Panorama
St. Johannsen: Noch ein Ausbruch
Aktualisiert am 02.11.2009 4 Kommentare
In den Schlagzeilen: Das Massnahmenzentrum St. Johannsen.
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Zu diesem Fall, den der «Blick» am Montag publik machte, hiess es auf Anfrage beim kantonalen Amt für Freiheitsentzug und Betreuung (FB), man habe sich damals bewusst entschieden, die Öffentlichkeit nicht zu informieren. So habe es Hinweise gegeben, dass der Mann sich ins Ausland abgesetzt hatte. Daher gingen die Behörden davon aus, dass keine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung bestehe, sagte Amtsvorsteher Martin Kraemer am Montag.
Kritik an der Informationspolitik
Die Berner Behörden vergangene Woche schon wegen ihrer Informationspolitik zu einem Vorfall am Bielersee in die Kritik gerate. Ein Häftling verschwand unbemerkt aus der Anstalt St. Johannsen, missbrauchte in La Neuveville BE ein Mädchen und kehrte wieder zurück.
Der Vorfall hatte sich bereits im August zugetragen, wurde aber erst im Oktober kommuniziert, weil Medien zu recherchieren begonnen hatten. Der zuständige Untersuchungsrichter hatte aus Gründen des Opferschutzes auf eine Information verzichtet, wie er schriftlich verlauten liess.
Genaue Abklärung vorgesehen
Der bernische Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) will nun intern abklären lassen, wer für die Bewachung des Mannes zuständig war. Der Insasse befand sich als verurteilter Sexualstraftäter im offenen Massnahmenvollzug in St. Johannsen. Zurzeit sitzt er in Untersuchungshaft. (raa/sda/)
Erstellt: 02.11.2009, 17:48 Uhr
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4 Kommentare
die verantwortlichen sind steigbügelhalter für verbrechen, welche aus ihrer unverantwortlichen nachlässigkeit resultieren. das bis zum jetztigen zeitpunkt unklar ist, wer für die bewachung zuständig war/ist dokumentiert in erschütternder weise, welch unglaubliche inkompetenz und welches desinteresse bei den "verantwortlichen" vorhanden ist. opfer sind im therapeuten-staat kalkuliert. Antworten
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Hans Iseli
Was regt Ihr Euch auf? Diese Gesetze sind von den Leuten gemacht worden, die Ihr (bzw. wir) gewählt habt! Wenn Ihr halt mehr endlich Opferschutz als Täterschutz wollt, müsst Ihr aufhören, links zu wählen - so einfach ist das. Antworten