmer

30.07.2010, 13:43 Uhr
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Das Problem der Justiz besteht darin, dass viel zu viel Quantität anstelle Qualität vorhanden ist, die meisten Be- amten erfüllen mindest Anfordrungen bei weitem nicht, da sie vorwiegend durch Günstlingswirtschaft an ihre Jobs kommen, sich nicht wie früher hochdienen müssen, dazu kommt dann eine enorme Arrogante, Selbstüber- schätzung und Karrieregeilheit, ohne Ahndung seitens ihrer Führung !!! Antworten


Ben Duschletta

30.07.2010, 13:09 Uhr
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Ende Gut alles Gut.Herzlichen Glückwunsch Herr Kachelmann. Antworten


Ernst Meier

30.07.2010, 11:54 Uhr
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"Wer für eine Wahrheitsfindung 4 Monate brauch wirkt unglaubwürdig !" Genau. Wäre innert zwei Wochen verurteil worden, hiesse es von Ihnen: "wer sich in zwei Wochen erlaubt, einen solche komplexen Fall zu lösen, wirkt unglaubwürdig." Allein die Vorbereitung des Hauptverfahrens dauert Monate, von der Erstellung der Gutachten ganz zu schweigen. Aber das wissen Sie ja bestimmt. Antworten


carlo pagani

30.07.2010, 10:59 Uhr
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wir sind alle nicht dabei gewesen, aber! braucht es nicht immer zwei damit " es schmutzige/anrüchige/betrügerische" beziehungen gibt? frauen sind heute (fast) gleichberechtig und holen in vielen dingen auf. was heute abläuft grenzt an diskriminierung von männern. also männer wenn ihr eine frau kennen lernt leumundszeugnis/ ausweis und umfeld prüfen und erst dann eine beziehung eingehen Antworten


David Kern

30.07.2010, 10:27 Uhr
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@Peter Sutter: Solange die Dinge nur "schmutzig" aber nicht verboten sind, geht das überhaupt niemanden irgendwas an. Und ob einer gestört ist oder nicht, ist immer eine Frage des Massstabs. Auch das geht überhaupt niemanden irgendwas an. Antworten


Markus F. Baumgartner

30.07.2010, 10:27 Uhr
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Früher führte man Vaterschaftsklagen und drängte man auf Unterhaltszahlungen. Seit der Mann nun auch gleichtberechtig wird, versucht man es halt auf diese Weise. Es ist zu hoffen, dass Herr Kachelmann der Justicia eine gesalzene Rechnung präsentiert. Wer für eine Wahrheitsfindung 4 Monate brauch wirkt unglaubwürdig ! Antworten


Ringo Starr

30.07.2010, 10:23 Uhr
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Zu Beginn hatte ich ja das Gefühl, Kachelmanns Festnahme füge sich tipptopp in die verschiedensten Repressalien und Repressälchen des Auslands (USA, D,...) gegen die Schweiz ein. Stimmt das vielleicht sogar? War ds Ganze nur ein Vorwand, der Schweiz einen weiteren "Tolggen" auf die "reine Weste" zu schmieren---? Antworten


Beni Rued

30.07.2010, 10:18 Uhr
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Ich hoffe und wünsche, dass Herr Kachelmann im richtigen Moment den Spiess umdrehen kann und so die Existenz des befangenen Oberrichters, der sich mit dem Fall Kachelmann wider besseren Wissens in Szene setzen wollte, und auch die Existenz der sich selbst als Opfer bezeichneten Moderatorin ebenfalls" vernichten" kann. Antworten


Jürg Tanner

30.07.2010, 10:11 Uhr
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Veständlich, dass die Frau sauer war. Jahrelang belogen zu werden kann der Seele schon schmerzen. Aber das die Profis in der Folge so viel Mühe hatten? War K. denn ein lästiger Konkurrent auf dem "Wettermarkt"? Sein Fett hat er wohl weg. Natürlich hege ich auch ein paar Schowigedanken. Eine gepflegte Abarbeitung des Falls steht noch an. (Wie war das damals im Fall Bohrer? Auch gelogen! ah.) Antworten


Peter Sutter

30.07.2010, 10:09 Uhr
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Es verwundert mich schon, es hier im Forum bis jetzt nur eine Aussage gibt die die Kachelmann in frage stellt. Es ist bestimmt nicht aus der Luft gegriffen das Kachelmann zum Teil einer gestörten Persönlichkeit leidet. Hinter der Szene sind da bestimmt einige schmutzige Dinge gelaufen von denen niemand wissen sollte. Antworten


Hampi Sulser

30.07.2010, 10:07 Uhr
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Nach dem Lesen dieses Artikels bin ich schockiert, wie man Kachelmann so lange in Haft liess. Das ist ein echter Justizskandal. Mein Vertrauen in die deutsche Justiz ist dauerhaft beschädigt, vor allem wenn es wegen diesem Fall keine Rücktritte oder Kündigungen gibt!!!!! Es wird einem echt mulmig im Bauch! Antworten


Sam Gerber

30.07.2010, 09:50 Uhr
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Der eigentliche Skandal ist die Profil-Geilheit der Behörden. Wir erleben dieses Schaulaufen in der Schweiz genauso, man denke an die Bundesräte oder die Staatsanwaltschaft, welche gerne die Hells Angels oder den Banker Hollenweger ans Kreuz nageln wollten. Da Behörden keine Fehler eingestehen, schickt man sich eben einen selber fabrizierten Drohfax (Roduner), sobald sich der Strick zuzieht! Antworten


Fred Büchi

30.07.2010, 09:11 Uhr
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Aufgrund der schlechten Quellenlage ist es unmöglich, ein eigenes Urteil in einen Kommentar einfliessen zu lassen. Zudem geht es um bei uns praktisch unbekanntes deutsches Recht, aus dem wir rauszuhalten haben. Antworten


Marcel Zufferey

30.07.2010, 08:58 Uhr
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Interessant ist eigentlich mehr der Umstand, dass eine Frau theoretisch jeden Mann nötigenfalls mit irgendeiner Klage, die im Zusammenhang mit seiner (nur seiner?) Sexualität steht, wirtschaftlich und sozial um seine Existenz bringen kann. Heute ist es offenbar modern, Männern aus ihrer Sexualität einen Strick zu drehen- der Trick verfängt todsicher, denn etwas bleibt ja immer hängen... Antworten


Elektra Peterson

30.07.2010, 08:53 Uhr
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Unserer Generation leistet sich einen Typ Frau, der immer mehr zum Problem wird: berechnende Frau zu sein um jeden Preis, koste es was es wolle, auch wenn man dabei die eigenen Seele verkauft, das Gute am weiblichen Naturell auf die Seite legt. Gekränkte Frauen betreiben Rufmord an Ihren Männern: McCartney, Mel Gibson, bald auch Lothar Matthäus und Kachelmann. Und: bei Normalso ist das auch so. Antworten


peter meier

30.07.2010, 08:45 Uhr
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Mario Monaro: ja, z,b,aus allerjüngster Zeit: Hirschmann, Kachelmann, Matthäus. Paula O.und noch unzählige "junge" frauen die sich im dunstkreis von "prominenten" drängen und wenn sie abgewiesen/beleidigt oder nicht mehr beachtet werden zum angriff übergehen. wenn dann der vorwurf eines missbrauch/übergriffes oder sonst anklagen im sexuellen bereich im raum steht ist der ofen für den mann aus Antworten


Gianni Dal Pont

30.07.2010, 08:40 Uhr
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@Hans ?seli , wie recht Sie haben...wenn man noch bedenkt , dass der Staatsanwalt im gleichen Dorf wie die Eltern leben , im gleiche Verein taetig ist u.s.w Ohne Auflage , ausser Seinem Versprechen am Gerichtstermin zu erscheinen , bedeutet , dass nach Eröffnung der Verhandlung das Verfahren eingestellt wird .Ansonsten haetten die Richter min. eine hohe Kaution verlangt ! Antworten


Martha Meister

30.07.2010, 08:39 Uhr
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Ausserdem hat "das Opfer" Kachelmann in Bild als Sadisten geoutet. Sie selber soll ihn nach eigenen Angaben mit Peitschchen an besagtem Tage erwartet haben. Bei einer solchen Konstellation dürften die Grenzen zwischen Vergewaltigung und normalem Verkehr fliessend sein. Antworten


Marco Lardi

30.07.2010, 08:35 Uhr
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Hurra, wird nun das Wetter besser? Antworten


Martha Meister

30.07.2010, 08:33 Uhr
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Die Flugtickets, welche der Frau angeblich anonym zugestellt worden waren und eine grosse Rolle beim Vergewaltigungsmotiv gespielt haben sollen, besass die Frau in Tat und Wahrheit SEIT EINEM JAHR . Da scheint langwierige Planung von ihrer Seite dahinterzustecken. Antworten


Fabian Baum

30.07.2010, 08:32 Uhr
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Es ist unglaublich, dass Kachelmann lediglich wegen äusserst fraglichen Aussagen derart lange in Untersuchungshaft sitzen musste. Die deutsche Justiz hat ihre Glaubwürdigkeit genauso verspielt wi die Nebenklägerin. Antworten


marc keller

30.07.2010, 08:03 Uhr
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wieviele jahre hinter gitter für falsche anschuldigung etc. plus entschädigung an das opfer kachelmann wird die frau wohl erhalten - 0 . ohne worte. die beweislage hat sich spätestens nach 9 tagen zu gunsten von kachelmann gedreht. nur der staatsanwalt konnte nicht mehr retour. kann man den rechtlich auch belangen oder haben staatsanwälte einen freipass? Antworten


Arthur Bassi

30.07.2010, 08:01 Uhr
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Kachelmann ernst zu nehmen, fällt schwer. Vor noch nicht allzu langer Zeit erklärte er in Tele Züri, er sei in seiner Jugend missbraucht worden.. und nahm sich sehr wichtig. Auch seine übrige Ausdrucksweise (z.B. " auf Deinem verfurzten Stuhl möchte ich auch mal sitzen..) lässt durchaus auf eine sehr gestörte Persönlichkeit schliessen. Mitleid mit dieser Figur ist sicher fehl am Platz ! Antworten


Mario Monaro

30.07.2010, 08:01 Uhr
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@peter meier > was mich beängstigt ist die zunehmenden tendenz von frauen > sich mit allen mitteln an attraktive männer ran zu machen Können Sie diese vermeintliche Tendenz irgendwie belegen? Antworten


Karl Meyer

30.07.2010, 07:45 Uhr
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Ohne Bezug auf diesen Fall, dessen Wahrheit sich uns nicht erschliesst, sondern ganz allgemein: Zu Unrecht Beschuldigte sollten sich vermehrt und konsequent und in maximalem Ausmass an ihren Beschuldigern schadlos halten und (!) den Staat(sanwalt) mit allen legalen Massnahmen zwingen, die Beschuldiger straffrechtlich ebenso konsequent und maximal zu verfolgen! Antworten


Heiner Müller

30.07.2010, 07:41 Uhr
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Wir alle wissen nicht, was passiert ist. Nur etwas wissen wir: Der Himmel behüte uns vor verkniffenen, verbissenen, frustrierten, verklemmten, karrieregeilen Staatsanwälten und -innen, die sich, erfüllt vom Neid über jemanden, der offener und lockerer und erfolgreicher ist, mit Tunnelblick auf einen Fall oder einen "Fall" stürzen. Sie sind eine Schande für den Staat. (Das ist allgemein gemeint.) Antworten


Heinz Martin

30.07.2010, 07:40 Uhr
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Hurra ist Kachelmann frei! Es müssen folgende Personen bestraft werden: die Staatsanwaltschaft Mannheim, welche dies so sehr medial aufgebauscht hat und die Medienhäuser selber, welche OHNE KLAGE mit VORVERURTEILUNGEN um sich schrieben!!! DIES ist der Skandal--die Lüge der Klägerin ist egal. Antworten


peter meier

30.07.2010, 07:10 Uhr
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ausser kachelmann und seiner ehemal. freundin kann niemand wissen was und weshalb etwas geschehen ist. was mich beängstigt ist die zunehmenden tendenz von frauen sich mit allen mitteln an attraktive ( geld/ansehen) männer ran zu machen und sie dann eines missbrauchs zu beschuldigen. ich bin froh, dass ich nicht reich, schön oder bekannt bin, sonst hätte ich auch bald so eine klage am hals! Antworten


Charles Dupond

30.07.2010, 06:43 Uhr
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In Nochrechtsstaaten ist die Faustregel fuer falsche Anschuldigung rund das Doppelte, dem der Verleumdete (mit Geld und Glueck) entgangen ist. Das waeren bei der komischwerweise im Gegensatz zu Kachelmann noch immer nicht mir Namen geouteten Luegnerin mindestens 10 Jahre. Aber in Deutschland gibts gegen Frauen hoechstens ein paar Monate, waehrend sie in der Schweiz ganz beguenstigt werden.... Antworten


Hans Iseli

30.07.2010, 04:30 Uhr
Melden

Da geht ein unbescholtener Mann wegen der Aussage einer einzigen Person für VIER Monate in U-Haft! Keine Fluchtgefahr, keine Verdunklungsgefahr, keine Gefahr für die Oeffentlichkeit. Und keiner heult auf. Es ist unfassbar!! Antworten



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